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Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen im Biospektrum:

Es kann nicht sein, dass die Zahl der Publikationen als Evaluationskriterium für wissenschaftliche Leistungen herangezogen wird. Vielmehr müssen die Ergebnisse in Bezug auf ihren Beitrag zum Wissensgewinn beurteilt werden.

Dies passt gut zu der schon im Februar letzten Jahres verkündeten Devise der DFG, nunmehr auf Qualität statt auf Quantität zu achten. Ob und wie gut dies von den Gutachtern der DFG umgesetzt wird?

[Besten Dank für den Hinweis an Uli!]

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 27. Juni 2011 und wurde abgelegt unter "Bildung & Gesellschaft". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

3 Kommentare

  1. Uli:

    … oder ob es sich in der Personalpolitik der Uni Goettingen wiederspiegelt?

  2. CH:

    Wie man so hört, hat sich auch bei den DFG-Gutachtern noch nicht überall herumgesprochen, dass man nun auf Klasse statt Masse setzen soll. So etwas braucht vermutlich Zeit, auch wenn es für die betroffenen Antragsteller im Einzelfall frustrierend sein mag.

  3. Lambert:

    Christian, Uli – ich gebe euch ja erstmal recht, wenn ihr die gute Absicht dieser Wende in der Förderungspolitik der DFG betont und würdigt. Sie richtet sich ja gegen das künstliche Zerkleinern, Verdoppeln und Verstecken von Forschungsergebnissen in High-Impact-Journals. Aber ich empfehle dringend, auch Hubertus Kohles Argumentation zu dem Thema zur Kenntnis zu nehmen, vgl. http://www.heise.de/tp/artikel/34/34434/1.html
    Kuzr zusammengefaßt: Wenn alles online und Open Access wäre, bräuchte man auch das Herausfiltern der “Hauptwerke” nicht mehr.


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