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Der Second-Life-Hype geht so langsam dem Ende entgegen. Endlich. Im Heise-Ticker ist zu lesen:

Produkte erfolgreich zu verkaufen sei auf dem virtuellen Marktplatz Second Life ebenso schwierig wie im echten Leben, stellt die Westküsten-Times fest. Erste Firmen überdenken ihre Pläne für den neuen Vertriebskanal und lassen vereinsamte Repräsentanzen als Mahnmal ihrer Erfolglosigkeit zurück. Eine Hotelkette macht ihren virtuellen Laden dicht und spendet das zurückgelassene Grundstück einer gemeinnützigen Organisation. Auch die Filialen anderer Unternehmen – darunter Dell und Sun Microsystems – leiden unter dem Desinteresse der Second-Life-Einwohner, während sich die zahlreichen Rotlichtbezirke großer Beliebtheit erfreuen.

Gibt es eigentlich schon eine halbwegs seriöse Evaluation der ganzen Bibliothekspräsenzen in Second Life?

Der Trend geht jetzt angeblich in Richtung Twitter. Noch ein Dienst, dessen Sinnhaftigkeit sich mir abseits eines eventuell vorhandenen Spaßfaktors absolut nicht erschließt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Mittwoch, 18. Juli 2007 und wurde abgelegt unter "Allgemein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

4 Kommentare

  1. Thomas:

    Der Spaßfaktor ist mir in Second Life irgendwie entgangen. Ebenso die Notwendigkeit eines 3D-Chats.
    Früher ging es auch mit ASCII oder ANSI ;-)

  2. KarstenSchuldt:

    “Gibt es eigentlich schon eine halbwegs seriöse Evaluation der ganzen Bibliothekspräsenzen in Second Life?”
    Soweit ich weiß ja, diese Woche als Diplomarbeit in Potsdam abgegeben. Das heißt, bald müsste sie dort in der Bibliothek stehen oder aber irgendwann im Netz erscheinen. (Davon geht man ja irgendwie aus, bei dem Thema.) Aber ansonsten ist die Antwort auf die Frage: ja, aber was drinsteht, weiß noch niemand.

  3. CH:

    Besten Dank, dann harre ich mal der Veröffentlichung.

  4. POPLOG:

    Sternennacht in Second Life (Robbie Dingo, Vincent van Gogh)…

    Zur Zeit scheint es en vogue zu sein, den Untergang, das Sterben, die Ablösung, die Entvölkerung, die Kriminalisierung oder das Ausknipsen der virtuellen Realitätsumgebung “Second Life” zu prognostizieren. Wobei es natürlich auch gemä…


Marketingtrend: Twitter statt Second Life von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
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