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Dänische Nationalbibliothek verwahrt Mohammed-Karikaturen

31st Januar 2008

Dänische Nationalbibliothek verwahrt Mohammed-Karikaturen

Die vor rund zwei Jahren in der dänischen Zeitung “Jyllands-Posten” erschienenen Mohammed-Karikaturen sollen nun in der dänischen Nationalbibliothek als historisch bedeutende Dokumente verwahrt werden.

Die Muslime in Dänemark fühlen sich durch die Entscheidung der Nationalbibliothek erneut provoziert. Wie Kasem Said Ahmad, Sprecher der dänischen Muslimen-Gemeinschaft, erklärt hat, wolle die Organisation allerdings nicht näher darauf eingehen, sondern das Vorgehen ignorieren.

Die Bibliothek will die Karikaturen ähnlich wie schützenswerte Altbestände nur beschränkt für die Benutzung zugänglich machen.

[via Pressetext Austria]

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31st Januar 2008

Lesen zahlt sich für spanische Kinder aus

Der Bürgermeister der spanischen Gemeinde Noblejas setzt auf ausgefallene Methoden, um Kinder zum Lesen zu bewegen: Eltern sollen für jede mit ihren Grundschulkindern in der Bibliothek verbrachte Stunde einen Euro bekommen.

[via Netscape News]

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29th Januar 2008

“Open Education” – Die Kapstadt-Erklärung

Nach den drei B-Erklärungen des Open Access (Bethesda, Budapest und Berlin) hat nun auch die Open-Education-Bewegung eine Erklärung, die zur Zeichnung offen steht: Kapstadt Open Education Declaration.

Das in der Erklärung genannte Hauptziel: Jeder sollte die Freiheit haben, Bildungsmaterialien zu nutzen, zu verändern, verbessern und weiterzugeben – ohne Einschränkungen.

Dies soll durch drei unterschiedliche Strategien erreicht werden:

  1. Lehrende, Schüler und Studenten: Wir ermuntern Lehrende (Professoren, Dozenten, Lehrer etc.) und Studierende, aktive Teilnehmer der “Open Education”-Bewegung zu werden. Teilnehmen bedeutet: frei zugängliche Bildungsmaterialien zu erstellen, benutzen, oder zu verbessern; Praktiken umzusetzen, die auf offener Kollaboration und gemeinsamer Erschließung von Wissen als Teil der Lehre basieren; Freunde und Kollegen einzuladen, an der Bewegung teilzunehmen. Die Erstellung und Nutzung von frei zugänglichenBildungsmaterialien sollte als integraler Teil von Bildung anerkannt werden.
  2. Frei zugängliche Bildungsmaterialien: Wir regen die Autoren und Verleger von Bildungsmaterialien dazu an, ihre Ressourcen frei zugänglich zu machen. Lizenzbedingungen sollten die Nutzung, Veränderung, Übersetzung, Verbesserung, und Weitergabe des Materials ermöglichen. Es soll in technischen Formaten bereitgestellt werden, welche die Verwirklichung dieser Möglichkeiten unterstützen, und Nutzern verschiedener Computersysteme zugänglich sind. So weit möglich, sollten die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Idealerweise sollten auch Nutzer ohne Internet einbezogen werden.
  3. Richtlinien und Politik: Regierungen, Verwaltungen, Schulen und Universitäten sollen frei zugängliche Bildungsmaterialien zu einem Thema mit Priorität machen. Bildungsmaterialien, die mit Hilfe von Steuergeldern erstellt werden, sollten offen zugänglich sein. Bei der Auswahl anerkannter Lehrmaterialien für den Unterricht und die Lehre, sollen “Open Educational Resources” Vorzug finden. Bildungseinrichtungen sollen aktiv frei zugängliche Materialien fördern und ihre Relevanz hervorheben.

Zu den Erstunterzeichnern gehört u.a. Jimmy Wales.

[via Heise]

Von CH in E-Learning, Open Content | Tags: | 2 Comments

28th Januar 2008

Libworld – Japan

From Malawi we are jumping to Japan, the next stop of our Libworld tour. This issue is a cooperation of two bibliobloggers. Sho Sato, an undergraduate LIS student of the School of Library and Information Science at the University of Tsukuba, wrote the main article. He is known in the Japanese biblioblogosphere as min2-fly. His blog is wonderfully named “Do Snails Dream of Electronic Library?”. The second contributor is known as katz3. He wrote the introductory part of this article. More details about their blogs can be found in the article.
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27th Januar 2008

“informatica08″ – Jahr der Informatik in der Schweiz

Der Schweiz fehlen die Informatiker. Verbände und Organisationen der schweizerischen Computer- und Telekombranche haben daher 2008 zum Jahr der Informatik erklärt. Damit soll der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung der Informatik für Wirtschaft und Gesellschaft bewusst gemacht und gefördert werden.

Das Jahr der Informatik, die „informatica08“, wird von mehreren Anlässen begleitet. Heute findet beispielsweise ein „IT Summit“ in Zürich statt, bei dem es um die Zukunft des Informatik-Standortes Schweiz geht.
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Von HS in Termine | Tags: | Comments Off

25th Januar 2008

Schulbibliothek mit 80.000 Bänden

Die älteste Schulbibliothek des Landes Sachsen-Anhalts steht in Pforta, sie beherbergt ca. 80.000 Bände, darunter auch zwei Erstausgaben von Kopernikus und Galilei.

Dutzende Namen ehemaliger Schüler sind heute weit über das Saaletal hinaus bekannt : Die Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Nietzsche lernten ebenso in der Landesschule wie der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, der Historiker Leopold von Ranke und Goethes Enkel Wolfgang. Auf ihre Spuren kann man in dem Schularchiv stoßen, das in der Bibliothek aufbewahrt wird.

[via Volksstimme.de]

Von SL in Bibliothek | Tags: | Comments Off

25th Januar 2008

Tag des obdachlosen Buches

Am morgigen Samstag rufen die Betroffenenvertretung Helmholtzplatz und der Jederzeit Musik e.V. zu einer Protestaktion gegen die Schließung der Berliner Stadtteilbibliothek im Eliashof auf.

Interessierte sollen Regale und Bücher mitbringen, die dann vor der geschlossenen Bibliothek platziert werden. Die Anwohner wollen so demonstrieren, dass im Kiez etwas fehle: ein Platz für Bücher und Musik.

Plakat zur Aktion

[via taz]

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23rd Januar 2008

DRM, eBooks, Wasserzeichen & das Jodeldiplom

Keep an eye on DRM, meint John Blyberg. Positiv fällt ihm auf, dass nun endlich alle großen Musikkonzerne auf DRM verzichten.

While I think this particular trend is encouraging, we ought not throw a ticker-tape parade just yet. It seems that in place of DRM, studios are opting for digital watermarks. What that means is that every music download will have, embedded in it, a unique serial number that ties that file with the original purchaser. Obviously, this carries with it some significant privacy concern.

David Kravets berichtet über Szenarien, wie diese Wasserzeichen zum Einsatz kommen könnten:

EFF’s Von Lohmann speculated that watermarks could even enable ISPs to filter out peer-to-peer traffic when they detect a copyright work in transit.

It’s no secret that the Motion Picture Association of America and the Recording Industry Association of America are working with ISPs toward the goal of network-wide piracy filters. Representatives from AT&T discussed that at the Consumer Electronics Show in Las Vegas on Tuesday.

But Von Lohmann added it’s too soon to conclude that watermarks will be put to that kind of Orwellian use.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass sich die Musikindustrie diese Gelegenheit entgehen lassen wird, wieder mal juristisch gegen ihre Kunden vorzugehen. In diesem Zusammenhang interessant ist jedoch, was sich für Anwendungsmöglichkeiten für staatliche Kontrollorgane bieten. “Wassergezeichnete” eBooks könnten auf dem Weg von einem Leser zum anderen verfolgt werden.

Ein anderes Thema ist die Benutzerfreundlichkeit der eBook-Reader. Durch künstliche Beschränkungen wird der Käufer gegängelt, z.B. beim Kindle. Das beinhaltet zum einen natürlich DRM, aber auch die Schaffung proprietärer Formate. Dem Kindlehacker Igor Skochinsky im Interview mit Humayun Kabir:

HK: Is there any fundamental difference between Mobipocket and Kindle formats? If so, what kind of?

Igor: The .azw format is exactly the same as Mobipocket.

Mit anderen Worten: Das azw-Format heißt azw-Format, weil man unbedingt was eigenes haben wollte. Für den Fall empfiehlt sich eigentlich das Jodeldiplom, dann erübrigt sich die Nutzerschikane.

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23rd Januar 2008

Anna-Amalia-Bibliothek: Versicherung klagt

Die Weimarer Klassikstiftung will 13 Mio. Euro für die weitere Restaurierung der historischen Bibliothek. Doch die Versicherung will nicht zahlen.

Die Versicherung beruft sich in ihrer Klage vor dem Erfurter Landgericht darauf, dass der Versicherungsschutz nur für ausleihbare Bestände gelte, auch die Versicherungssumme wird als bedeutend niedriger angegeben.

[via diepresse]

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22nd Januar 2008

“Wir bohren den Kunden sogar die Wurmlöcher ins Holz”

Auf den Seiten von Welt.online findet sich ein Bericht über den Bibliotheksmöbelhersteller Paschen.
Die Firma Paschen stellt individuelle Regale, ganz nach den Wünschen der Kunden her, egal ob im Stil des Rokoko, der Moderne, der Klassik, des Barock oder der Romantik. Auch ungewöhnlich scheinende Wünsche, wie Wurmlöcher werden erfüllt. “Eine Bibliothek ist nicht einfach nur ein Aufbewahrungsort wie ein Regal, sie ist vielmehr ein Zuhause für Bücher”, sagt der Inhaber Paschen.

Auch der Vatikan hat jetzt eine Bibliothek in Auftrag gegegeben im Stil des Rokoko.

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