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GoeScholar wagt erste Schritte zum Dokumentenserver 2.0

27th Februar 2009

GoeScholar wagt erste Schritte zum Dokumentenserver 2.0

Vor knapp 2 Wochen hat die Universität Göttingen ihren Dokumentenserver GoeScholar freigeschaltet. An sich nicht weiter bemerkenswert, haben doch inzwischen zahlreiche Hochschulen ein solches Angebot. Bemerkenswert sind allerdings die Dienste, die unter “Mein GoeScholar” firmieren. Dort gibt es nämlich eine “Publikationsliste”, ein Feature, das ständig und immer wieder von Autoren nachgefragt wird. Bei GoeScholar ist das nicht ganz so chic durchdesignt wie im Web 2.0 gewohnt, der Dienst ist aber durchaus zweckmäßig. In der Demo-Version kann man sich die Funktionen ansehen. Hübsch auch die Einbindung der “Google-Zitationsrate”.

Ich konnte leider nicht herausfinden, ob die Liste auch als Widget funktioniert. Von Slideshare ist man ja so etwas gewohnt:

Bis dahin dauert es wohl noch ein wenig. Mit ca. 5-10 Jahren Verzug pflegen solche Nützlichkeiten irgendwann ja doch Einzug ins Bibliothekswesen zu halten. Dabei handelt es sich um handfeste Vorteile für Autoren, die die Akzeptanz von OA-Servern weiter verbreiten können.

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27th Februar 2009

Neuer Prof. in Potsdam: Felix Sasaki

Am 26. Februar wurde Dr. Felix Sasaki vom W3C die Berufungsurkunde zum Professor der Fachhochschule Potsdam von Staatssekretär Dr. Komusiewicz im Minsiterium für Wissenschaft, Forschung und Kultur überreicht.

Er wird im Fachbereich Informationswissenschaften den Bereich inhaltliche Erschließung verstärken und mit seinen langjährigen Erfahrungen am W3C fruchtbaren Input auf die eine oder andere Weise bringen. Tim Berners-Lee (der Erfinder des WWW und Chef im W3C) lässt ihn sicher ungern gehen.

Webtechnologie und vor allem Metadaten zur Steuerung und Strukturierung des Web werden immer wichtiger in allen drei Berufsfeldern des Fachbereichs. Prof. Sasaki rundet damit das Bild ab, das die drei “Überlastprofessuren” mit den weiteren Themengebieten: Elektronisches Publizieren/Dokumentenmanagement und Webtechnologie/Semantic Web Anwendungen als neue Facette unserem Lehr- und Forschungsprofil hizufügen.

Mehr über Felix Sasaki gibt’s beim W3C. Er hat auch mal getwittert(?).

[via]

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27th Februar 2009

Börsenverein geht gegen elektronische Lehrbuchsammlung vor

Im Dezember 2008 kündigte die Universitätsbibliothek Würzburg noch stolz einen neuen Service an:

Neues Urheberrecht und Studienbeiträge machen’s möglich: Die Universitätsbibliothek präsentiert ein völlig neues Angebot – eine selbst digitalisierte elektronische Lehrbuchsammlung (eLBS), ganz am Bedarf der Studierenden ausgerichtet.

Gegen diesen Service bereitet der Börsenverein nun einen Musterprozess vor. Geklärt werden soll die Frage, ob Bibliotheken vor der Digitalisierung eines Buches prüfen müssen, “ob der Verlag eine elektronische Lizenz zu angemessenen Bedingungen anbietet.”

[via Börsenblatt]

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27th Februar 2009

Aufbau einer Informationsinfrastruktur zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft

Rainer Kuhlen und Michael Seadle leiten das in vollem Umfang genehmigte DFG-Projekt Aufbau einer Informationsinfrastruktur zum Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft:

Zur Unterstützung der wissenschaftlichen Gemeinschaften in Deutschland soll eine Informationsinfrastruktur zum urheberrechtlichen Wissen für Bildung und Wissenschaft (urhWiss) aufgebaut werden. Sie soll den in Bildung und Wissenschaft als Produzenten und Nutzern von Wissen Arbeitenden bzw. den ihnen zugeordneten Organisationen umfassende Informationen zu den urheberrechtlichen Problemen beim Umgang mit Wissen und Informationen aufbereiten und bereitstellen. urhWiss wird sich entsprechend getroffener Vereinbarungen mit anderen einschlägigen Initiativen und Projekten, z.B. aus dem Open-Access-Umfeld, und mit wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Experten aus dem Urheberrechtsumfeld vernetzen. urhWiss selber soll aus mehreren Komponenten bestehen: Urheberrechtliches Web-Portal für Bildung und Wissenschaft, semantisch organisierter Dokumentserver, virtuelles hypertextuelles Netzwerk zu Ressourcen bestehender urheberrechtsrelevanter Organisationen, Netzwerk von Urheberrechtsexperten, FAQ zu Themen des für Bildung und Wissenschaft einschlägigen Urheberrechts, Autorenwerkzeug zum Einbringen und Verknüpfen zentraler Argumente, kommunikative/soziale Dienste zum kollaborativen Arbeiten der beteiligten Akteure. Im Vorhaben sollen Modelle für die Finanzierung der Informationsinfrastruktur nach Ablauf der Förderung erarbeitet und Netzwerke zu potenziellen finanziellen Unterstützern aufgebaut werden.

Kaum ein Projekt scheint mir so dringend notwendig wie dieses. Besonders die FAQ ist ein Desiderat höchster Priorität. Noch schöner wäre es zwar, wenn das Urheberrecht allgemein verständlich formuliert wäre, aber das ist eine Utopie.

[via Medinfo]

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27th Februar 2009

Sammlung Ponickau

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über die Digitalisierung der Sammlung Ponickau. Das DFG-geförderte Projekt wird von der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle durchgeführt.

“Es handelt sich um eine bedeutende Sondersammlung der ULB, die aus der alten Wittenberger Universitätsbibliothek stammt”, erklärt Projektleiterin Dorothea Sommer, Vize-Direktorin der ULB.

Die ersten Digitalisate sind schon seit längerem online zugänglich, die Sammlung füllt sich nun sukzessive.

[via mz-web.de]

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26th Februar 2009

Dominoday in der Bibliothek

Schöne Idee, super Soundtrack!

[via Übungsblog für 13 Dinge]

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23rd Februar 2009

Antworten auf Roland Reuß

Roland Reuß äußerte sich in der FAZ einigermaßen sachunkundig zum Thema Open Access. Geantwortet haben einige. Besonders hervorzuheben ist die zweiteilige Replik von Joachim Eberhardt, der die Angst des Roland Reuß vor Open Access in Teil 1 und Teil 2 beschrieben hat.

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20th Februar 2009

Handy-Bibliothek statt E-Books?

Wie Welt.de berichtet bietet Google eine Bibliothek für das Handy. Bei den angebotenen Titeln handelt es sich hauptsächlich um englischsprachige Werke.

Zugänglich ist die mobile Version der “Google Book Search“, die im Netz unter books.google.com residiert, über ein iPhone oder auch über das Smartphone G1, eine Eigenkreation der Kalifornier, die hierzulande in Kooperation mit T-Mobile vertrieben wird.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

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19th Februar 2009

Ein Koffer aus Prag

Der Nachlass des Schriftstellers Heinrich Mann ist 50 Jahre nach seinem Tod durch einen Überraschungsfund bereichert worden. Ein in Prag aufgefundener Koffer enthielt bisher unbekannte Briefe, Manuskripte und Familienpapiere, die Lücken in der Heinrich-Mann-Forschung schließen helfen.

Der Inhalt des Koffers wurde jetzt erstmals in der Berliner Akademie der Künste der Öffentlichkeit vorgestellt und von dem Entdecker, dem Literaturwissenschaftler Peter Stein, sowie von dem Romanisten Wolfgang Klein erläutert.

[via börsenblatt.de]

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19th Februar 2009

Abwrackprämie für Bücher?

.. ist die undenkbar fragt Ulrich Störiko-Blume (Verlagsleiter des Boje-Verlags) in einem Artikel auf den Seiten des Börsenblatts.

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