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Liane Haensch macht in ihrer Stimme auf zwei Kampagnen aufmerksam. Die eine Kampagne geht von Elsevier, Thieme und Springer aus, die den Dokumentenlieferdienst der ETH-Bibliothek untersagen lassen will.

Die zweite Kampagne ist von Wissenschaftlern initiiert und richtet sich gegen die Praktiken von Elsevier: The Cost of Knowledge. Man kann auf der Webseite seinen Unwillen erklären, für Elsevier tätig zu werden als Autor, als Herausgeber oder als Reviewer.

Zu “The Cost of Knowlegde” gibt es auch sonst eine Menge zu lesen. Ich hebe hier mal die Mail von BC Kämper in Inetbib hervor.

Die Resonanz auf die Aktion reicht von Mathematikern (und nochmal Mathematikern) zu Historikern, von Linguisten über Biologen zu Webwissenschaftlern.

Unterzeichnet hat übrigens auch Scott Aaronson, der Verfasser dieses amüsanten Reviews von John Willinskys “Access Principle”.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 30. Januar 2012 und wurde abgelegt unter "Bibliothek". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

1 Kommentar

  1. Infobib » ETH-Bibliothek: Stellungnahme zur Klage der STM-Verlage:

    [...] ArtikelElsevier vs. Wissenschaft (0)Mash-ups für Professoren (0)Verlage, die Feinde der Wissenschaft (0)Schlimmer als Murdoch: [...]


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