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	<title>Kommentare zu: Schafft die Benutzungsgebühren ab!</title>
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	<description>Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen</description>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2008/02/04/schafft-die-benutzungsgebuhren-ab/comment-page-1/#comment-5398</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 22:15:07 +0000</pubDate>
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		<description>@Eilan:
&lt;q&gt;Interessanterweise sind in den USA Bibliotheken und deren Services kostenlos. Noch interessanter finde ich, dass dort die Benutzerzahlen und die Ausleihen um ein vielfaches höher sind als hierzulande. Woran das wohl liegen mag?&lt;/q&gt;

Eine rhetorische Frage. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die bei solchen Vergleichen zu berücksichtigen sind. Aber das die Kosten eine Rolle spielen, ist völlig klar.

@Karsten Schuldt: Natürlich muss das den Trägern gesagt werden. Aber wer soll es ihnen sagen? Eine breite politische Bewegung zu erwarten, wäre naiv. Also bleibt nur herkömmlicher Lobbyismus. Wenn ich mir das &quot;Kunden&quot;-Geschwafel der Verbände jedoch durchlese, und die Rankings und ROI-Studien, die allüberall herumgereicht werden dazunehme, ist ein sozialpolitisches Bewusstsein zumindest auf den ersten bis dritten Blick nicht zu erkennen. Zumindest gibt es abseits von Akribie und Kribibi keine Gruppierungen, die mit irgendwelchen derartigen Forderungen an die Öffentlichkeit treten.

&quot;Bibliotheken als Bildungseinrichtungen&quot; ist doch ein schönes Schlagwort für eine solche Debatte. In diesem Kontext müsste gefragt werden, wer denn die Zielgruppe ist. Nur die, die ohnehin zu den bildungsnahen Schichten gehören? Dies ist vermutlich auch das, was &quot;prä-k-ria&quot; im Kommentar oben meinte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eilan:<br />
<q>Interessanterweise sind in den USA Bibliotheken und deren Services kostenlos. Noch interessanter finde ich, dass dort die Benutzerzahlen und die Ausleihen um ein vielfaches höher sind als hierzulande. Woran das wohl liegen mag?</q></p>
<p>Eine rhetorische Frage. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die bei solchen Vergleichen zu berücksichtigen sind. Aber das die Kosten eine Rolle spielen, ist völlig klar.</p>
<p>@Karsten Schuldt: Natürlich muss das den Trägern gesagt werden. Aber wer soll es ihnen sagen? Eine breite politische Bewegung zu erwarten, wäre naiv. Also bleibt nur herkömmlicher Lobbyismus. Wenn ich mir das &#8220;Kunden&#8221;-Geschwafel der Verbände jedoch durchlese, und die Rankings und ROI-Studien, die allüberall herumgereicht werden dazunehme, ist ein sozialpolitisches Bewusstsein zumindest auf den ersten bis dritten Blick nicht zu erkennen. Zumindest gibt es abseits von Akribie und Kribibi keine Gruppierungen, die mit irgendwelchen derartigen Forderungen an die Öffentlichkeit treten.</p>
<p>&#8220;Bibliotheken als Bildungseinrichtungen&#8221; ist doch ein schönes Schlagwort für eine solche Debatte. In diesem Kontext müsste gefragt werden, wer denn die Zielgruppe ist. Nur die, die ohnehin zu den bildungsnahen Schichten gehören? Dies ist vermutlich auch das, was &#8220;prä-k-ria&#8221; im Kommentar oben meinte.</p>
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		<title>Von: Karsten Schuldt</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2008/02/04/schafft-die-benutzungsgebuhren-ab/comment-page-1/#comment-5395</link>
		<dc:creator>Karsten Schuldt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 08:50:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Kurz: Die öffentlichen (und auch die meisten wissenschaftlichen) Bibliotheken sollten sich bewusst werden, dass sie keinen Dienst leisten, der genau abgerechnet werden muss. Statt des Kunden sollte der Bürger in den Fokus der Bibliotheken rücken.&lt;/blockquote&gt;
Na, kommen sie mal nach Berlin und schauen sich die Finanzierung der Öffentlichen Bibliotheken an ... 100% über Produktleistungen. Mir scheint eher, dass dies alles nicht den Bibliotheken, sondern deren Trägern wieder mal gesagt werden muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Kurz: Die öffentlichen (und auch die meisten wissenschaftlichen) Bibliotheken sollten sich bewusst werden, dass sie keinen Dienst leisten, der genau abgerechnet werden muss. Statt des Kunden sollte der Bürger in den Fokus der Bibliotheken rücken.</p></blockquote>
<p>Na, kommen sie mal nach Berlin und schauen sich die Finanzierung der Öffentlichen Bibliotheken an &#8230; 100% über Produktleistungen. Mir scheint eher, dass dies alles nicht den Bibliotheken, sondern deren Trägern wieder mal gesagt werden muss.</p>
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		<title>Von: Eilan</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2008/02/04/schafft-die-benutzungsgebuhren-ab/comment-page-1/#comment-5394</link>
		<dc:creator>Eilan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 08:25:27 +0000</pubDate>
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		<description>Das sage ich schon lange: Bibliotheken werden von unseren Steuergeldern finanziert, deswegen sollten sie ohne Gebühren für alle zugänglich sein. Wie war das mit dem Recht auf Informationsfreiheit? Es gibt sehr viele Familien, für die diese Gebühren tatsächlich ein Problem darstellen.
Außerdem werden ja nicht nur jährliche Gebühren erhoben, sondern noch Gebühren fürs Vormerken, für die PC- oder Internetbenutzung, fürs zeitige Lesen von Bestsellern... (ich denke, es gibt noch einige mehr, die mir jetzt bloss nicht einfallen, oder die meine ÖB nur noch nicht anwendet...)
Da fällt übers Jahr gerechnet ganz schön viel an für die Benutzung. 

Interessanterweise sind in den USA Bibliotheken und deren Services kostenlos. Noch interessanter finde ich, dass dort die Benutzerzahlen und die Ausleihen um ein vielfaches höher sind als hierzulande. Woran das wohl liegen mag?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sage ich schon lange: Bibliotheken werden von unseren Steuergeldern finanziert, deswegen sollten sie ohne Gebühren für alle zugänglich sein. Wie war das mit dem Recht auf Informationsfreiheit? Es gibt sehr viele Familien, für die diese Gebühren tatsächlich ein Problem darstellen.<br />
Außerdem werden ja nicht nur jährliche Gebühren erhoben, sondern noch Gebühren fürs Vormerken, für die PC- oder Internetbenutzung, fürs zeitige Lesen von Bestsellern&#8230; (ich denke, es gibt noch einige mehr, die mir jetzt bloss nicht einfallen, oder die meine ÖB nur noch nicht anwendet&#8230;)<br />
Da fällt übers Jahr gerechnet ganz schön viel an für die Benutzung. </p>
<p>Interessanterweise sind in den USA Bibliotheken und deren Services kostenlos. Noch interessanter finde ich, dass dort die Benutzerzahlen und die Ausleihen um ein vielfaches höher sind als hierzulande. Woran das wohl liegen mag?</p>
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		<title>Von: prä-k-ria</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2008/02/04/schafft-die-benutzungsgebuhren-ab/comment-page-1/#comment-5392</link>
		<dc:creator>prä-k-ria</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 01:26:14 +0000</pubDate>
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		<description>das kann aber nur einer von vielen schritten sein wenn man die sog. unterschichten wieder an der gesellschaft teilhaben lassen will. daszu gehört noch sehr viel mehr. als einzelner baustein ist die forderung natürlich zu begrüssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das kann aber nur einer von vielen schritten sein wenn man die sog. unterschichten wieder an der gesellschaft teilhaben lassen will. daszu gehört noch sehr viel mehr. als einzelner baustein ist die forderung natürlich zu begrüssen.</p>
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