Mir ist schon verschiedentlich aufgefallen, dass viele Blogpostings, auch solche, die mir sehr interessant erscheinen, häufig unkommentiert bleiben. Sowohl hier bei Infobib als auch anderswo. Gelesen werden diese Postings jedoch, daran lassen schon die Statistiken keinen Zweifel.
Warum schweigt der gemeine Blogleser? Ist in den entsprechenden Postings alles gesagt? Wohl kaum. Betreiben wir mal eine kleine Ursachenforschung.
(Das Bild ist übrigens von Hendrik Sendelbach, lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 License) Read the rest of this entry »
In der Vergangenheit wurde das OpenBib Rechercheportal zwar seit seinen Anfängen 1997 kontinuierlich weiterentwickelt, nach aussen zeigte sich dies aber “nur” in etwa zwei offiziellen Releases pro Jahr im Rahmen des Kölner UniversitätsGesamtkatalogs (KUG). Um die Entwicklung “dazwischen” nach aussen besser zu kommunizieren und zusammen mit den dabei tangierten Bereichen des “Next Generation Catalogue” aka OPAC 2.0 zu diskutieren, wurde dieses Blog eingerichtet.
Gleich im nächsten Posting geht es auch schon zur Sache. Es werden Wege aus dem Datensilo diskutiert. Die Frage nach komfortabler Tagverwaltung ist nicht neu, die mögliche Antwort einer übergeordneten Instanz auch nicht. In diesem Fall soll es Bibsonomy sein, dass als “Tagsammelstation” dienen soll:
Konkret wird in der neuen Version
ein Browser fuer BibSonomy-Quellen und
eine Spiegelung der lokalen Tagging-Aktionen
nach BibSonomy integriert.
Nun ist die Frage, wie groß der Anteil persönlicher oder beschreibender Tags ist, die je nach Kontext eine sehr unterschiedliche Bedeutung haben können. Wenn ein Mediziner das Schlagwort “krebs” vergibt, hat er damit sicherlich anderes im Sinn als ein Astrologe oder ein Zoologe. Dies gilt auch für beschreibende Tags wie z.B. “lang”.
Es müssen noch viele Erfahrungen gemacht werden, da user generated content sicherlich nicht auf theoretischer Basis ausgelotet werden kann. OpenBib ist ein Projekt, in dem auch mal etwas probiert wird und Rückschläge anscheinend zumindest in Kauf genommen werden. Schon von daher ist es (auch durch die neue, dazugehörige Diskussionsplattform) ein sehr tolles Angebot.
Die Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung ist für viele Bürger ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei wirkt die Einrichtung deutschlandweit: So erstellt der Verband deutscher Musikschulen auf Grundlage ihres Notenbestands seine Lehrpläne, auch für den Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” liefert die Bibliothek das Notenmaterial.
Im Internetportal der Schwäbischen Zeitung kann man die ausführliche Vorstellung der Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung nachlesen und sich darüber informieren, welche Schätze die Bibliothek noch verbirgt.
Wie Osthessen-News berichtet wurde in Fulda eine deutsch-russische Bibliothek eröffnet. Die Bibliothek soll der Begegnung und dem Austausch zwischen den Kulturen dienen und somit das harmonische Miteinander fördern.
Microsoft will nächste Woche sein Projekt zur Digitalisierung von Büchern einstellen. Damit hat auch für Live Search Wissenschaftlich und für Microsofts Buchsuche Live Search Books das letzte Stündchen geschlagen.
Wie im Live-Search-Blog zu lesen ist, werden bisher digitalisierte Bücher über die herkömmliche MSN-Suchmaschine weiterhin zugänglich sein.
This also means that we are winding down our digitization initiatives, including our library scanning and our in-copyright book programs. We recognize that this decision comes as disappointing news to our partners, the publishing and academic communities, and Live Search users.
Sagte Wilhelm Hilpert von der BSB auf der Inetbib-Tagung nicht, es sei so gut wie ausgeschlossen, dass eine Firma wie Google von einem Tag auf den anderen ein solches Digitalisierungsprojekt abbricht? In diesem Fall ist es nicht Google, aber das prinzipielle Ungleichgewicht der Kräfte bei Public-Private-Partnerships mit Firmen dieser Größe ist auf jeden Fall bedenklich.
E-Government soll in der Schweiz ausgebaut werden: Bis 2011 sollen nach der Zielvorstellung des Bundesrats die Geschäfte von Regierung, Parlament und Verwaltung elektronisch abgewickelt und archiviert werden. Die NZZ widmet dem Thema ein Dossier und macht auch auf einige Risiken des Projekts aufmerksam: Kann die Nachwelt beispielsweise die digitalen Aufzeichnungen noch lesen?
Dass jemand Bücher aus dem Bestand der Bibliothek kaufen möchte (Da sind doch noch ein paar, die sind auch alle nicht ausgeliehen! Eins haben Sie doch bestimmt über!, ist den meisten Kollegen sicherlich mehr als vertraut. Anders herum geht es natürlich auch: Eine Buchhandlung ist keine Bücherei.