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O’Reilly-E-Books kostenlos über Paper C

25th Februar 2010

O’Reilly-E-Books kostenlos über Paper C

Das Internet-Portal “Paper C” vermeldet die Kooperation mit O’Reilly Media und bietet nun über 600 E-Books des IT-Verlags zum kostenfreien Lesen an.

Paper C versteht sich als “elektronischer Copyshop”. Lesen und Recherchieren in den angebotenen, elektronischen Fachbüchern ist kostenfrei, für Zusatzfunktionen wie Herunterladen und Ausdrucken, Speichern von Zitaten oder Einfügen von Kommentaren fallen Kosten an.

Von NU in EDV, Open Content, Schnickschnack | Tags: | 0 Comments

25th November 2009

Vernichtende Onleihe-Kritik

Vernichtende Kritik der Onleihe von Jürgen Fenn:

Bei der Onleihe handelt es sich um ein vollkommen überflüssiges Angebot, das ausschließlich für Windows-Anwender vollständig benutzbar ist. Es ist keine Ergänzung des bisherigen Angebots der Bibliotheken und es erspart mir auch nicht den Weg in die Bibliothek, weil ich die Bücher, die ich brauche und die mich interessieren, über die Onleihe gar nicht bekomme. Dazu paßt auch, daß der volle Umfang des ohnehin stark beschränkten Angebots mir gar nicht zur Verfügung steht, weil ich dazu den falschen Computer besitze, für den es die proprietäre Software nicht gibt, die die Onleihe mehr oder weniger stillschweigend voraussetzt.

Passend dazu gibt es auch noch eine Sammlung der schönsten DRM- und Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der Onleihe. Mein Favorit ist dieses hier.

Von CH in Bibliothek, EDV | Tags: | 2 Comments

7th Juli 2009

Umfrage zu Open-Source in Bibliotheken

Till Kinstler machte in Inetbib auf eine Umfrage von Nicole C. Engard (Open Source Evangelist bei LibLime) aufmerksam:

I am working on some very very broad research on open source use in libraries for a book I’m working on. The focus of the book will be on software you can use that is open source. If you have a chance to answer this brief survey to help me out that would be greatly
appreciated:

http://opensource.web2learning.net/limesurvey/index.php?sid=63946&lang=en

Thanks a bunch!!! (and feel free to share with others)

Von CH in Bibliothek, EDV, Open Source | Tags: | Comments Off

1st April 2009

IT-Veranstaltungskalender

Messen, Kongresse, Foren, User-Treffen, Seminare, Hausmessen und Roadshows auf einen Blick verspricht der IT-Veranstaltungskalender aus dem Hause Goodsourcepublishing. Die Einträge (z.B. dieser hier zur Next-Conference 2009) bieten Informationen worum es geht und wo man die Veranstaltung findet.

Nützlich ist die Importfunktion für den eigenen Kalender (im ics-Format). Verbesserungswürdig ist die Ortsanzeige, die man m.E. recht einfach mit Yahoo, Google oder Open Street Maps verknüpfen könnte. Insgesamt aber auf jeden Fall ein nützliches Angebot, zu dem auch ein RSS-Feed existiert, der hervorragend den von Eventseer ergänzt.

Von CH in EDV | Tags: | Comments Off

27th Februar 2009

Börsenverein geht gegen elektronische Lehrbuchsammlung vor

Im Dezember 2008 kündigte die Universitätsbibliothek Würzburg noch stolz einen neuen Service an:

Neues Urheberrecht und Studienbeiträge machen’s möglich: Die Universitätsbibliothek präsentiert ein völlig neues Angebot – eine selbst digitalisierte elektronische Lehrbuchsammlung (eLBS), ganz am Bedarf der Studierenden ausgerichtet.

Gegen diesen Service bereitet der Börsenverein nun einen Musterprozess vor. Geklärt werden soll die Frage, ob Bibliotheken vor der Digitalisierung eines Buches prüfen müssen, “ob der Verlag eine elektronische Lizenz zu angemessenen Bedingungen anbietet.”

[via Börsenblatt]

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4th Januar 2009

“MyLifeBits”

Der Amerikaner Gordon Bell speichert sein ganzes Leben im Computer ab. Das Forschungsprojekt “MyLifeBits” von Microsoft soll u.a. die Frage beantworten, wieviel Speicherplatz ein Leben benötigt …

Mehr Informationen finden sich in diesem Artikel der NZZ am Sonntag.

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23rd Dezember 2008

Was ist ein offener Standard?

Heise: Definition offener Standards in der EU weiter umkämpft

Interessanter Artikel, der die verschiedenen Positionen darlegt hinsichtlich der Frage, wann ein Standard wirklich offen ist.

In der einen Ecke des Rings befindet sich z.B. Association for Competitive Technology (ACT) oder die European Information, Communications and Consumer Electronics Technology Industry Association (EICTA). Sie bevorzugen …

die Bedingung einer alleinigen “RAND”-Lizenzierung (Reasonable And Non-Discriminatory) Demnach müssen Anwender für die Nutzung eines derart lizenzierten Standards üblicherweise Geld zahlen oder sonstige Leistungen erbringen, was aber wiederum als nicht vereinbar mit den Prinzipien freier Software gilt. Auch die Business Software Alliance (BSA), der Konzerne wie Apple, Intel, Microsoft oder SAP angehören, vertritt diese Forderung.

Auf der anderen Seite findet sich ein buntes Sammelsurium der verschiedenster Open-Source-Verfechter, unter anderem das Bündnis No OOXML oder Red Hat.

Eine meines Erachtens gute (also auch dem Laien verständliche) Definition freier Standards findet sich bei der Free Software Foundation Europe:

Ein Offener Standard bezieht sich auf ein Format oder Protokoll, das

1. einer vollständig öffentlichen Bewertung und Nutzung ohne Hemmnisse auf eine für alle Beteiligten gleichermaßen zugänglichen Weise unterliegt,
2. ohne jegliche Komponenten oder Erweiterungen ist, die von Formaten oder Protokollen abhängen, die selbst nicht der Definition eines Offenen Standards entsprechen,
3. frei ist von juristischen oder technischen Klauseln, die seine Verwendung von jeglicher Seite oder jeglichem Geschäftsmodell einschränken,
4. unabhängig von einem einzelnen Anbieter geleitet und weiterentwickelt wird in einem Prozess, der einer gleichberechtigten Teilnahme von Wettbewerbern und Dritten offen steht,
5. verfügbar ist in verschiedenen vollständigen Implementierungen von verschiedenen Anbietern oder als vollständige Implementierung gleichermaßen für alle Beteiligten.

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1st Dezember 2008

Librarything 1986

Haferklee hat ein sehr schönes Fundstück zu Sinn und Nutzen der computergestützten Organisation der privaten Buchsammlung ausfindig gemacht:

Die Nützlichkeit des Computers sollte man nicht überschätzen. Im Haushalt fallen recht wenige Tätigkeiten an, die sich elektronisch bewältigen lassen. Sicher, man kann mit dem Heimcomputer Dateien anlegen, beispielsweise … ein Verzeichnis aller Bücher, die man besitzt. Fraglich bleibt jedoch, ob die Katalogisierung mit dem Computer wirklich einfacher und schneller geht, als mit dem üblichen Zettelkasten.

Aus dem Bericht der Stiftung Warentest über „Heimcomputer“, Test 1 (1986). Findet sich ein Freiwilliger, der handgestoppt misst, ob man 100 Bücher schneller in Librarything oder in den Zettelkasten bekommt?

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27th November 2008

Mit Zoetrope zurück in die Vergangenheit des WWW

Forscher der Universität Washington und der Software-Konzern Adobe haben eine Suchmaschine entwickelt, die die Recherche nach alten Versionen geänderter bzw. nicht mehr auffindbarer Webinhalte ermöglichen soll.
Mit “Zoetrope”, so der Name der Software, lassen sich Webseiten oder auch nur bestimmte Teile eines Dokumentes markieren und deren Veränderung über einen gewissen Zeitrahmen nachvollziehen.

Noch spannender ist die Kombination mehrerer Faktoren: So kann man etwa die Entwicklung des Ölpreises mit dem der Kosten an der Tankstelle in Verbindung setzen und als drittes noch wichtige Nachrichtenereignisse kombinieren, die die preise beeinflussen. Dazu bedarf es nur weniger Mausklicks.

Das System befindet sich momentan noch im Aufbau und speichert derzeit 1000 Seiten pro Stunde aus dem Internet. Voraussichtlich Mitte 2009 soll Zoetrope öffentlich zugänglich sein.
“Zeit, nochmals sich selbst zu googeln, um unerwünschte Treffer entfernen zu können.” (blogaboutjob)

[via taz]

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19th November 2008

Wenn die Matrix unter Windows läuft…

[via Basic Thinking]

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