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	<title>Kommentare zu: Discovery-System und/oder Katalog?</title>
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	<description>Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen</description>
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		<title>Von: RS</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-37040</link>
		<dc:creator>RS</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 11:37:43 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, wirklich erhellend!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, wirklich erhellend!</p>
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		<title>Von: CH</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-36350</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 08:53:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich schließe mich an: besten Dank!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schließe mich an: besten Dank!</p>
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		<title>Von: Phu</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-36348</link>
		<dc:creator>Phu</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 08:12:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin Blenkle Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin Blenkle Vielen Dank für Ihren informativen Beitrag!</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin Blenkle</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-36297</link>
		<dc:creator>Martin Blenkle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 12:03:08 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie leidenschaftlich diese Diskussion geführt wird.

Als eine der Bibliotheken, die den Unwillen von Martin de la Iglesia ausgelöst haben, kann ich vielleicht einfach ein paar ganz nüchterne Informationen von der SuUB Bremen dazu liefern.

Natürlich haben wir den PICA OPAC nicht abgeschaltet, da dort unsere wesentlichen Kontofunktionen verwaltet werden. Wir haben den Katalog nur optisch und logisch auf unseren Webseiten etwas in den Hintergrund gerückt und gehen davon aus, dass unser favorisiertes primäres Suchinstrument die E-LIB ist.

Dies ist nicht zuletzt deswegen wichtig, weil wir die Suchmaschine so in unsere Webseiten integriert haben, dass dadurch der übliche Systembruch zwischen Bibliothekswebseite und OPAC komplett überwunden wird. Alle Bibliothekswebseiten und Funktionen stehen auch bei der Suche ständig zur Verfügung.

Wir haben zur Zeit ungefähr 9.000-12.000 Suchen täglich auf dem E-LIB System und etwa 200-400 Suchen im PICA Katalog, davon sind ein erheblicher Teil Recherchen von Kollegen, die bestimmte interne Spezialabfragen durchführen. Ein weiteres Drittel besteht aus überregionalen Off-Campus Anfragen, etwa via Z39.50 (Literaturverwaltung).

Wir haben vor kurzem den gesamten Bestand des Bielefelder Projekts BASE integriert und sehen durchaus 500 Klicks auf solche Open Access Volltexte pro Tag. Die Nutzung unserer lizenzierten Artikel liegt darüber hinaus nochmals etwa in der gleichen Größenordnung. Eine Nachfrage an hochspeziellen wissenschaftlichen Artikeln besteht also offenbar durchaus.

Klassische OPAC Systeme sind für gut geschulte Nutzer sehr brauchbare Recherchewerkzeuge.

Für Kunden, deren Vorstellungen von Suche über ihre tägliche Recherchearbeit mit anderen Informationssystemen geprägt wurden, verhalten sich alte OPACs einfach zu wenig erwartungskonform
und bieten bei Fehleingaben keinerlei kontextsensitive Hilfsfunktionen.
Zu diesem Thema gibt es mittlerweile haufenweise Literatur, von der ich mir wünschen würde, dass Sie im deutschen Bibliotheksumfeld stärker zur Kenntnis genommen werden würde.

Wir beanspruchen auch gar nicht für uns (und ich glaube, ich spreche da auch für alle Kollegen/innen in ähnlichen Projekten), dass wir mit den neuen Systemen das definitiv letzt-beste Retrievalsystem erschaffen haben. 
Wir finden es nur wichtig, dass Bibliothekare Ihre Webdienste immer wieder kritisch hinterfragen, an Nutzerbedürfnissen reflektieren und weiterentwicklen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie leidenschaftlich diese Diskussion geführt wird.</p>
<p>Als eine der Bibliotheken, die den Unwillen von Martin de la Iglesia ausgelöst haben, kann ich vielleicht einfach ein paar ganz nüchterne Informationen von der SuUB Bremen dazu liefern.</p>
<p>Natürlich haben wir den PICA OPAC nicht abgeschaltet, da dort unsere wesentlichen Kontofunktionen verwaltet werden. Wir haben den Katalog nur optisch und logisch auf unseren Webseiten etwas in den Hintergrund gerückt und gehen davon aus, dass unser favorisiertes primäres Suchinstrument die E-LIB ist.</p>
<p>Dies ist nicht zuletzt deswegen wichtig, weil wir die Suchmaschine so in unsere Webseiten integriert haben, dass dadurch der übliche Systembruch zwischen Bibliothekswebseite und OPAC komplett überwunden wird. Alle Bibliothekswebseiten und Funktionen stehen auch bei der Suche ständig zur Verfügung.</p>
<p>Wir haben zur Zeit ungefähr 9.000-12.000 Suchen täglich auf dem E-LIB System und etwa 200-400 Suchen im PICA Katalog, davon sind ein erheblicher Teil Recherchen von Kollegen, die bestimmte interne Spezialabfragen durchführen. Ein weiteres Drittel besteht aus überregionalen Off-Campus Anfragen, etwa via Z39.50 (Literaturverwaltung).</p>
<p>Wir haben vor kurzem den gesamten Bestand des Bielefelder Projekts BASE integriert und sehen durchaus 500 Klicks auf solche Open Access Volltexte pro Tag. Die Nutzung unserer lizenzierten Artikel liegt darüber hinaus nochmals etwa in der gleichen Größenordnung. Eine Nachfrage an hochspeziellen wissenschaftlichen Artikeln besteht also offenbar durchaus.</p>
<p>Klassische OPAC Systeme sind für gut geschulte Nutzer sehr brauchbare Recherchewerkzeuge.</p>
<p>Für Kunden, deren Vorstellungen von Suche über ihre tägliche Recherchearbeit mit anderen Informationssystemen geprägt wurden, verhalten sich alte OPACs einfach zu wenig erwartungskonform<br />
und bieten bei Fehleingaben keinerlei kontextsensitive Hilfsfunktionen.<br />
Zu diesem Thema gibt es mittlerweile haufenweise Literatur, von der ich mir wünschen würde, dass Sie im deutschen Bibliotheksumfeld stärker zur Kenntnis genommen werden würde.</p>
<p>Wir beanspruchen auch gar nicht für uns (und ich glaube, ich spreche da auch für alle Kollegen/innen in ähnlichen Projekten), dass wir mit den neuen Systemen das definitiv letzt-beste Retrievalsystem erschaffen haben.<br />
Wir finden es nur wichtig, dass Bibliothekare Ihre Webdienste immer wieder kritisch hinterfragen, an Nutzerbedürfnissen reflektieren und weiterentwicklen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Gelesen in Biblioblogs (42.KW&#8217;12) &#171; Lesewolke</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35717</link>
		<dc:creator>Gelesen in Biblioblogs (42.KW&#8217;12) &#171; Lesewolke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 07:48:48 +0000</pubDate>
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		<description>[...] man mit dem herkömmlichen Katalog? Doch vor allem erhitzte die folgende Problematik die Gemüter bei Infobib: Darf man denn beide Varianten Katalog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] man mit dem herkömmlichen Katalog? Doch vor allem erhitzte die folgende Problematik die Gemüter bei Infobib: Darf man denn beide Varianten Katalog [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jakob</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35409</link>
		<dc:creator>Jakob</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 12:29:47 +0000</pubDate>
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		<description>Die Diskussion über Bibliotheksinterne Begrifflichkeiten lässt sich doch ganz einfach mittels Crowdsourcing lösen! Bitte hier Abstimmen: http://www.easypolls.net/poll.html?p=507ff5c2e4b045b849222374</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion über Bibliotheksinterne Begrifflichkeiten lässt sich doch ganz einfach mittels Crowdsourcing lösen! Bitte hier Abstimmen: <a href="http://www.easypolls.net/poll.html?p=507ff5c2e4b045b849222374">http://www.easypolls.net/poll.html?p=507ff5c2e4b045b849222374</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Martin de la Iglesia</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35401</link>
		<dc:creator>Martin de la Iglesia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 11:04:06 +0000</pubDate>
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		<description>@CH: &lt;q&gt;Nun wird kritisiert, dass der klassische OPC4 evtl. nicht mehr angeboten werden könnte.&lt;/q&gt;

Damit meinte ich doch gar nicht euch, sondern andere Bibliotheken, die Discovery-Systeme eingeführt und den herkömmlichen OPAC tatsächlich abgeschaltet haben.

@Anne: Für Known Item Searches scheint mir ein Exact-Match-Verfahren besser geeignet als das in Discovery-Systemen übliche Best Match, und auch das Metasuchprinzip dieser Systeme finde ich problematisch. Aber die Vor- und Nachteile vom Discovery-Ansatz sind ein weites Feld, das wir hier nicht diskutieren müssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@CH: <q>Nun wird kritisiert, dass der klassische OPC4 evtl. nicht mehr angeboten werden könnte.</q></p>
<p>Damit meinte ich doch gar nicht euch, sondern andere Bibliotheken, die Discovery-Systeme eingeführt und den herkömmlichen OPAC tatsächlich abgeschaltet haben.</p>
<p>@Anne: Für Known Item Searches scheint mir ein Exact-Match-Verfahren besser geeignet als das in Discovery-Systemen übliche Best Match, und auch das Metasuchprinzip dieser Systeme finde ich problematisch. Aber die Vor- und Nachteile vom Discovery-Ansatz sind ein weites Feld, das wir hier nicht diskutieren müssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne Christensen</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35397</link>
		<dc:creator>Anne Christensen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 10:39:27 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, allein schon mangels Schnittstellen für Funktionen wie Magazinbestellungen, Vormerkungen etc. wird uns der herkömmliche Katalog wohl noch ein Weilchen begleiten. Wenn man das Discovery-System nicht promiment platzieren will und auch nicht wenigstens perspektivisch plant, es in Schulungen und Auskunftsgesprächen zu verwenden, muss man sich die Frage gefallen lassen, warum man in die Implementierung eines solchen Systems überhaupt investiert.

Ich möchte aber noch mal nachbohren: Jenseits von den erwähnten Delivery-Funktionen wie Bestellungen/Vormerkungen: Was kann der Katalog, das Discovery nicht kann? Was macht ihn in deinen Augen, Martin, so unverzichtbar, bzw. in welchen Situationen ist er es?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, allein schon mangels Schnittstellen für Funktionen wie Magazinbestellungen, Vormerkungen etc. wird uns der herkömmliche Katalog wohl noch ein Weilchen begleiten. Wenn man das Discovery-System nicht promiment platzieren will und auch nicht wenigstens perspektivisch plant, es in Schulungen und Auskunftsgesprächen zu verwenden, muss man sich die Frage gefallen lassen, warum man in die Implementierung eines solchen Systems überhaupt investiert.</p>
<p>Ich möchte aber noch mal nachbohren: Jenseits von den erwähnten Delivery-Funktionen wie Bestellungen/Vormerkungen: Was kann der Katalog, das Discovery nicht kann? Was macht ihn in deinen Augen, Martin, so unverzichtbar, bzw. in welchen Situationen ist er es?</p>
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	<item>
		<title>Von: CH</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35396</link>
		<dc:creator>CH</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 10:25:56 +0000</pubDate>
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		<description>@Martin de la Iglesia: 
Wäre ich nicht der Meinung, ein Discoverysystem würde für die Nutzer unserer Bibliothek mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit besser geeignet sein als unser alter OPC4, hätten wir uns nicht in die Arbeit gestürzt.

Zum Ursprung der Diskussion: Erst wurde bemängelt, dass &quot;Discovery-Systeme&quot; als &quot;Katalog&quot; bezeichnet werden. Nun wird kritisiert, dass der klassische OPC4 evtl. nicht mehr angeboten werden könnte.

Mit einer Anschuldigung, deren Kern sich wandelt, kann ich nichts anfangen.

@Anne: Danke! :o)

PS: Ich musste leider zwei Kommentare wegmoderieren. Ich mache das sehr ungern. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich das schon einmal gemacht habe. Wenn die betroffenen Personen der Meinung sind, dass die Kommentare hier erscheinen sollten, bitte ich um eine Erläuterung. Kontakt siehe Impressum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Martin de la Iglesia:<br />
Wäre ich nicht der Meinung, ein Discoverysystem würde für die Nutzer unserer Bibliothek mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit besser geeignet sein als unser alter OPC4, hätten wir uns nicht in die Arbeit gestürzt.</p>
<p>Zum Ursprung der Diskussion: Erst wurde bemängelt, dass &#8220;Discovery-Systeme&#8221; als &#8220;Katalog&#8221; bezeichnet werden. Nun wird kritisiert, dass der klassische OPC4 evtl. nicht mehr angeboten werden könnte.</p>
<p>Mit einer Anschuldigung, deren Kern sich wandelt, kann ich nichts anfangen.</p>
<p>@Anne: Danke! :o)</p>
<p>PS: Ich musste leider zwei Kommentare wegmoderieren. Ich mache das sehr ungern. Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich das schon einmal gemacht habe. Wenn die betroffenen Personen der Meinung sind, dass die Kommentare hier erscheinen sollten, bitte ich um eine Erläuterung. Kontakt siehe Impressum.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin de la Iglesia</title>
		<link>http://infobib.de/blog/2012/10/17/discovery-system-undoder-katalog/comment-page-1/#comment-35393</link>
		<dc:creator>Martin de la Iglesia</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 10:03:00 +0000</pubDate>
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		<description>Richtig. Beide Systeme parallel anzubieten finde ich OK.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig. Beide Systeme parallel anzubieten finde ich OK.</p>
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