Infobib

Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

|

2012 4 Aug

Datenbanken eifern tristen Bibliotheken nach

Abgelegt unter: Bibliothek | RSS 2.0 | Von: CH | Tags: , , | Kommentare geschlossen

Im Infobroker-Blog skizziert Michael Klems, warum kostenpflichtige Datenbanken kaum bekannt seien. Er meint, das läge unter anderem daran, dass man tristen Bibliotheken nacheifern würde:

Ein großer Teil der Branche ist langweilig. So langweilig, dass kaum ein Anwender sich auch nur einen Bruchteil seiner Zeit für Fachinformationen und Dienstleistungen aus Datenbanken interessieren würde. Bereits in den 90er Jahre propagierte Heinz Ochsner (Chef von Data Star) das “Informationen aus Datenbanken mehr sexy” sein müssen. Solange die gesamte Informationskultur aus Datenbanken sich im Fahrwasser von Bibliotheken und Dokumentationswesen bewegt bleibt es trist und öde. Bitte leise sein im Lesesaal. Erst die Anwender machen etwas durch Anwendung aus den Informationen. Hier liegt der Hebel und die Multiplikation: Weiterempfehlung und Begeisterung durch Anwender. Auf diese Weise haben es viele Angebote zu Größe gebracht. Raus aus der Geheimtipp-Mentalität. Einen ersten zarten Ansatz erhält das Segment durch die “informare” von Arnoud de Kemp.

Bibliotheken sind Multiplikatoren. Wirklich trist und öde sind übrigens Klischees aus dem mittleren 20. Jahrhundert.

[via Password-Pushdienst]

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Samstag, 4. August 2012 und wurde abgelegt unter "Bibliothek". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

Kommentare sind zur Zeit geschlossen.


Datenbanken eifern tristen Bibliotheken nach von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 29 Verweise - 0.400 Sekunden.