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Prcscrvod for gcncrations! Googles ladinischer OCR-Unfall

31st Oktober 2009

Prcscrvod for gcncrations! Googles ladinischer OCR-Unfall

Ok, OCR-Unfälle sind nichts besonderes. Dennoch: Wer sich bei Archive.org den Volltext der “ladinischen Idiome in Ladinien, Gröden Fassa, Buchenstein, Ampezzo” ansehen möchte, stößt auf folgende einleitende Bemerkung:

ocr_unfall

This is a digital copy of a book that was prcscrvod for gcncrations on library shclvcs bcforc it was carcfully scannod by Google as pari of a projcct to make the world’s books discoverablc online.

Ist das ein gröden-fassadisches Ladiner-Idiom? 1337 sp3@k? Googles Mitarbeiter neigen ja zu so etwas.

Wer noch mehr dieser carefully scanned books sucht, findet sie natürlich auch per Google. Man bediene sich am besten einer Phrasensuche nach “prcscrvod for gcncrations”.

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30th Oktober 2009

Lobbypapier gegen Open Source von SirsiDynix

SirsiDynix Corp restricted lobby paper against Open Source technologies

This document was released only to a select number of existing customers of the company SirsiDynix, a proprietary library automation software vendor. According to our source it has not been released more broadly specifically because of the misinformation about open source software and possible libel per se against certain competitors contained therein.

SirsiDynix is currently embroiled in a lawsuit with one of the largest public libraries in the U.S. (Queens Borough, NY) and this document does illustrate the less-than-ethical nature of this company.
The source states that the document should be leaked so that everyone can see to what extent SirsiDynix will attempt to spread falsehoods and smear open source and the proponents of open source.

Eins der “Argumente” gegen Open Source:

Some software isn’t compatible with open source. Choosing any solution may foreclose on other software. This opportunity cost may not be apparent for years when the need for the other software emerges.

Wenn man jetzt “open source” durch “any other software” ersetzt, ändert sich auch nichts an der Aussage. So ein Quatsch!

[via @librarythingtim]

Ergänzung:


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30th Oktober 2009

Live in the library 2: Peter Morén – Take On Me

Bibliothekspop was an event in december 2009 in Stockholm. The public library presented some live gigs in their own building. One of those gigs was by Peter Morén, who is very popular in Sweden as a member of Peter, Bjorn and John. Here you can see him with his version of a song originally by another wellknown band from Scandinavia.

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with “live in the library“.

Thanks to Peter!

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29th Oktober 2009

Geschichte der Kornwestheimer Bibliothek

Die Stadtbibliothek Kornwestheim feiert 50-jähriges Bestehen, ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung beschreibt die viel weiter zurückgehenden Anfänge der Bibliothek.

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29th Oktober 2009

Library 101

Library 101 ist nun online.Michael Porter und David Lee King präsentieren den Nachfolger zum legendären Gassenhauer “hi-fi sci-fi library”.


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29th Oktober 2009

Keine stereotypen Forderungen in der Urheberrechtsdebatte

In einem offenen Brief an Olaf Zimmermann, den Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, fordert Rainer Kuhlen eine differenzierte(re) Diskussion über den Schutz “geistigen Eigentums” und in der Debatte rund ums Urheberrecht.

Wäre nicht die Forderung nach einer neuen Kultur des Teilens und der gemeinsamen Beförderung von Wissen und Kultur nicht auch dem Deutschen Kulturrat angemessener als auf den individuellen Interessen und auf Schutz von Verwertung und damit auf Verknappung zu beharren? Versuchen sie es doch einmal damit!

Kuhlen reagiert auf die kulturpolitischen Mindestanforderungen an die neue Bundesregierung und den neuen Deutschen Bundestag. Eine davon bezieht sich auf “geistiges Eigentum”:

Die Debatte zur Weiterentwicklung des Urheberrechts und Stärkung des Bewusstseins für das geistige Eigentum muss konsequent und offen fortgeführt werden.

In einer aktuellen Presseerklärung jubelt der Kulturrat, besonders in der Urheberrechtspolitik [seien] von der neuen Bundesregierung deutliche Aktivitäten zu erwarten.

Von CH in Bildung & Gesellschaft, Recht | Tags: | Comments Off

29th Oktober 2009

Kunststreit an der Uni Münster

Der Schriftzug “Gehorche keinem” prangt seit einiger Zeit an der ULB Münster und ruft heftige Diskussionen hervor. Die Meinungen gehen von “fehlplaziert” bis zu “Aufruf zur Anarchie”, die ULB nennt es “Kunst” und ist froh über die Diskussion. Mehr dazu gibt es hier und auch hier.

[via ivz.online]

Von SL in Bibliothek, Bildung & Gesellschaft | | 2 Comments

29th Oktober 2009

Rekonstruktion der Bibliothek von Goethes Vater

Seit 1937 sind die Mitarbeiter des Freien Deutschen Hochstifts mit dem Versuch beschäftigt, die Bücher, die einst in den Regalen der Familie standen, wieder am Großen Hirschgraben zu versammeln. Weit mehr als die Hälfte ist inzwischen geschafft. Die schwerste Strecke aber liegt noch vor den Sammlern: Übrig geblieben sind bislang die teuersten, seltensten und auf dem freien Markt besonders mühselig zu ergatternden Stücke. Gegen reiche Privatsammler, die weit höhere Beträge zahlen können, als das Hochstift sie sich leisten kann, hat man am Hirschgraben oft nicht die geringste Chance. Gäbe es da nicht die großzügige Goethe-Spende, die eine Mäzenin dem Hochstift vor einiger Zeit überlassen hat, damit es sich Goethe-Stücke kaufen kann, wäre bereits die gesamte Sammlungstätigkeit der vergangenen Jahre unmöglich gewesen.

[via faz.net]

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27th Oktober 2009

Permalinks für Katalogisate

In der Mailingliste NGC4LIB wird gerade eifrig darüber gestritten, in welcher Form Kataloge im Netz präsent sein sollten. Ausgangspunkt war eine Diskussion über das Semantic Web, aber schnell ist die Debatte zum Kernpunkt gekommen: Bislang sind Bibliotheken nicht einmal im “normalen” Web angekommen.

Tim Spalding fasst das Problem folgendermaßen zusammen:

1. Vendors don’t make linkable systems, mostly because libraries don’t
force them to.
2. OCLC maintains that libraries should stay off the web, and rely on
WorldCat to serve as their front-end to the world.

The result:

1. Libraries are almost NEVER in search results.
2. WorldCat is seldom visited. For example, WorldCat has HALF the
traffic of LibraryThing. It even has less traffic than Dogster.com,
the social network for people who REALLY love their dogs.

Spalding ist uneingeschränkt zuzustimmen. Man bedenke: OPAC steht für Online Public Access Catalogue. Der Gedanke war also ursprünglich, den Katalog online für den öffentlichen Zugang zur Verfügung zu stellen. Der Katalog an sich ist auch öffentlich zugänglich. Nun ist es an der Zeit, auch die Katalogisate öffentlich zugänglich zu machen. Was brauchen wir dazu? Suchmaschinentaugliche Permalinks auf Katalogisate.

Einen ersten Schritt in diese Richtung hat die VZG getan, als sie kürzlich sogenannte Zitierlinks in den GVK einbanden.

Beispiel: http://gso.gbv.de/xslt/DB=2.1/PPNSET?PPN=595545807

Dabei gibt es jedoch (abgesehen von der Benennung der Funktion, hinter der ich eigentlich eher die bibliographischen Daten in maschinenlesbarer Form vermutet hätte) zwei Probleme.

  1. PPNs sind nicht dauerhaft, sie können sich ändern oder gelöscht werden. Dann ändert sich auch der Zitierlink, was ihn insgesamt untauglich macht. Denn: Cool URIs don’t change. Vielleicht wäre es sinnvoll, eine übergreifende ID wie die Erstkatalogisierungs-ID (EKI) für diesen Zweck einzusetzen.
  2. Der Link entspricht nicht dem, was man sieht, wenn man aus einer Recherche dorthin gelangt. Das heißt, man muss den Zitier-Link extra anklicken. Dies problematisch z.B. beim Einsatz von Bookmarkingplugins. Ist die Session beendet, ist zum Beispiel dieser Link hier nicht mehr gültig.

Ändern könnte man dies, indem man das Vorgehen der OpenLibrary übernimmt. Sucht man dort nach “The Mahabharata” von Jean-Claude Carrière, findet man unter anderem folgenden Titel:

http://openlibrary.org/b/OL9587696M/The_Mahabharata

Dieser Link besteht aus dem Basis-Link für die OpenLibrary + alphanumerische ID + Titelstichwort. Der Titel ist für die Funktion des Links irrelevant. Ruft man die selbe ID mit einem anderen Titel auf, kommt man trotzdem zum gewünschten Titel:
http://openlibrary.org/b/OL9587696M/Harry_Potter_and_the_catalogue_of_death

Bestimmt sind auch andere technische Umsetzungen denkbar. Wichtig ist nur, dass durch dieses nur scheinbar unwichtige Detail unsere Kataloge endlich im Web ankommen. Überlegungen zur Umsetzung bestehen, jetzt kommt es darauf an, sie so schnell wie möglich umzusetzen.

Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: | 10 Comments

26th Oktober 2009

Der Bibliothekar (und sicherlich auch seine Kolleginnen)

Katalogrezensent Dale Askey hat mit Studierenden der HTWK Leipzig eine packende Reportage über das Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft gedreht:

Der Vorhang fällt und eine Frage offen: Wo bekommt man solche Brillen her?

[Am Gartenzaun gefunden.]

Update: Dale Askey besteht darauf, selbst selbst keinen Finger gerührt zu haben. ;o)

Von CH in Bibliothek, Schnickschnack | Tags: | 3 Comments

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