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Joachim Losehand über Open und Closed Access

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14th April 2009

Joachim Losehand über Open und Closed Access

Von: CH | Kategorie(n): Open Access &bull Recht | Tags: , , | Druckversion |

Viel zu schön geschrieben, um nur in der Materialsammlung zum Heidelberger Appell erwähnt zu werden, ist die Replik Joachim Losehands auf Marek Lieberbergs Requiem für die Kunst an und für sich:

Marek Lieberbergs Kunstkosmos ist bestimmt einem einzigen Naturgesetz: „Was nichts kostet ist nichts wert“. Die 1. Ableitung von Lieberbergs Gesetz lautet damit: „Kunst ist, wenn jemand daran verdient“, und die Forderung aus der 1. Ableitung ist: „Wenn etwas Kunst ist, muß auch jemand daran verdienen“. Und das, bitteschön, sollen die Verleger und Impresarii sein. Und so treiben sie uns, die von ihnen betreuten Urheber, deren Rechte sie unter Lebensgefahr verteidigen, in der Debatte um die Digitalisierung wie Schutzschilde vor sich her. Keine Finte zu lahm, keine Argumentation zu platt, kein Pinselstrich zu dick und keine Lüge zu schamlos, um nicht dafür herzuhalten, alte Pfründe, die so schön viel Geld abwarfen, zu bewahren.

Erschienen ist dieser schöne Text am und im letzten Freitag im März diesen Jahres. Vielen Dank an Sascha Fricke für den Hinweis!

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Bisher 3 Kommentare oder Trackbacks zu “Joachim Losehand über Open und Closed Access”

  1. 1 jge am April 15th, 2009:

    Losehand hat auch in den Börsenblatt-Kommentaren auf das Lux-Interview kräftig mitgemischt.

  2. 2 links for 2009-04-15 « Nur mein Standpunkt am April 15th, 2009:

    [...] Joachim Losehand über Open und Closed Access (tags: bibliothekarisches) [...]

  3. 3 Der Freitag feiert Open Access » Infobib am Mai 20th, 2009:

    [...] Losehand, hierzublog positiv ausgefallen mit einer Replik zum Heidelberger Appell, äußerte sich heute noch einmal zum Thema. In seinem Artikel Der Zwang [...]

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