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Call for papers: ISI 2009 in Konstanz

31st Juli 2008

Call for papers: ISI 2009 in Konstanz

Das Internationale Symposium für Informationswissenschaft (ISI 2009) in Konstanz ruft nach papers. Die nächstjährige Ausgabe steht unter dem Motto: “Information: Droge, Ware oder Commons? Wertschöpfungs- und Transformationsprozesse auf den Informationsmärkten”

Termine:

  • 17.10.2008 Abgabe Call for Papers
  • 05.11.2008 Abgabe Poster

Vorgeschlagene Themen sind:

  • Informationsmärkte – Produkte und Dienstleistungen, Mehrwertleistungen, Regulierungsformen
  • Freie Austauschformen – Paradigma der Informationsgesellschaft oder Innovationspotenzial für Wirtschaft
  • Geschäfts- und Organisationsmodelle für das Öffentlich machen von Wissen und Information
  • Wem gehört Wissen? Wer oder was kontrolliert den Zugang zur Information?
  • Perspektiven des Information Retrieval, der Suchmaschinen und der automatischen Verarbeitung von Texten und Daten
  • Visualisierung – Fantasie abbilden, Realität darstellen, Zugriff auf Wissen erleichtern
  • Soziale Dienste im Web 2.0 – Motivation, Qualitätssicherung, Organisationsformen
  • Kollaboration bei eScience und eLearning – Konsequenzen für Werkbegriff, Autorenverständnis und Wissensmanagement
  • Informationskompetenz und Ausbildungskonzepte (nach Bologna) für Informationsberufe
  • Herausforderungen an Informationsethik und Politik, z.B. Privatheit vs. Sicherheit, Digital divides, Nachhaltigkeit von Wissen (Wissensökologie), Sicherung der public domain

Hier geht’s zum ausführlichen Call for Papers.

Von CH in Informationswissenschaft | Tags: | Comments Off

31st Juli 2008

Architektur des Monats 2008: Unibibliothek in Kyoto

Das Institute for East Asian Architecture and Urbanism kürt, ja, monatlich die Architecture of the Month. Im März 2008 war das die Bibliothek der Seika Universität in Kyoto. Warum, erschließt sich mir allerdings nicht.

It definitely does not belong to the well-known common breed of post-modern and post-bubble architecture of Japan any longer.

Und das ist ja die Hauptsache.

[via Anne Christensens Bookmarkfeed]

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30th Juli 2008

Gesetze bloggen

Gesetze kann man in Blogs kommentieren, man kann Sie dort jedoch auch schreiben. Klaus Graf ist es zumindest im deutschsprachigen Raum als vermutlich erstem gelungen, eine Gesetzespassage in einem Blog zu entwerfen, die in leicht abgewandelter Form tatsächlich übernommen wurde.

Sein Vorschlag für den Datenschutz im Thüringer Bibliotheksgesetz1 :

“Soweit Bibliotheken im Rahmen ihrer Dokumentationsaufgaben und insbesondere bei der Übernahme, Erschließung und Nutzbarmachung von aus wissenschaftlichen Gründen erhaltenswerten Nachlässen personenbezogene Daten lebender Personen im Sinne des Thüringer Datenschutzgesetzes verarbeiten, gelten die Vorschriften des Thüringer Archivgesetzes entsprechend.”

Im Gesetz steht nun:

Für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten lebender Personen bei der Übernahme, Erschließung und Nutzbarmachung von Nachlässen durch Bibliotheken gelten die Vorschriften des Thüringer Archivgesetzes entsprechend.

Glückwunsch! Soviel dazu.


  1. das übrigens heute rechtskräftig wurde []

Von CH in Recht, Web 2.0 | Tags: | Comments Off

30th Juli 2008

Archiv der NASA mit freien Bildern

Unter nasaimages.org stellt die NASA pünktlich zum 50. Geburtstag eine ganze Menge Bilder online. Die Nachnutzung jeglicher Art ist erlaubt:

The NASA imagery offered on NASAIMAGES.ORG is generally not copyrighted. You may use this NASA imagery for educational or informational purposes, including photo collections, textbooks, public exhibits and Internet Web pages (personal or otherwise). [...]

If the NASA images obtained from NASAIMAGES.ORG are used for commercial purposes (including advertisements or packaging), such use may not suggest, either explicitly or implicitly, that NASA endorses any commercial goods or services.

Die Webseite stellt viele Funktionen zur Verfügung, die auch so manchem Dokumentenserver gut stehen würde. Unter anderem eine “Embed”-Funktion (drei verschiedene Modi), mit der man z.B. diese Darstellung verschmelzender weißer Zwerge einbinden kann:

Die Umsetzung ist noch nicht so optimal, da die ganze Seite eingebunden wird. Die HTML-Embed-Funktion erzeugt dann konsequenterweise auch eine komplette Seite. Wer dies nutzt, zerschießt bestenfalls sein eigenes Layout. Ich gehe von einer Kinderkrankheit aus, die mit Sicherheit beseitigt werden wird.

Verfügt man über einen Account, kann man direkt auf der Seite Präsentationen erstellen, die sich auf die gleiche Art in andere Webseiten einbinden lassen:

Alles in allem ein wirklich gutes Angebot, dessen technische Schwierigkeiten sicherlich bald überwunden sein werden. Es kommt sicherlich nicht nur Verschwörungstheoretikern entgegen, die jetzt ungestört Mondlandungsbilder nach Fälschungsspuren untersuchen dürfen. ;o)

Von CH in Bibliothek, E-Learning, Open Content | Tags: | 1 Comment

29th Juli 2008

Führung durch Bibliothek Friedrichs des Großen

Am Mittwoch, den 30.07. gibt es eine Sonderführung im Potsdamer Schloss Sanssouci und zwar in die kostbare Bibliothek Friedrichs des Großen.

Die königliche Sammlung mit rund 2100 Bänden umfasst Werke der griechischen sowie römischen Dichtung und Geschichtsschreibung

Mehr Informationen gibt es hier.

Von SL in Bibliothek, Termine | Tags: | Comments Off

29th Juli 2008

Petition gegen Vorratsdatenspeicherung ungelesen abgelehnt

Mit einer hanebüchenen Begründung verwirft (PDF) der Petitionsausschuss des Bundestags die Petition gegen Vorratsdatenspeicherung.

Der Bundestag hat am 9. November 2007 das „Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG“ beschlossen. In der Gesetzesbegründung (Bundestags-Drucksache 16/5846) ist ausdrücklich vorgesehen, auch die Anbieter öffentlicher Anonymisierungsdienste zur Speicherung der entsprechenden Daten zu verpflichten. Dabei geht der Gesetzgeber davon aus, dass auch, wer einen sog. Anonymisierungsdienst betreibt und hierbei die Ausgangskennung des Telekommunikationsnutzers durch eine andere ersetzt, einen Telekommunikationsdienst für die Öffentlichkeit im Sinne des § 3 Nr. 24 Telekommunikationsgesetz (TKG) betreibe und damit den Verpflichtungen zur verdachtsunabhängigen Speicherung von Verbindungsdaten für sechs Monate unterliegt.

Aus Sicht des Petitionsausschusses wird damit den in der Petition geäußerten Bedenken Rechnung getragen. Wenn auch die Anonymisierungsdienste zur Speicherung der Daten verpflichtet sind, dann kann die in der Petition befürchtete Situation nicht auftreten, dass gerade die Teilnehmer an der Telekommunikation, die ein Interesse daran haben, dass ihre Kommunikation insbesondere den trafverfolgungsbehörden nicht bekannt wird, Vorkehrungen treffen können, damit ihre Daten nicht ihrer Person zugeordnet werden können.

FDP und Grüne haben vorgeschlagen, die Petition an den Bundestag weiter zu leiten, der Rest hatte wohl keine Lust, sie überhaupt verstehen zu wollen. Mehr zum Thema findet sich hier.

[via Heise]

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28th Juli 2008

Bücher aus Georgien zurück nach Halle?

Was zunächst als vertrauliche Angelegenheit gehandelt wurde, ist nun eine vermeintliche Enthüllungsgeschichte um Beutekunst des Zweiten Weltkriegs. Vor kurzem fand ein MDR-Reporter in der Unibibliothek der georgischen Hauptstadt Tiflis verschollene Bücher, darunter auch solche der 280 Jahre alten Leopoldina-Bibliothek in Halle. Das weckte die Hoffnung, dass ein großer Teil der 7 000 kostbaren naturwissenschaftlichen und medizinischen Bände zurückkehrt, die nach dem Ende der Nazi-Herrschaft 1946 in die Sowjetunion transportiert worden waren und seitdem vermisst werden.

[via mz-web.de]

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28th Juli 2008

Das versteckte Web durchsuchbar machen

D-Lib-Artikel “Google Still Not Indexing Hidden Web URLs”. Im Artikel wird beklagt, dass Google OAIster & Co nicht unterstützt.

We [...] conclude that Google has not endeavoured to increase their support and access to OAI materials. Even taking into account the caveats, we would also conclude that aggregations of OAI records are as valuable for user research purposes as they were at least two years ago.

From our own experience, we know that providing the OAIster records in bulk to Google proved problematic for them, and eventually they requested only the OAIster URLs instead of the complete metadata. We are not, at this point, certain that Google is using these URLs (crawling them) for addition to their search index.

It is also interesting to note that Google has recently dropped support of OAI for website indexing [6]. Given the resulting numbers from our investigation, it seems that Google needs to do much more to gather hidden resources, not less. (Granted, the OAI for Sitemaps feature may not have been an appropriate approach for Google.)

John Wilkin antwortet auf diesen Artikel:

As much as I like Kat’s and Josh’s analysis, I draw a different conclusion from the data. They write that, “[g]iven the resulting numbers from our investigation, it seems that Google needs to do much more to gather hidden resources.” This perspective is one many of us share. We’re inclined to point a finger at Google (or other search engines) and wish they tried harder to look into our arcane systems. We believe that if only Google and others had a deeper appreciation of our content or tried harder, this problem would go away. I’ve been fortunate enough to be able to try to advance this argument one-on-one with the heads of Google and Google Scholar, and their responses are similar–too much trouble for the value of the content. As time has passed, I’ve come to agree.

Dem kann man nur zustimmen. Wir müssen unsere Kataloge und Datenbanken zugänglicher machen für Suchmaschinen. Wenn wir das nicht machen, werden Bibliotheken als erste Anlaufstelle für bibliographische Recherche in Zukunft noch stärker von Amazon & Co in die Bredouille gebracht.

Für Katalogentwickler interessant ist eine andere Aussage von Wilkin:

We often go wrong, however, when we try to share our love of complexity with the consumers. We’ve come to understand that success in building our systems involves making complicated uses possible without at the same time requiring the user to have a complicated understanding of the resource. What we must also learn is that a simplified rendering of the content, so that it can be easily found by the search engines, is not an unfortunate compromise, but rather a necessary part of our work.

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28th Juli 2008

“Kompetenzen für Spezialbibliothekare”

Neuerdings online verfügbar: Kompetenzen für Spezialbibliothekare : eine Untersuchung zu Anforderungen und Qualifizierung von Beschäftigten in internen Informationsabteilungen / Behm-Steidel, Gudrun

http://opus.bsz-bw.de/fhhv/volltexte/2008/21/

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25th Juli 2008

Teuerstes Taschenbuch

Mit 4000 Euro das wohl teuerste Taschenbuch ist die Faksimile Ausgabe des Gebetsbuches von Karl dem Kühnen, Herzog von Burgung. Das Original befindet sich im Getty Museum in Los Angeles, dort haben Experten des Luzerner Faksimile-Verlages vier Jahre lang daran gearbeitet das Buch abzufotografieren.
Das Taschenbuch hat eine Samteinband, ein Medaillon auf der Vorderseite, zwei Schließen und vergoldete Buchkanten. Bevor man sich zum Kauf entscheidet, kann man sich das Orginal in einer Ausstellung des Historischen Museums Berns ansehen.

[via welt.de]

Von SL in Bibliothek | Tags: | Comments Off

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