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DRadio Wissen und die digitale Kluft

18th Januar 2010

DRadio Wissen und die digitale Kluft

Jennifer Pickett sorgt sich in ihrer wöchentlichen Kolumne At Your Library um den Teil der Bevölkerung, der von den Entwicklungen der Web-Gesellschaft zunehmend abgehängt wird.

I am increasingly worried about the expanding digital divide or the gap that exists between people with access to information technology and those who don’t have that access. More and more people are coming to the library who need something they can only get on the Internet but they don’t have the skills to find it themselves. Some of these things are quick to find, but increasingly people are looking for help filling out online forms or doing research that involves entering personal information into the computer.

Passend dazu: DRadio Wissen wird es nur digital geben. Die Mission des Senders:

Wissen, das ist nicht nur Wissenschaft. Wir senden, was hilft, die Welt in all ihrer Vielfalt zu verstehen.

Wer weiß, wie man sich online bewegt, dem wird also zu noch mehr Wissen verholfen. Wer nicht, darf zwar GEZ bezahlen, bleibt aber außen vor.

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9th Dezember 2009

Open Access für Bildungsmaterialien – Diskussion am 15.12.2009

Sollten Informationen und Bildung als offene Güter im weltweiten Netz zur Verfügung stehen? Oder findet die eigentliche Bildung nach wie vor nur im Hörsaal statt?

Diese Fragen sollen bei einer Podiumsdiskussion in Hannover am 15. Dezember geklärt werden. Diskutieren werden Holger Brenner (Uni Osnabrück), Doris Bambey (peDocs) und Robert A. Gehring (u.a. Herausgeber des Open-Source-Jahrbuchs) unter der Moderation des Telepolis-Redakteurs Peter Mühlbauer. Da die Veranstaltung von der TIB/Uni Hannover und der elsa organisiert wird, gehe ich davon aus, dass es wieder einen Podcast geben wird. Wie schon bei der Vorgängerveranstaltung im Rahmen der Open Access Week (zur Aufzeichnung).

Mehr Informationen zum Podium und zur Veranstaltung insgesamt gibt es im Hobsy-Open-Access-Blog.

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22nd September 2009

Die Lernende Bibliothek 2009 – Präsentationen online

Vom 6.-9. September 2009 hat die Tagung “Die Lernende Bibliothek 2009″ in Chur (CH) stattgefunden. Thema war: “Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel? Aktuelle Herausforderungen für die Bibliothek und ihre Partner im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens.”

Die Präsentationen sind nun online frei zugänglich. Am 1. Oktober erscheint der Tagungsband als Nr. 33 in den “Churer Schriften zur Informationswissenschaft”.

[via swiss-lib]

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20th August 2009

Wikiversity

Durch ZEIT Online bin ich heute auf die “Wikiversity” gestoßen:

Wikiversity ist eine Plattform zur gemeinschaftlichen Bearbeitung wissenschaftlicher Projekte, zum Gedankenaustausch in fachwissenschaftlichen Fragen und zur Erstellung freier Kursmaterialien.

Auf dem “Wikiversity-Campus” bekommt man einen Überblick über die verschiedenen Fachbereiche und die angebotenen Kurse und Projekte. Die “Cafeteria” dient als Anlaufstelle für Fragen und Ratschläge jeglicher Art. Sogar eine “Bibliothek” steht zur Verfügung, die ein paar (wenige) Links zu Zeitschriften-Suchmaschinen, Fachzeitschriften und Nachschlagewerken liefert.

Dieser m.E. lobenswerte Ansatz zur (hoch)schulübergreifenden Zusammenarbeit, zum fachlichen Austausch und der Nutzung von Synergieeffekten stößt allerdings nicht nur auf positive Resonanz.

“Jeder kann behaupten, etwas von Informatik zu verstehen und lehren zu wollen”, sagt die Berliner Informatikprofessorin Debora Weber-Wulff von der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Das führe aber zu “teilweise armseligen Ergebnissen”.

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22nd September 2008

Warum PDF-Dateien verschlüsseln?

Collection by 96dpi Peter Suber schreibt über die Open Access Policy der Fraunhofer-Gesellschaft, die auf Deutsch und Englisch als PDF-Datei veröffentlicht wurde. Dabei moniert er:

Unfortunately, both the German and English versions of the policy are locked PDFs which block cutting/pasting (why?) and I don’t have time to rekey the important passages.

Why? Gute Frage! Wenn man mit wissenschaftlichen Autoren über elektronische Publikationen spricht, stößt man schnell auf einen Wust des Mißtrauens gegen das einfach so ins Netz stellen. Viele Autoren denken offensichtlich, sie müssten ihr Werk in jeder Art und Weise gegen eventuellen Mißbrauch schützen. Worin dieser Mißbrauch genau bestehen könnte, ist meist unklar. Auf Nachfrage wurde mir schon diverse Mal “das Copyright” genannt, das es zu schützen gelte. Abgesehen davon, dass es in Deutschland kein Copyright gibt, sondern ein Urheberrecht, hat dessen Durchsetzung auch wenig bis gar nichts1 mit technischen Sperren zu tun.

Das es im betrieblichen Umfeld Sinn ergeben mag, PDF-Dateien gegen Veränderung zu schützen oder den Empfängerkreis zu begrenzen, ist klar. Aber vor was fürchtet sich ein wissenschaftlicher Autor? Davor, zu oft zitiert zu werden? Wohl kaum. Wovor dann?


  1. Wenn ich §95a des Urheberrechtsgesetz richtig verstehe, ist die Umgehung technischer Kopierbremsen zwar verboten, aber ebenso einfach wie unnötig. []

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3rd September 2008

Fachtagung des Verbandes Bibliothek Information Schweiz

Die jährliche Fachtagung des neuen Verbandes Bibliothek Information Schweiz (über die Fusion der Verbände BBS und SVD wurde schon zu einem früheren Zeitpunkt hier berichtet) fand am 28. August 2008 unter dem Titel: “Bibliotheken und Dokumentationszentren als Unternehmen: Antworten von Bibliotheken und Dokumentationszentren auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft” statt.

Die Präsentationen sind nun auf der Verbandswebseite online zu finden. Ein Bericht zur Tagung ist im arbido newsletter Nr. 8/2008 erschienen.

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21st August 2008

“Alle sind dumm und Google ist schuld”

Unter dieser Überschrift schreibt Oliver Gassner auf heise.de derzeit eine kleine Reihe “in der es im wesentlichen darum geht, zu zeigen, was ‘Onliner der Generation 2.0′ so alles lernen (können, wenn sie wollen).”
Nach Google und den Bloggern widmet sich der heute erschienene, dritte Teil der Frage

Macht das Internet uns dumm? Ist die Wikipedia das Ende des akademischen Arbeitens bei ihren Nutzerinnen und Nutzern und erzeugt es eine Horde von erbsenzählenden Soziopathen auf der Seite ihrer Ersteller?

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9th Juli 2008

100 Youtube-Videos für Bibliothekare

Laura Milligan hat 100 Youtube-Videos für Bibliothekare zusammengestellt. Der Bibliothekar lernt so z.B. einiges über neue Bibliothekswerkzeuge und Technologien, spezielle Bibliotheksprojekte und Lesekampagnen sowie über das Image der Berufsgruppe …

[via swisslib]

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4th Juni 2008

Umfrage zum “wissenschaftlichem Arbeiten im Web 2.0″

Umfrage zum wissenschaftlichen Arbeiten mit 2.0-Instrumenten:

Das Forschungsprojekt “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg untersucht derzeit Möglichkeiten zur Nutzung des so genannten „Web 2.0“ in der Wissenschaft.

Der nachfolgende Fragebogen soll grundlegende Fragen klären. Sie brauchen sich nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben, um ihn auszufüllen, dafür aber zehn Minuten Zeit.

Alle Daten werden anonym erhoben und ausgewertet.

Hier geht’s zur Umfrage.

Update: URL korrigiert

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2nd Juni 2008

“Perlen aus dem Internet”

Das aktuelle NZZ Folio “Perlen aus dem Internet: wichtige Sites, nützliche Tricks” scheint sehr interessant zu sein: Es berichtet über Facebook, Google, Youtube und weitere Phänomene, die das Internet heute ausmachen. Zudem gibt es einen Sonderteil, der “Perlen aus dem Internet” zu verschiedenen Themen kurz vorstellt und kommentiert. Die “Perlen” sind teilweise natürlich sehr spezifisch auf die Schweiz ausgerichtet.

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