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Aus dem Code of Ethics des BID:

Wir respektieren die Privatsphäre unserer Kundinnen und Kunden. Wir speichern personenbezogene Daten nur zur Erbringung unserer Dienstleistung und nur im gesetzlichen Rahmen. Anderen Behörden stellen wir Benutzerdaten nur im engen Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zur Verfügung.

Da in Schulbibliotheken wohl hauptsächlich Schulrechner aufgestellt sind, ist der “Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 UrhG” (die Grundlage für den Einsatz des Schultrojaners) hier sicherlich relevant.

Inzwischen zieht das Thema weitere Kreise. Netzpolitik hat verschiedene Pressestimmen gesammelt. Auch Biblioblogs haben das Thema aufgegriffen, z.B. Markus Trapp oder Klaus Graf.

Gibt es von Bibliotheksverbänden schon Äußerungen zum Schultrojaner?

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 1. November 2011 und wurde abgelegt unter "Bibliothek, Recht". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

5 Kommentare

  1. Susanne Drauz:

    Wozu? In 99% der Schulbibliotheken gibt es keine Bibliothekare. In Deutschland gibt es keine Schulbibliothekare, ist als Ausbildung auch nicht im Angebot. Vielmehr ist die offizielle Meinung der Bibliotheksverbände, dass Schulbibliotheken unliebsame Konkurrenz für ÖBs sind.

  2. Pferdinand:

    Kann man diese offizielle Meinung nachlesen? Das wäre ein Skandal!

  3. Basedow1764:

    Pferdinand, browsen Sie ein wenig durch den Weblog “Basedow1764″. Die eine oder andere Quelle habe ich angegeben.

    “Offiziell” scheint mir nach 40 Jahren Beobachtung eine Frage der Taktik zu sein: “Wir nehmen, was zu kriegen ist. Wenn nichts zu kriegen ist, sind wir dagegen. Wenn das Thema Konjunktur hat, äußern wir Wohlwollen.” Lesetipp: Die Bertelsmann-Broschüren zu regionalen Bildungslandschaften in NRW.
    Manchmal reichen auch ex-negativo-Schlüsse: Wenn die SB nicht im Schulgesetzentwurf steht oder im “Kooperationsabkommen”, dann ist sie wohl nicht versehentlich vergessen worden.

  4. Basedow1764:

    Browsen Sie ein wenig durch den Weblog “Basedow1764″. Die eine oder andere Quelle habe ich angegeben.

    “Offiziell” scheint mir nach 40 Jahren Beobachtung eine Frage der Taktik zu sein: “Wir nehmen, was zu kriegen ist. Wenn nichts zu kriegen ist, sind wir dagegen. Wenn das Thema Konjunktur hat, äußern wir Wohlwollen.” Lesetipp: Die Bertelsmann-Broschüren zu regionalen Bildungslandschaften in NRW.
    Manchmal reichen auch ex-negativo-Schlüsse: Wenn die SB nicht im Bibliotheksgesetzentwurf steht oder im “Kooperationsabkommen”, dann ist sie kaum versehentlich vergessen worden.

  5. MasterKC:

    Die Lobbyverbände werden immer dreister und wagen sich mittlerweile schamlos an Bereiche, die vor wenigen Jahren noch tabu waren und einen riesen Skandal verursacht hätten


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