Facebook für Bibliotheken ungeeignet?

Edlef machte mich auf die Facebook-Einführung von Annette Schwindt aufmerksam. Sie beschreibt dort unter anderem die Einrichtung einer Facebook-Seite für Institutionen. Da ich selbst gerade ein wenig mit Facebook rumbastel, kann ich ihre Kritikpunkte sehr gut nachvollziehen. Vor allem die Auswahl von Anwendungen, die für Seiten zur Verfügung stehen, ist ausgesprochen mangelhaft. Man kann keine RSS-Feeds in die Seite einbinden, seine News nicht mit Twitter synchronisieren. Man muss alle Inhalte direkt in und ausschließlich für Facebook erstellen. Es lassen sich nicht einmal die Veranstaltungen, auf die man hinweist als RSS-Feed abonnieren.

Insgesamt ein absolut schwaches Bild. Auch die Kontaktmöglichkeiten für “Fans” der Seite sind dürftig:

Da der Name des Erstellers der Seite ja nicht angezeigt wird, gibt es für Fans keine Möglichkeit, den Seitenbetreiber anders als öffentlich über die Seite zu kontaktieren. Privatnachrichten sind nicht vorgesehen.

Ihrem Fazit kann ich mich daher nicht anschließen:

Auch wenn einiges an den Facebook-Seiten reichlich unpraktisch ist, so sind sie dennoch ein lohnenswertes Tool. In der kurzen Zeit, in der die Facebook-Seite meiner Agentur jetzt online ist, habe ich schon viel positives Feedback erhalten und neue Kontakte gewonnen.

Ich frage mich, wie man als Marktführer mit solch einem Murks durchkommt. Oder geht das gerade nur dann, wenn man Marktführer ist? Wie auch immer: Vielleicht sind Facebook-Gruppen eine Alternative. Allerdings braucht man, um diese anzulegen, einen persönlichen Facebook-Account. Kollegen, wie sieht’s aus? Was passiert da gerade facebookliches in den Bibliotheken?

23 thoughts on “Facebook für Bibliotheken ungeeignet?

  1. Ich experimentiere seit einiger Zeit mit der Facebook-Seite für unsere Bibliothek. Haupt-Content der Seite ist das RSS-Feed unseres Blogs, das ich über die Notes importiere, nachdem mir diverse RSS-Applications nicht gefallen haben. Rudi Mumenthaler aus Zürich hat mit Yahoo Pipes gearbeitet, um dieses Problem zu lösen und auch die Tweets der Bibliothek anzuzeigen:

    http://blogs.ethz.ch/innovethbib/2009/07/03/vernetzung-von-blogs-facebook-und-twitter/

    Es ist also keineswegs so, dass man den Inhalt exklusiv für Facebook erstellen muss – es gibt diverse Wege zum Import von Blogs usw.

    Was ich am meisten vermisse ist die Möglichkeit, als Administratorin der Seite unter meinem eigenen Namen auf die Wall zu posten – erfahrungsgemäß steigen die Interaktionen ja immer dann, wenn auch reale Personen hinter den Angeboten sichtbar werden.

    In manchen Fällen ist vielleicht in der Tat eine Gruppe die bessere Lösung – bei Mashable gibt es einen ganz guten Vergleich zwischen Gruppen und Seiten:

    http://mashable.com/2009/05/27/facebook-page-vs-group/

    Ansonsten finde ich durchaus, dass man einiges mit den Seiten machen kann – wir haben zum Beispiel auch eine Box zum Durchsuchen des Kataloges eingebaut, wofür man ein bisschen mit der Facebook-eigenen Markup-Language rumspielen musste, aber alles im Rahmen.

    Und um noch mal eine Aussage vom Bib-Tag in Erfurt zu wiederholen: Die Gelegenheit, dass aus BenutzerInnen erklärte Fans werden, sollte man sich nicht entgehen lassen! Das ist meiner Ansicht nach auch der Hauptsinn von den Seiten – weniger die Funktionalität und der Content.

  2. Kann es sein, dass Sie den *sozialen* Aspekt von “social software” übersehen? Sachen wie facebook dienen primär der Interaktion zwischen Personen, nicht als weiterer Kanal für Informationen die auch anderswo vorliegen. Über neue postings auf Infobib informiert mich der Infobib RSS-feed, fb-postings dazu braucht’s nicht – es sei den Sie wollten über Ihr posting genau mit Ihrer fb-friends-Gruppe (zu der ich aber wohl nicht gehören würde) diskutieren.

    Auch Institutionenseiten in facebook dienen für Austausch zur Institution *in facebook*. Analoges gilt für Diskussionsgruppen.

    Es geht um Interaktion, nicht darum noch einen weiteren Kanal für die Verbreitung von Informationen zu haben für deren Verbreitung man bereits andere taugliche und ausreichende Kanäle hat.

    Nix für ungut.

    hck

  3. Kann es sein, dass Sie den *sozialen* Aspekt von “social software” übersehen? Sachen wie facebook dienen primär der Interaktion zwischen Personen, nicht als weiterer Kanal für Informationen die auch anderswo vorliegen. Über neue postings auf Infobib informiert mich der Infobib RSS-feed, fb-postings dazu braucht’s nicht – es sei den Sie wollten über Ihr posting genau mit Ihrer fb-friends-Gruppe (zu der ich aber wohl nicht gehören würde) diskutieren.

    Auch Institutionenseiten in facebook dienen für Austausch zur Institution *in facebook*. Analoges gilt für Diskussionsgruppen.

    Es geht um Interaktion, nicht darum noch einen weiteren Kanal für die Verbreitung von Informationen zu haben für deren Verbreitung man bereits andere taugliche und ausreichende Kanäle hat.

    Nix für ungut.

    hck

  4. Nix für ungut.

    Das sowieso nicht. ;o)

    Natürlich ist der soziale Aspekt der Wichtigste. Gerade deswegen ist es enorm wichtig, auf die Nutzergruppe angestimmte Kontaktmöglichkeiten anzubieten. Das dies nicht möglich ist, habe ich bewusst im Zitat hervorgehoben.

    Facebook gibt Bibliotheken explizit die Möglichkeit, sich in Facebook zu präsentieren. Und da es m.E. für Nutzer möglich sein sollte, sich “privat”, also nichtöffentlich, an die Bibliothek zu wenden, ist das Fehlen solch einer Funktion für mich ein K.O.-Kriterium.

    Wenn das nicht funktioniert, kann man Facebook wirklich nur als zusätzlichen Informationskanal nutzen. Und da selbst das nicht komfortabel möglich ist, frage ich mich (und Sie, ebenso wie alle anderen Leser), ob Facebook für Bibliotheken überhaupt geeignet ist.

  5. Nix für ungut.

    Das sowieso nicht. ;o)

    Natürlich ist der soziale Aspekt der Wichtigste. Gerade deswegen ist es enorm wichtig, auf die Nutzergruppe angestimmte Kontaktmöglichkeiten anzubieten. Das dies nicht möglich ist, habe ich bewusst im Zitat hervorgehoben.

    Facebook gibt Bibliotheken explizit die Möglichkeit, sich in Facebook zu präsentieren. Und da es m.E. für Nutzer möglich sein sollte, sich “privat”, also nichtöffentlich, an die Bibliothek zu wenden, ist das Fehlen solch einer Funktion für mich ein K.O.-Kriterium.

    Wenn das nicht funktioniert, kann man Facebook wirklich nur als zusätzlichen Informationskanal nutzen. Und da selbst das nicht komfortabel möglich ist, frage ich mich (und Sie, ebenso wie alle anderen Leser), ob Facebook für Bibliotheken überhaupt geeignet ist.

  6. Irgendwie scheinen hier Kommentare verloren zu gehen… Also noch mal: Es stimmt nicht, dass man Inhalt für FB neu erstellen muss. Neben diversen (in der Tat eher suboptimalen) RSS-Applications kann man zum Beispiel das eigene Blog der Bibliothek über Notes einbinden oder die Pipe von Rudi Mumenthaler nachnutzen, um neben dem Blog auch die Tweets der Bib einzubinden:

    http://blogs.ethz.ch/innovethbib/2009/07/03/vernetzung-von-blogs-facebook-und-twitter/

    Jenseits der Applications kann man auch noch mit der FB-eigenen Markup-Language arbeiten – haben ich gemacht, um eine kleine Search-Box für unseren Katalog anzubieten.

    Zur Frage nach Gruppen oder Pages: Eine gute Übersicht über die Unterschiede zwischen Pages und Groups hat Mashable:

    http://mashable.com/2009/05/27/facebook-page-vs-group/

    Ich habe auch schon mehrmals überlegt, ob ich unsere Seite in eine Gruppe umwandeln sollte – aber genau wie hck sehe ich das FB-Angebot mit der Page eher als ein Marketing-Instrument denn als Informations- und Diskussionskanal, darum habe ich es bei einer Page belasse. Was ich dennoch vermisse ist die Möglichkeit, als Administratorin der Seite unter meinem eigenen Namen zu posten – persönliche Sichtbarkeit ist ja bekanntermaßen ein Faktor, der die Bereitschaft zur Interaktion in den sozialen Netzwerken erhöht. Deshalb und sonst auch würde ich dazu raten, sich einen persönlichen Account anzulegen und damit auch ein wenig herumzuspielen (Gruppen beitreten, irgendwo Fan werden usw.).

  7. Irgendwie scheinen hier Kommentare verloren zu gehen… Also noch mal: Es stimmt nicht, dass man Inhalt für FB neu erstellen muss. Neben diversen (in der Tat eher suboptimalen) RSS-Applications kann man zum Beispiel das eigene Blog der Bibliothek über Notes einbinden oder die Pipe von Rudi Mumenthaler nachnutzen, um neben dem Blog auch die Tweets der Bib einzubinden:

    http://blogs.ethz.ch/innovethbib/2009/07/03/vernetzung-von-blogs-facebook-und-twitter/

    Jenseits der Applications kann man auch noch mit der FB-eigenen Markup-Language arbeiten – haben ich gemacht, um eine kleine Search-Box für unseren Katalog anzubieten.

    Zur Frage nach Gruppen oder Pages: Eine gute Übersicht über die Unterschiede zwischen Pages und Groups hat Mashable:

    http://mashable.com/2009/05/27/facebook-page-vs-group/

    Ich habe auch schon mehrmals überlegt, ob ich unsere Seite in eine Gruppe umwandeln sollte – aber genau wie hck sehe ich das FB-Angebot mit der Page eher als ein Marketing-Instrument denn als Informations- und Diskussionskanal, darum habe ich es bei einer Page belasse. Was ich dennoch vermisse ist die Möglichkeit, als Administratorin der Seite unter meinem eigenen Namen zu posten – persönliche Sichtbarkeit ist ja bekanntermaßen ein Faktor, der die Bereitschaft zur Interaktion in den sozialen Netzwerken erhöht. Deshalb und sonst auch würde ich dazu raten, sich einen persönlichen Account anzulegen und damit auch ein wenig herumzuspielen (Gruppen beitreten, irgendwo Fan werden usw.).

  8. Danke für die Antwort. Ich fürchte wir reden an einander vorbei (vermutlich weil ich nicht in der Lage bin, mich Ihnen hinreichend verständlich zu machen). Sorry! Einen Versuch mache ich noch:

    Wenn derjenige der eine fb-Institutionenseite anlegt auch einen persönlichen Account hat, dann kann man sich durchaus an ihn wenden. Desleichen kann man Kontaktinfos dort ablegen.
    Aber darum geht’s eben nicht. Das können Sie genausogut (oder vermutlich (hoffentlich!) besser über die Website Ihrer Bibliothek (und/oder Bibliotheksblog) erreichen.

    Sagen wir’s so: m.E. ist facebook für diejenigen Bibliotheken geeignet für deren *Bibliothekarinnen und Bibliothekare* facebook geeignet ist. Nach meiner Erfahrung bringt’s nur was social software zu benutzen wenn man was auch immer man da nutzt “produktspezifisch” (und “personenspezifisch”) nutzt – Unterschiedliches durch Unterschiedliche für Unterschiedliche unterschiedlich. So wie man ja auch wenn man unterschiedliche traditionellere Webforen nutzt diese für unterschiedliches nutzt (udn manchmal auch mit unterschiedlichem nick). Was in ein Harry-Potter-Forum passt passt nicht nach Web4Ren (W4RF), und umgekehrt. Wenn man facebook nutzt wie twitter werden einen die meisten fb-friends wohl schnell ausfiltern. Wenn man twitter nur zum recyclen von RSS-Einträgen nutzt wird man bald ge-ent-followed werden, etc..
    Ich bin bei Xing und academia.edu aber da gibt’s von mir nur Kontaktinfos. Mein StudiVZ-account ist längst gelöscht. LeakyLounge’s “going social software” war ein weiterer Grund für mich dorthin nicht zurückzukehren. Bei facebook bin ich “aktiv”. Bei andren Leuten ist’s anders.

    “Soziale software” ist in erster Linie ziemlich persönlich, primär was für einzelne Menschen, nur am Rande was für Institutionen (und nichts für Institutionen qua Institutionen).

    Ein Fahrrad durchquert auch flache Seen nur schlecht, ein Ruderboot wird kein Seifenkistenrennen gewinnen, und die Seifenkste bringt einen nicht in den Biergarten und wieder zurück. Aber wer Fahrrad, Boot, Seifenkiste für das benutzt wofür sie jeweils überlegen sind hat Vorteile gegenüber jemandem der auf schwimmenden und ruderbaren Seifenkisten mit Pedalantrieb besteht.

  9. Danke für die Antwort. Ich fürchte wir reden an einander vorbei (vermutlich weil ich nicht in der Lage bin, mich Ihnen hinreichend verständlich zu machen). Sorry! Einen Versuch mache ich noch:

    Wenn derjenige der eine fb-Institutionenseite anlegt auch einen persönlichen Account hat, dann kann man sich durchaus an ihn wenden. Desleichen kann man Kontaktinfos dort ablegen.
    Aber darum geht’s eben nicht. Das können Sie genausogut (oder vermutlich (hoffentlich!) besser über die Website Ihrer Bibliothek (und/oder Bibliotheksblog) erreichen.

    Sagen wir’s so: m.E. ist facebook für diejenigen Bibliotheken geeignet für deren *Bibliothekarinnen und Bibliothekare* facebook geeignet ist. Nach meiner Erfahrung bringt’s nur was social software zu benutzen wenn man was auch immer man da nutzt “produktspezifisch” (und “personenspezifisch”) nutzt – Unterschiedliches durch Unterschiedliche für Unterschiedliche unterschiedlich. So wie man ja auch wenn man unterschiedliche traditionellere Webforen nutzt diese für unterschiedliches nutzt (udn manchmal auch mit unterschiedlichem nick). Was in ein Harry-Potter-Forum passt passt nicht nach Web4Ren (W4RF), und umgekehrt. Wenn man facebook nutzt wie twitter werden einen die meisten fb-friends wohl schnell ausfiltern. Wenn man twitter nur zum recyclen von RSS-Einträgen nutzt wird man bald ge-ent-followed werden, etc..
    Ich bin bei Xing und academia.edu aber da gibt’s von mir nur Kontaktinfos. Mein StudiVZ-account ist längst gelöscht. LeakyLounge’s “going social software” war ein weiterer Grund für mich dorthin nicht zurückzukehren. Bei facebook bin ich “aktiv”. Bei andren Leuten ist’s anders.

    “Soziale software” ist in erster Linie ziemlich persönlich, primär was für einzelne Menschen, nur am Rande was für Institutionen (und nichts für Institutionen qua Institutionen).

    Ein Fahrrad durchquert auch flache Seen nur schlecht, ein Ruderboot wird kein Seifenkistenrennen gewinnen, und die Seifenkste bringt einen nicht in den Biergarten und wieder zurück. Aber wer Fahrrad, Boot, Seifenkiste für das benutzt wofür sie jeweils überlegen sind hat Vorteile gegenüber jemandem der auf schwimmenden und ruderbaren Seifenkisten mit Pedalantrieb besteht.

  10. Im Sinne einer „Visible Library“ ist FACEBOOK auf jeden Fall als Kommunikationstool für Bibliotheken geeignet, insbesondere für Hochschulbibliotheken. Endlich hat meine Bibliothek (Hertie School of Governance) einen direkten Draht zu den Studierenden! Vorher mussten wichtige Bibliotheksnews (Öffnungszeiten, Testzugänge zu Datenbanken) zusätzlich per E-Mail an die Studierenden verschickt werden, da sie selten den „News and Announcements“ Bereich der Homepage aufsuchten.
    Man darf aber von Facebook nicht zu viel erwarten: Facebook ist KEIN zweites Bibliotheksportal auf dem man Informationen strukturiert und in Kategorien ablegen kann. Aktuelle Informationen und Links der Bibliothek gelangen direkt in das Facebook-Profil unserer aktuellen Nutzer. Wir sind somit Teil ihres Informationsalltags und erscheinen zwischen aktuellen Meldungen von Freunden und anderen Web-Applikationen für die sie sich entschieden haben.
    RSS Feeds lassen sich übrigens auch auf einer Facebook-Seite für Institutionen einbinden. Auch unsere Twitter RSS Feeds erscheinen dort. Facebook und Twitter erleichtern zugleich das Update unserer Homepage. Sowohl Twitter als auch Facebook haben wir im „News and Announcements“ Bereich eingebunden, so dass die Arbeit mit dem Web Content Management System entfällt, für das sowieso nur die wenigsten Bibliotheksmitarbeiterinnen und –mitarbeiter Zugriffsrechte haben. Twittern und auf Facebook posten dürfen alle!
    Ich bin überzeugt, dass die Nutzung dieser Tools die Attraktivität der Bibliotheken steigert und ihren Wirkungsradius vergrößert. Damit sind die Bibliotheken auch aus Nutzersicht endlich im 21. Jahrhundert angekommen.

  11. Im Sinne einer „Visible Library“ ist FACEBOOK auf jeden Fall als Kommunikationstool für Bibliotheken geeignet, insbesondere für Hochschulbibliotheken. Endlich hat meine Bibliothek (Hertie School of Governance) einen direkten Draht zu den Studierenden! Vorher mussten wichtige Bibliotheksnews (Öffnungszeiten, Testzugänge zu Datenbanken) zusätzlich per E-Mail an die Studierenden verschickt werden, da sie selten den „News and Announcements“ Bereich der Homepage aufsuchten.
    Man darf aber von Facebook nicht zu viel erwarten: Facebook ist KEIN zweites Bibliotheksportal auf dem man Informationen strukturiert und in Kategorien ablegen kann. Aktuelle Informationen und Links der Bibliothek gelangen direkt in das Facebook-Profil unserer aktuellen Nutzer. Wir sind somit Teil ihres Informationsalltags und erscheinen zwischen aktuellen Meldungen von Freunden und anderen Web-Applikationen für die sie sich entschieden haben.
    RSS Feeds lassen sich übrigens auch auf einer Facebook-Seite für Institutionen einbinden. Auch unsere Twitter RSS Feeds erscheinen dort. Facebook und Twitter erleichtern zugleich das Update unserer Homepage. Sowohl Twitter als auch Facebook haben wir im „News and Announcements“ Bereich eingebunden, so dass die Arbeit mit dem Web Content Management System entfällt, für das sowieso nur die wenigsten Bibliotheksmitarbeiterinnen und –mitarbeiter Zugriffsrechte haben. Twittern und auf Facebook posten dürfen alle!
    Ich bin überzeugt, dass die Nutzung dieser Tools die Attraktivität der Bibliotheken steigert und ihren Wirkungsradius vergrößert. Damit sind die Bibliotheken auch aus Nutzersicht endlich im 21. Jahrhundert angekommen.

  12. @HCK: Ich habe nicht das Gefühl, dass Sie an mir vorbeireden. Anders herum kann ich das natürlich nicht einschätzen.

    Meine Fragestellung ist: Kann Facebook von Bibliotheken sinnvoll eingesetzt werden, um mit den Nutzern zu kommunizieren. Falls ja, unter welchen Bedingungen. Falls nein, warum nicht.

    Das man jeden Dienst spezifisch nutzen muss, ist klar. Das Beispiel Twitter bringt’s auf den Punkt. Ich bin inzwischen ziemlich genervt von all den Delicious- und Twitter-Zusammenfassungen in verschiedenen Blogs, die dann über eine Blog2Twitter-Funktion und über den Planeten Biblioblog wieder in Twitter (und vielleicht in Delicious) landen. Wer so etwas macht, wird von mir, wie Sie so schön sagen, ent-followed.

    Damit wären wir beim Thema: wie kann Facebook von der Bibliothek als Institution genutzt werden. Ich möchte da auch gerne als Person auftreten, aber in diesem Fall eben nur als Bibliotheksmitarbeiter, und nicht mit privatem Account. Dies wäre aber notwendig, um direkte, nicht-öffentliche Kontaktmöglichkeiten anbieten zu können, da es laut AGB nicht erlaubt ist, zwei Accounts zu führen:

    Das Einrichten mehrerer Konten, unabhängig von ihrem Zweck, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook. Verfügst du bereits über ein persönliches Konto, ist es dir nicht mehr möglich ein Unternehmenskonto zu erstellen, ganz gleich aus welchem Grund. Du kannst alle von dir erstellten Seiten und umfeldorientierte Werbung über dein persönliches Konto verwalten.

  13. @HCK: Ich habe nicht das Gefühl, dass Sie an mir vorbeireden. Anders herum kann ich das natürlich nicht einschätzen.

    Meine Fragestellung ist: Kann Facebook von Bibliotheken sinnvoll eingesetzt werden, um mit den Nutzern zu kommunizieren. Falls ja, unter welchen Bedingungen. Falls nein, warum nicht.

    Das man jeden Dienst spezifisch nutzen muss, ist klar. Das Beispiel Twitter bringt’s auf den Punkt. Ich bin inzwischen ziemlich genervt von all den Delicious- und Twitter-Zusammenfassungen in verschiedenen Blogs, die dann über eine Blog2Twitter-Funktion und über den Planeten Biblioblog wieder in Twitter (und vielleicht in Delicious) landen. Wer so etwas macht, wird von mir, wie Sie so schön sagen, ent-followed.

    Damit wären wir beim Thema: wie kann Facebook von der Bibliothek als Institution genutzt werden. Ich möchte da auch gerne als Person auftreten, aber in diesem Fall eben nur als Bibliotheksmitarbeiter, und nicht mit privatem Account. Dies wäre aber notwendig, um direkte, nicht-öffentliche Kontaktmöglichkeiten anbieten zu können, da es laut AGB nicht erlaubt ist, zwei Accounts zu führen:

    Das Einrichten mehrerer Konten, unabhängig von ihrem Zweck, verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook. Verfügst du bereits über ein persönliches Konto, ist es dir nicht mehr möglich ein Unternehmenskonto zu erstellen, ganz gleich aus welchem Grund. Du kannst alle von dir erstellten Seiten und umfeldorientierte Werbung über dein persönliches Konto verwalten.

  14. Mein Gebrauch auf facebook: *Ein* Konto. Ist gelegentlich ohnehin schwer dienstlich und privat zu trennen. Und zur Not gibt’s noch die Möglichkeit Filter und Rechte so zu setzen dass item X nur für diesichtbar ist für die es sichtbar sein soll.

  15. Mein Gebrauch auf facebook: *Ein* Konto. Ist gelegentlich ohnehin schwer dienstlich und privat zu trennen. Und zur Not gibt’s noch die Möglichkeit Filter und Rechte so zu setzen dass item X nur für diesichtbar ist für die es sichtbar sein soll.

  16. @HCK:
    Ja, es ist möglich, aber für mich persönlich kommt das eigentlich erstmal nicht in Frage. Ich kann es auch niemandem verdenken, sich nicht persönlich in einem sozialen Netzwerk anmelden zu wollen. Mir kann ich das auch nicht verübeln. ;o)

    @AC:

    Ansonsten finde ich durchaus, dass man einiges mit den Seiten machen kann – wir haben zum Beispiel auch eine Box zum Durchsuchen des Kataloges eingebaut, wofür man ein bisschen mit der Facebook-eigenen Markup-Language rumspielen musste, aber alles im Rahmen.

    Ja, das hatte ich auch schon gesehen. Das ist auch die bislang netteste deutsche Bibliotheksseite, die ich gefunden habe. Eigentlich hatte ich aber gehofft, spannende Geschichten wie den jOPAC ausprobieren und anbieten zu können. Nun gut, damit kann man sich abfinden. Die mangelhaften Kontaktmöglichkeiten stören mich da schon viel mehr.

    Und danke für den Hinweis auf Mashable. Das werde ich mich nochmal genauer angucken. Ebenso wie andere Social Networks.

    @Michaela Jobb
    Vielen Dank für den Hinweis. Die Facebook-Seite HSoG werde ich mir auch mal ansehen.

  17. @HCK:
    Ja, es ist möglich, aber für mich persönlich kommt das eigentlich erstmal nicht in Frage. Ich kann es auch niemandem verdenken, sich nicht persönlich in einem sozialen Netzwerk anmelden zu wollen. Mir kann ich das auch nicht verübeln. ;o)

    @AC:

    Ansonsten finde ich durchaus, dass man einiges mit den Seiten machen kann – wir haben zum Beispiel auch eine Box zum Durchsuchen des Kataloges eingebaut, wofür man ein bisschen mit der Facebook-eigenen Markup-Language rumspielen musste, aber alles im Rahmen.

    Ja, das hatte ich auch schon gesehen. Das ist auch die bislang netteste deutsche Bibliotheksseite, die ich gefunden habe. Eigentlich hatte ich aber gehofft, spannende Geschichten wie den jOPAC ausprobieren und anbieten zu können. Nun gut, damit kann man sich abfinden. Die mangelhaften Kontaktmöglichkeiten stören mich da schon viel mehr.

    Und danke für den Hinweis auf Mashable. Das werde ich mich nochmal genauer angucken. Ebenso wie andere Social Networks.

    @Michaela Jobb
    Vielen Dank für den Hinweis. Die Facebook-Seite HSoG werde ich mir auch mal ansehen.

  18. Mit Jo.Pa.C hatte ich wegen der Flashversion vom jOPAC kürzlich auch noch Kontakt. Aber wenn das Widget fertig ist, kann ich es doch auch nicht einfach irgendwo auf einer Facebook-Seite platzieren, sondern nur in der Seitenleiste, oder?

    Ich hatte irgendwie die Hoffnung, ich könnte die Facebook-Seite ähnlich wie bei Netvibes & Co frei gestalten. Zumindest in einem gewissen Rahmen. Daher wohl meine Enttäuschung im Posting oben.

  19. Mit Jo.Pa.C hatte ich wegen der Flashversion vom jOPAC kürzlich auch noch Kontakt. Aber wenn das Widget fertig ist, kann ich es doch auch nicht einfach irgendwo auf einer Facebook-Seite platzieren, sondern nur in der Seitenleiste, oder?

    Ich hatte irgendwie die Hoffnung, ich könnte die Facebook-Seite ähnlich wie bei Netvibes & Co frei gestalten. Zumindest in einem gewissen Rahmen. Daher wohl meine Enttäuschung im Posting oben.

  20. Die Büchereien Wien haben am 5. Juli eine Fan-Seite auf Facebook (http://www.facebook.com/pages/Wien/buechereien-wien/100760082757) eröffnet und hat bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht!
    Natürlich posten wir auch Veranstaltungen, Änderungen der Öffnungszeiten, etc. aber unserer Erfahrung nach sind es vor allem die sehr persönlichen Postings, die wir “raus” lassen, die Anklang finden: zB lustige Leseranfragen, nette youTube-Videos in Zusammenhang mit Bibliotheken/Büchern, kleine Rätsel. Wir geben natürlich auch Literaturtipps – heute wurde auch selbstständig via Facebook von einem Fan nach Tipps gefragt. Und mittlerweile ist es so, dass sich unter den Fans eine eigene Dynamik ergeben hat. Innerhalb von vier Wochen haben wir bereits 352 Fans, und das freut ungemein – die Ansteigkurve flacht natürlich mittlerweile etwas ab, ist aber noch immer im Steigen begriffen. Wir empfehlen jeder Bibliothek, eine Institutionsseite zu eröffnen – vorausgesetzt man hat die Zeit, sich täglich darum zu kümmern und nicht nur Veranstaltungen zu posten.
    lg Katharina M. Bergmayr

    BTW: Mich würd’s natürlich freuen, wenn auch Sie Fan von uns werden ;o)

  21. Die Büchereien Wien haben am 5. Juli eine Fan-Seite auf Facebook (http://www.facebook.com/pages/Wien/buechereien-wien/100760082757) eröffnet und hat bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht!
    Natürlich posten wir auch Veranstaltungen, Änderungen der Öffnungszeiten, etc. aber unserer Erfahrung nach sind es vor allem die sehr persönlichen Postings, die wir “raus” lassen, die Anklang finden: zB lustige Leseranfragen, nette youTube-Videos in Zusammenhang mit Bibliotheken/Büchern, kleine Rätsel. Wir geben natürlich auch Literaturtipps – heute wurde auch selbstständig via Facebook von einem Fan nach Tipps gefragt. Und mittlerweile ist es so, dass sich unter den Fans eine eigene Dynamik ergeben hat. Innerhalb von vier Wochen haben wir bereits 352 Fans, und das freut ungemein – die Ansteigkurve flacht natürlich mittlerweile etwas ab, ist aber noch immer im Steigen begriffen. Wir empfehlen jeder Bibliothek, eine Institutionsseite zu eröffnen – vorausgesetzt man hat die Zeit, sich täglich darum zu kümmern und nicht nur Veranstaltungen zu posten.
    lg Katharina M. Bergmayr

    BTW: Mich würd’s natürlich freuen, wenn auch Sie Fan von uns werden ;o)

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