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Europa vor dem 30-jährigen Krieg

28th November 2008

Europa vor dem 30-jährigen Krieg

Spiegel.online berichtet über einen “Monumentalen Bildband”, einen Atlas über den Dreißigjährigen Krieg.

Braun bringt zwischen 1572 und 1618 Ansichten von insgesamt 564 Städten heraus. In sechs Bänden zeigt und kommentiert er europäische Metropolen von Paris bis Moskau – und nimmt sogar Pläne aus Nordafrika, Indien und dem südamerikanischen Kontinent auf, der nicht einmal hundert Jahre zuvor entdeckt worden war.

Mehr Informationen zum Werk im Artikel auf Spiegel.online.

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28th November 2008

Web 2.0 in Bergisch Gladbach

Wer sich über das Hallo aus Bergisch Gladbach gewundert hat: Gestern und heute findet ebendort ein Informations- und Erfahrungsausstausch zum Thema DV-Systembetreuung in Hochschulbibliotheken. Gestern ging’s um Web 2.0.

Die Diskussion hätte meinetwegen durchaus noch etwas länger dauern können. Zumindest einigen der Teilnehmer werde ich aber sicherlich noch das eine oder andere Mal begegnen. Zum Beispiel beim Bibcamp 2009 oder beim Hobsy-Workshop über Mikroformate. Informationen zum Hobsy-Workshop gibt es hier und hier, und zur “Anmeldung” geht es hier.

Die Links:
http://delicious.com/CH_/bergisch_gladbach_2008

Die Präsentation:

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27th November 2008

Mit Zoetrope zurück in die Vergangenheit des WWW

Forscher der Universität Washington und der Software-Konzern Adobe haben eine Suchmaschine entwickelt, die die Recherche nach alten Versionen geänderter bzw. nicht mehr auffindbarer Webinhalte ermöglichen soll.
Mit “Zoetrope”, so der Name der Software, lassen sich Webseiten oder auch nur bestimmte Teile eines Dokumentes markieren und deren Veränderung über einen gewissen Zeitrahmen nachvollziehen.

Noch spannender ist die Kombination mehrerer Faktoren: So kann man etwa die Entwicklung des Ölpreises mit dem der Kosten an der Tankstelle in Verbindung setzen und als drittes noch wichtige Nachrichtenereignisse kombinieren, die die preise beeinflussen. Dazu bedarf es nur weniger Mausklicks.

Das System befindet sich momentan noch im Aufbau und speichert derzeit 1000 Seiten pro Stunde aus dem Internet. Voraussichtlich Mitte 2009 soll Zoetrope öffentlich zugänglich sein.
“Zeit, nochmals sich selbst zu googeln, um unerwünschte Treffer entfernen zu können.” (blogaboutjob)

[via taz]

Von NU in EDV, Schnickschnack, Suchmaschinen | Tags: | Comments Off

27th November 2008

Bücher als Altersvorsorge??

Lieber Bücher als Aktien das empfiehlt AbeBooks.

“Buchliebhaber, die früh Erstausgaben oder signierte Werke der Klassiker gekauft haben, sind heute im Besitz von Büchern im Wert von mehreren tausend Euro.” So steht es in einer aktuellen Pressemitteilung von Abebooks aus Düsseldorf (dem Geist nach aber aus Nordamerika?). Und um “bibliophilen Investoren einen schnellen Einstieg zu ermöglichen”, listet Abebooks gleich ein paar wichtige Regeln und Einflussfaktoren auf

die es hier nachzulesen gibt.

Von SL in Bibliothek | Tags: | 2 Comments

27th November 2008

Hallo aus Bergisch Gladbach

Hallo Welt!

Von CH in Schnickschnack | Tags: | 2 Comments

26th November 2008

Netbib feiert 20.000 Postings!

Drüben bei Netbib darf gefeiert werden! 20.000 Postings in den letzten sieben Jahren in einem der vermutlich dienstältesten Blogs im deutschsprachigen Raum.

In diesem Blog gibt es aktuell 20,003 Artikel in 27 Kategorien und 3,480 Tags. Daneben gibt es insgesamt 10,364 Kommentare. Akismet hat diese Weblog seit Oktober 2006 vor 51,756 Spamkommentaren bewahrt, hierbei gab es an overall accuracy rate of 99.731%. Guter Job ;-)

Angefangen hat’s mit einem “trlalalala”. Seitdem ist Netbib zur täglichen Informationsquelle und Inspiration ziemlich vieler Bibliothekswesen geworden. Besten Dank dafür!

An dieser Stelle möchte ich noch mal anmerken, dass ich den Untertitel des Blogs seit ca. sieben Jahren fast jedes Mal falsch lese.

Original:
Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen
Fälschung:
Der karioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen

Von CH in Bibliothek | Tags: | 1 Comment

26th November 2008

Universitäres Wissen teilen

Universitäres Wissen ist geteiltes Wissen. Es gibt keine Einheitswissenschaft, die universitäre Erkenntnisse in ihrer Gesamtheit umfasst. Die Gegenstände wissenschaftlicher Betrachtung sind mitbestimmt durch die Betrachtungsweise der jeweiligen Disziplin: durch ihr leitendes Interesse, ihren methodischen Zugang, ihre Sprache und Geschichte. Dass disziplinäre Erkenntnisse Bestandteil universitären Wissens werden, bedingt Mitteilung und dialogische Beteiligung – auch und gerade über die Grenzen der Disziplinen hinweg.

Ein interessantes Thema, dem sich das Symposium “Universitäres Wissen teilen” im März 2008 widmete. Die Organisatoren gehen bezüglich der gewonnen Erkenntnisse vorbildlich voran und teilen ihr universitäres Wissen CC-lizensiert und online schon vor Erscheinen der Printpublikation beim VDF Hochschulverlag: “Universitäres Wissen teilen : Forschende im Dialog” (PDF).

[via digithek]

Von CH in Bildung & Gesellschaft, Informationswissenschaft | Tags: | Comments Off

25th November 2008

Zwei Sorten Journalisten…

Oliver Jungen schrieb in der FAZ:

Es gibt zwei Sorten Bibliothekare – die Hilfsbereiten und die anderen, die unermüdlich damit beschäftigt sind, den Feind abzuwehren. Die so viele Bücher wie möglich unter fadenscheinigen Argumenten aus dem Leihverkehr ziehen und am besten in Schränke verschließen, die jeden Abend heilfroh sind, wenn sie endlich die Türen verriegeln dürfen, damit ihre Schätzchen wenigstens bis zum nächsten Morgen Ruhe haben vor diesem alles betatschenden, alles durcheinanderbringenden Geschmeiß mit fettigen, ungeschickten Händen.

Es gibt auch zwei Sorten Journalisten – die Kreativen und die anderen, die unermüdlich damit beschäftigt sind, Klischees auszuwalzen. Die so viele verdrehte Wahrnehmungen wie möglich unter fadenscheinigen Argumenten in Artikel packen und am besten in Stein meißeln, die jeden Abend froh sind, wenn sie ihre Vorurteile abstauben können, damit ihre Schätzchen wenigstens bis zum nächsten Morgen Ruhe haben vor diesem alles in Frage stellenden, alles durcheinanderbringenden Geschmeiß mit fettigen, ungeschickten Händen.

Herr Jungen, es ist ja prinzipiell schön, dass sie die technische Seite der Europeana den Bibliothekaren anlasten. Zeugt es doch von einer gewissen Hochachtung vor Bibliothekaren. Doch – nun müssen Sie ganz stark sein – ist es leider so, dass Bibliothekare nicht alles selbst erledigen, was mit Bibliotheken zu tun hat. Wir entwerfen Sie nicht, wir mauern nicht ihre Mauern, wir decken nicht ihre Dächer. Für Sie vielleicht ebenfalls überraschend: Wir schreiben auch nicht die Bücher, die in Ihnen zu finden sind. Zumindest nicht alle. Und wir sind nicht für sämtliche Softwareprobleme verantwortlich, die in irgendwelchen mit “Bibliothek” bezeichneten Projekten vorkommen.

Das nur am Rande.

Von CH in Bibliothek, Schnickschnack | | 1 Comment

25th November 2008

Lambert Heller: Bibliothek 2.0 – Perspektiven, Probleme, Handlungsbereiche

Lambert Heller: Bibliothek 2.0 – Perspektiven, Probleme, Handlungsbereiche

Es werden Thesen zu den zentralen Entwicklungsperspektiven der Bibliothek 2.0 aufgestellt. Die Menschen, die in der Bibliothek arbeiten, sind demnach die Schlüsselkomponente der Bibliothek 2.0. Daran anknüpfend werden Leitlinien und charakteristische Probleme der Entwicklung zum “Bibliothekar 2.0″ diskutiert. Abschließend werden einige zentrale, typische Bausteine der Bibliothek 2.0 skizziert. Der Fokus richtet sich dabei auf neue Wege, a) den Benutzer sowohl anzusprechen als auch mit ihm zu sprechen, b) die Bibliothek, aber auch ihre Bestände in die Informationsumgebung des Benutzers zu bringen, c) den Fokus der eigenen Sammlungs- und Erschließungsaktivitäten um frei verfügbare Informationsressourcen im Web zu erweitern. Alle diskutierten Texte und Beispiele sind auch unter dem einschlägigen Tag embi08 im Social-Bookmarking-Dienst del.icio.us hinterlegt. (http://delicious.com/lambo/embi08)

Volltextbei E-LIS.

[via Biblionik]

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25th November 2008

Beat Döbeli, Referent auf Abruf

Beats Biblionetz ist vermutlich allen am Themenfeld Wissensmanagement, Web 2.0, Lehre, Bibliothek et al Interessierten ein Begriff. Ein hervorragendes Angebot mit mannigfaltigen Informationen zu eben jenen Gebieten. Edlef schreibt nun, wie Beat Döbeli sein eigenes Biblionetz nutzt: um auf Abruf Vorträge zu gestalten.

Denn es begab sich, dass Herr Döbeli auf einer Tagung weilte und sich dort auf einen Vortrag zum Thema Web 3.0 freute. “Referent angefragt”. Es stellte sich dann heraus, dass er selbst dieser Referent sein sollte. Alles amüsante Weitere gibt es hier zu lesen.

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