30th
Juni
2009
Ein umfassender Rückblick auf die Open-Access-Vernetzungstage 2009 steht noch aus. Bevor ich mich in einem späteren Posting einzelnen Projekten widme, möchte ich auf ein Thema kommen, das zum Ende des Workshops von einem immer größeren Teil der Teilnehmer besprochen wurde: Die Kommunikation innerhalb der “Szene”.
Es gibt zahlreiche Projekte in der deutschsprachigen Open-Access-Szene. Dem interessierten Beobachter fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Noch schwieriger wird es, wenn man sich zum Ziel setzt, den Fortschritt einzelner Projekte im Auge behalten zu wollen. Einige Projekte und Initiativen betreiben Öffentlichkeitsarbeit nur auf Tagungen, Workshops oder aber per Journal-Veröffentlichung. Das ist weder effektiv noch dem Thema “Open Access” angemessen.
Die einfachste Lösung: Projektblogs. Jedes Projekt sollte ein Blog führen, in dem zumindest wesentliche Meilensteine dokumentiert werden. Noch schöner wäre es natürlich, wenn tatsächlich projektinterne Überlegungen offen gelegt und zur Diskussion gestellt werden. Zwei schöne Beispiele für Projektblogs sind zum Beispiel Oliver Flimms Blog zu OpenBib und der des Beluga-Projekts.
Wenn alle (oder zumindest einige) der Projekte per Blog kommunizieren, ist der nächste logische Schritt die Einrichtung eines RSS-Aggregators zum Thema Open Access. Zwei Alternativen habe ich quick’n'dirty eingerichtet. Hier eine Yahoo-Pipe, in der News-Artikel und Blogpostings aus verschiedenen Quellen aggregiert sind:
Den selben Feed habe ich auch in einen Testplaneten gepackt. Welche Quellen enthalten sind, wie ein Aggregator genau aussieht: Das ist meines Erachtens gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Projekte so schnell wie möglich anfangen, ihre Bemühungen zu dokumentieren und die Berichte irgendwie per RSS zugänglich machen. Dann findet sich schon eine Lösung, wie man einen Aggregator aufbaut, der Deutschlands Open Access in Aktion darstellt.
Von CH in Open Access, Web 2.0 | Tags: aggregator • mashup • oanetzwerk • Open Access • pipes • planet • yahoo |
25th
Juni
2009

Aller guten Dinge sind drei! Und in die dritte Runde geht’s nun mit dem (teilweise bibliothekarischen) Selbstlernkurs zum Web 2.0. Bequemlicherweise packe ich hier einfach mal die Infomail rein, die in dieser oder ähnlicher Form auch durch Inetbib, Netbib und Co geistern wird. Weiterverbreitung ist ausdrücklich erwünscht!
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Von CH in Bibliothek, E-Learning, Web 2.0 | Tags: 13dinge • bibliothek20 • bibliothek2009 • lernen20 • Web 2.0 • weiterbildung |
22nd
Juni
2009
Seit Donnerstag morgen besetzen etwa 100 Marburger Studenten, auch nach Ende des Bildungsstreiks, das Institut für Politikwissenschaft.
Nach eigenen Angaben wollten die Besetzer ihren Kommilitonen heute den Zugang zur Bibliothek des Institutes ermöglichen. Die Bibliothekarinnen hätten die Räume öffnen wollen, aber die Universitätsverwaltung habe dies aus Brandschutzgründen untersagt, sagte der Gruppensprecher. Deshalb werde von den Besetzern eine «alternative Bibliothek» mit Büchern aus Privatbeständen im Gebäude aufgebaut.
[via nh24.de]
Von SL in Bibliothek, Bildung & Gesellschaft | Tags: Bibliothek • bildungsstreik • marburg • studenten |
21st
Juni
2009
Alles ist gut, behauptet Martina Krogmann (CDU):
Die Fraktionen der CDU/CSU und der SPD im Deutschen Bundestag haben alle richtigen und ernst zu nehmenden Kritikpunkte aus der Sachverständigenanhörung vor dem Wirtschaftsauschuss des Deutschen Bundestages, aus weiteren Expertengesprächen und aus der Internet Community, auch aus der Petition, in unseren umfassenden Änderungsantrag zum Gesetzentwurf aufgenommen.
Gibt es eigentlich schon Berichte über Austritte aus der CDU, die aus dieser unglaublichen Ignoranz und Wählerverachtung resultieren, oder müssen nur SPD und Grüne unter dem ZugErschwG leiden?
Von CH in Recht | Tags: cdu • zensur • zensursula |
19th
Juni
2009
Wordpress hat in Kooperation mit Firefox meinen sehr ausführlichen Artikel über die Schaffung der Zensurinfrastruktur durch CDU und SPD leider verschluckt. Egal, drüben bei Netzpolitik oder im Handelsblatt-Blog gibt’s sowieso so viel zum Thema, dass man gar nicht mehr aufhören kann, sich aufzuregen. Also fasse ich mich kurz: Willkommen, Deutschland, in diesem feinen Klub:

Eine Frage möchte ich nun noch wieder aufgreifen, noch bevor in Karlsruhe hoffentlich wieder für rechtsstaatliche Verhältnisse gesorgt wird. Hat der Code of Ethics praktische Auswirkungen? Im Code of Ethics ist zu lesen:
Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen ein sowie für die Existenz von Bibliotheken und Informationseinrichtungen als Garanten des ungehinderten Zugangs zu Informationsressourcen aller Art in unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.
Wie haben die Verbände ihrer Ablehnung Ausdruck verliehen? Recherchiert habe ich auf den Webseiten der Organisationen, in Inetbib und in ihren Twitter-Accounts, soweit sie mir bekannt waren . Vertreten sind im Bibliothek und Information Deutschland (BID):
Was steckt hinter diesem Engagement? Trgägheit, Unsicherheit, Ignoranz, Desinteresse? Sind die Verantwortlichen der Verbände eventuell sogar der Meinung, das es schon seine Richtigkeit hätte mit den Internetsperren?
Fest steht meines Erachtens: Das bibliothekarische Selbstbewusstsein in Deutschland
ist ein sehr zartes Pflänzchen in der Arena der Political Players
. Wenn es nun auch in der Debatte um den Heidelberger Appell nicht gegossen wird, ist es noch bevor es zur ersten Blüte gelangen konnte, tot.
Von CH in Bildung & Gesellschaft, Recht | Tags: informationsfreiheit • netzpolitik • zensur • zensursula |
18th
Juni
2009
Auf den Seiten vom Börsenblatt gibt es einen Test um das eigene Hörbuchwissen zu testen.
Welche Produktion gilt als erster deutscher Hörbuchbestseller? Welcher Preis gilt als bedeutendste Auszeichnung für Hörspiele? Und, in welcher Verpackung kommen die meisten Hörbücher daher?
Hier geht es zum Quiz.
Von SL in Schnickschnack | Tags: börsenblatt • hörbuch • quiz |
18th
Juni
2009
Heute wird in der Grazer Universität das Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes, kurz ZEBS, eröffnet. Das Zentrum wurde im Januar diesen Jahrs als fakultätsübergreifende Forschungsstätte eingerichtet.
Es setzt sich aus den historisch gewachsenen Beständen der Sondersammlungen der Universitätsbibliothek, der Restaurierung, der Digitalisierung sowie dem Forschungszentrum Vestigia zusammen. Forschungsobjekte sind: Manuskripte, Frühdrucke, Inkunabeln, Urkunden, Autographen, Pläne, Karten und Topographica, Nachlässe, sonstige Rara. Ziel ist es, dieses historische Schrifttum und diese Druckerzeugnisse zu erhalten, sie bekanntzumachen, sie leicht d.h. über elektronische Medien zugänglich zu machen und sie wissenschaftlich zu erschließen.
Mehr Informationen im Österreich Journal.
[via vöb-blog]
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18th
Juni
2009
Heute beginnt der Fachkongress Buchtage Berlin 2009 unter dem Motto „Neue Bücher. Neue Wege. Neue Jobs – Die Branche der Zukunft“ im Berliner Congress Center.
eim größten Fachkongress der Branche stehe das Thema Digitalisierung mit den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen im Zentrum, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main mit.
[via news-adhoc.com]
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18th
Juni
2009
An der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena kann noch bis zum 24.10,2009 eine Ausstellung mit dem Thema “Historische Unterrichtswerke aus den Beständen der ThULB” angesehen werden.
Die Ausstellung zeigt den inhaltlichen und gestalterischen Wandel von Lehrbüchern für Schule und Privatunterricht aus den letzten 350 Jahren. Zu sehen sind vielfach sehr schön gestaltete Lesebücher sowie Unterrichtswerke und -gegenstände aller Fächer.
[via jenatv.de]
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18th
Juni
2009
Die Stadtbücherei Biberach wird am 24.10. dem Tag der Bibliotheken mit dem Preis “Bibliothek des Jahres” ausgezeichnet. Der vom Bibliotheksverband und der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius vergebene Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal vergeben.
In der Begründung heißt es:
Die Stadtbücherei in Biberach an der Riß wird als “Bibliothek des Jahres 2009” ausgezeichnet, weil sie höchst kreativ und flexibel immer wieder neue Angebote und Produkte entwickelt und konsequent an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpasst. Sie erbringt mit großem Engagement kontinuierlich ausgezeichnete Leistungsergebnisse.
[via szon.de]
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