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Creative Commons: “Public Domain Mark”

9th August 2010

Creative Commons: “Public Domain Mark”

John Weitzmann: Mitreden erwünscht: CC überholt und ergänzt seine universellen Tools

Seit gestern können im Labs-Bereich von CC die Vorentwürfe für die neue “Public Domain Mark” (PDM), für eine verbesserte CC0 Deed und für neue Nutzungsrichtlinien betrachtet und noch bis zum 18. August auch kommentiert werden.

Anschließend wird die PDM als neues Tool offiziell freigegeben werden. Die PDM ergänzt und ersetzt zum Teil die bereits seit längerem nutzbare “Public Domain Certification”. Anders als die 6 CC-Lizenzen und die Aufgabeerklärung CC0 ist die PDM nur ein Kennzeichnungswerkzeug, ändert also an den Nutzungsrechten am betreffenden Werk nichts, sondern kennzeichnet es als gemeinfrei. Wie bei allen Tools von CC übernimmt auch der Markierende bei der PDM keinerlei Haftung dafür, dass das Werk auch tatsächlich den angegeben Status der Gemeinfreiheit hat. Das zeigt, dass die PDM vor allem auf Institutionen zugeschnitten ist, die ohnehin bereits im Netz Angaben zur Gemeinfreiheit machen (wie etwa öffentliche Archive hinsichtlich ihres eigenen Bestandes). Sie soll aber dennoch auch von Einzelnen eingesetzt werden können. Daher sollte die Kommentierungsphase von allen Interessierten genutzt werden, um ggf. noch Anmerkungen einzubringen.

Kommentare werden bis zum 18. August entgegen genommen.

Von CH in Open Content, Recht | Tags: | 0 Comments

5th August 2010

Geräusche und Sounds aller Art zum freien Download

Wer Geräusche, Sounds oder Samples jeglicher Art sucht und auch weiterverwenden möchte, ist beim Freesound Project definitiv richtig.

Beispiele:

Wie in der Wikipedia gibt es auch hier die höchst unterhaltsame Funktion, sich einfach zufällig irgendeine Seite vorschlagen zu lassen. Und hier geht’s zum Random Sample. Alle Geräusche sind lizenziert unter der Creative Commons Sampling Plus License.

Von CH in Open Content | Tags: | 4 Comments

4th August 2010

Kein Open Access für Artikel über Open Access

Man sollte sich ja eigentlich dran gewöhnt haben. Es wird viel über Open Access oder Open Content geschrieben. Aber längst nicht alle dieser Artikel, nicht mal diejenigen, die Open Access sehr positiv gegenüber stehen, sind tatsächlich auch frei zugänglich. Ein Beispiel aus jüngerer Vergangenheit ist aus der Nature: The delay in sharing research data is costing lives.

Ob es darin wirklich konkret um Open Data & Co ging, weiß ich nicht. Beim folgenden Artikel ist die Sachlage jedoch recht eindeutig:

The Open Access Availability of Library and Information Science Literature

Für die bibliothekarische Fachkommunikation in Deutschland sieht es größtenteils ähnlich aus, wie man auch in Jakobs Spreadsheet “Deutschsprachige Bibliothekszeitschriften (außer Blogs)” erkennen kann.

[via @bckaemper und ResourceShelf]

Von CH in Bibliothek, Open Access | Tags: | 2 Comments

28th Juli 2010

Upload-Formulare in Repositorien III

Übersicht:

Nachdem ich den Ist-Zustand skizziert und mögliche Vorbilder vorgestellt habe, möchte ich nun einen Lösungsvorschlag für ein Open-Access-Upload-Formular machen. Es besteht aus drei Teilen.

1. Datei(en) hochladen

Wie bei Youtube & Co sollte der Upload der Datei zuerst erfolgen. Ich erhoffe mir davon eine erhöhte Motivation der AutorInnen, den Veröffentlichungsvorgang zu komplettieren. Ob dies tatsächlich der Fall ist, sollte auf jeden Fall einmal untersucht werden. Generell sollte in Zukunft ein Hauptaugenmerk bei der Weiterentwicklung von Repository-Software auf der Usability liegen. Welches Metadatenmodell unterstützt wird, interessiert AutorInnen nicht.

Hier geht’s zum Dummy1 . Achtung, diese Webseiten könnten verändert werden oder verschwinden. Die Screenshots dokumentieren den Zustand während des Verfassens dieses Postings. Das Formular funktioniert nicht. Um zum nächsten Schritt zu gelangen, bitte ganz unten auf “nächster Schritt” klicken.

2. Dokument beschreiben

Es sollten wirklich nur Daten erhoben werden, die nicht selbst durch Autopsie erhoben werden können. Ich bin dabei (exklusive Datei-Auswahl, inkl. Lizenzauswahl) auf drei Phasen mit insgesamt 12 auszufüllenden Feldern gekommen. Würde man den Upload zum Beispiel mit einem Nutzerkonto verknüpfen, entfiele zum Beispiel noch die Angabe einer Email-Adresse.

Hier geht’s zum Dummy.

3. Lizenz wählen

Dies müsste graphisch noch eleganter gelöst werden. Im letzten Schritt sollten die bibliographischen Details überprüft und geändert werden können. Wichtiger jedoch ist die rechtliche Seite der Veröffentlichung. Hier werden Nutzungsrechte vereinbart und eine Creative-Commons-Lizenz gewählt. Das Menü für letzteres ist eins zu eins von Creative-Commons.org übernommen. Schöner, also nutzerfreundlicher, kann man es kaum machen. Durch die Auswahl zweier Checkboxen kann man auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse zwischen sechs verschiedenen Lizenzmodellen wählen.

Hier geht’s zum Dummy.

Dummy

Ich habe einen Dummy erstellt, in dem man sich den hier vorgestellten Upload-Vorgang ansehen kann. Die Links funktionieren größtenteils nicht, das CSS ist von Creative-Commons.org übernommen, optisch ist da sicherlich mehr drin.

Kritik

Es gab im Vorfeld schon eine Menge guter Kritik am Dummy. In ungeordneter Reihenfolge:

  • Lizenzmodell NC-ND ist kontraproduktiv. Warnhinweis über die Konsequenzen müsste hinzugefügt werden
  • Upload zuerst könnte AutorInnen zu der Annahme verleiten, dass ihr Part damit schon erledigt ist.
  • Hinweis auf Genehmigung studentischer Arbeiten durch Erstprüfer fehlt noch, wenn das erwünscht sein sollte.
  • Ausführlichere Maske verlinken für AutorInnen, die selbst erfassen wollen
  • Neben Datei-Upload von der Festplatte möglichst noch Verweis auf PDF im Netz (automatischer Download von dieser Stelle).
  • Feld “Quelle” ist nicht eindeutig. Die Erklärung sollte umformuliert werden.
  • Radikaler Ansatz: Bibliothek bekommt nur die Datei und die Nutzungsvereinbarung, bibliographische Angaben müssen nur ergänzt werden, wenn sie aus dem Dokument per Autopsie nicht ersichtlich sind.
  • Feld “Bemerkung” beim Datei-Upload ist überflüssig.

Und jetzt?

Insgesamt fehlt es noch an einigem. Ich hoffe allerdings, dass die zugrunde liegenden Ideen deutlich werden und erkläre hiermit die Diskussion für eröffnet. Was fehlt? Noch besser: Was kann noch gestrichen werden? Ist die Reihenfolge so in Ordnung? Ich bitte um begründete Verrisse und Gegenvorschläge!


  1. Vielen Dank für Begutachtung, Tipps und Diskussion an Andrea, Christian, Danny, Edlef, Frank, Horst, Lambert, Nina, Uli, Wiebke & alle anderen, die ich schändlicherweise vergessen habe []

Von CH in Bibliothek, Open Access, Web 2.0 | Tags: | 11 Comments

28th Juli 2010

Upload-Formulare in Repositorien II

Übersicht:

Hier habe ich die Unübersichtlichkeit der klassischen Upload-Formulare in Open-Access-Repositorien zusammengefasst. Nun möchte ich darstellen, wer es besser macht. Und warum das so ist.

Youtube

Der Content-Gigant Youtube verzeichnete unlängst zwei Milliarden angesehene Videos pro Tag. Die genaue Zahl der Nutzer konnte ich nicht herausfinden. Die Schätzung von 300 Millionen Accounts konnte ich nicht verifizieren, ich halte sie aber zumindest in der Größenordnung nicht für unrealistisch. Ob es nun doppelt so viele sind oder nur 10% der 300 Millionen, ist an dieser Stelle unbedeutend. Festzustellen ist: Millionen von Usern sind in der Lage, ein Video auf Youtube zu veröffentlichen. Und das sieht folgendermaßen aus:

Datei hochladen

Dieses ist der erste Streich.

Videoinformationen und Datenschutzeinstellungen

Und der zweite folgt sogleich. Fünf Felder stehen zur Auswahl.

  1. Titel
  2. Beschreibung
  3. Tags
  4. Kategorie
  5. Datenschutz

Fertig.

Scribd

Noch radikaler geht Scribd vor. Auf der Startseite ist ein großer Upload-Button. Klickt man dort drauf, kann man sofort die zu veröffentlichende Datei auswählen. Dann folgt die Metadaten-Erfassung.

  1. Edit title
  2. Choose a category
  3. Ggf. Unterkategorie
  4. Scribble your description here

Slideshare

Auch Slideshare geht ähnlich vor. Zuerst lädt man die Datei hoch, dann füllt man folgende Felder aus:

  1. Title
  2. Description
  3. Tags
  4. Category
  5. Privacy
  6. Allow Download

Fazit

Gemeinsam ist den hier beschriebenen Upload-Vorgängen folgendes:

  1. Der Upload des Dokuments erfolgt am Anfang. Wenn die Datei einmal dem Server übergeben ist, ist die Motivation viel höher, auch noch die Erfassung vorzunehmen.1 Umgekehrt besteht überhaupt kein Problem, den Veröffentlichungsvorgang abzubrechen, wenn die Datei noch gar nicht hochgeladen wurde.
  2. Es werden nur die wichtigsten Daten erfragt. Bei einem Repository sind das immer mehr als z.B. bei Scribd. Aber der Unterschied ist so gravierend, dass man sich fragen muss, ob er nicht verkleinert werden muss.

Im nächsten Teil mache ich einen Vorschlag, wie ein Kompromiss zwischen den hier vorgestellten Diensten und den gängigen Veröffentlichungsformularen aussehen könnte.


  1. Dies ist eine These, die genauer untersucht werden muss. Vielleicht ein gutes Thema für eine Bachelor-Arbeit? []

Von CH in Bibliothek, Open Access, Web 2.0 | Tags: | 1 Comment

27th Juli 2010

Upload-Formulare in Repositorien I

Übersicht:

Die Green Road funktioniert langfristig nur, wenn sich Open-Access-Repositorien den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpassen. Nutzer sind dabei nicht die Mitarbeiter der Bibliotheken, die den jeweiligen Server administrieren. Nutzer sind die Autoren, deren Publikationen archiviert und publiziert werden sollen.

Wer selbst einen Publikationsserver und somit auch Autoren betreut, wird diese Fragen und Hilferufe kennen:

  1. “Welche Lizenz wähle ich?”
  2. “Um Himmels Willen, muss ich das alles ausfüllen?”
  3. “Was ist SWD, warum sieht die aus wie eine Webseite von 2001 und vor allem: Was soll ich damit?”
  4. “Muss das wirklich so kompliziert sein?”

Diese und ähnliche Fragen kulminieren oft in: “Können Sie das vielleicht für mich übernehmen?”

Tobias Rütten: Labyrinth, CC-BY-SA

Die Antwort ist logisch: “Natürlich kann ich das für Sie übernehmen! Würden Sie der Bibliothek ein von Ihnen geschriebenes Buch schenken, müssten Sie es schließlich auch nicht selbst katalogisieren.”

Die Realität sieht oft anders aus. Wer sein Dokument auf dem Server und in die Bibliothekskataloge bekommen möchte, muss neuerdings selbst formal und inhaltlich erschließen.

Die in Deutschland am weitesten verbreitete Repository-Software ist meines Wissens OPUS. Das klassische Veröffentlichungsformular von OPUS enthält folgende Punkte:

Veröffentlichungsvorgang starten

Dokumentart

Über 20 verschiedene Dokumententypen stehen zur Auswahl, z.B. 22 in Hannover, 24 in Freiburg.

Lizenz

Die Auswahl der Lizenzen erfolgt per Drop-Down. Das führt dazu, dass man Creative-Commons-Lizenzen kaum ohne Vorkenntnisse auswählen kann. Wer weiß schon, was Angaben wie Creative Commons – Namensnennung, Nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen bedeuten?

BibTeX-Upload

Ein Feature, dass Experten sicher weiterhelfen kann, aber die meisten Autoren ebenso sicher verwirrt.

Beschreibungsdaten eingeben

Ich werde nun nicht jedes Feld kommentieren. Ein Blick auf die Menge der möglichen Angaben spricht für sich:

  1. Originaltitel der Arbeit
  2. Titel der Arbeit auf Englisch
  3. Verfassername (Nachname, Vorname)
  4. Sonstige beteiligte Personen (Nachname, Vorname)
  5. Urheber
  6. Sonstige beteiligte Körperschaft bzw. Institution (Sponsor, Organisator etc.)
  7. Quelle
  8. Kontrollierte Schlagwörter (Deutsch)
  9. Freie Schlagwörter (Deutsch)
  10. Freie Schlagwörter (Englisch)
  11. DDC-Sachgruppe
  12. Schriftenreihe / Sendereihe
  13. Bandnummer
  14. Kurze Inhaltszusammenfassung in der Originalsprache (max. 5000 Zeichen)
  15. Kurze Inhaltszusammenfassung in einer weiteren Sprache (max. 5000 Zeichen)
  16. Hochschule
  17. Institut
  18. Jahr der Fertigstellung
  19. Sprache
  20. ISBN
  21. Anzahl der zu übertragenden Dateien
  22. E-Mail Adresse
  23. Gültigkeitsdauer
  24. Zugriffsbeschränkung

Kontrollierte Schlagwörter, DDC, sonstige beteiligte Körperschaften? Wenn das wirklich jeder problemlos ausfüllen könnte, ohne sich eingehend damit beschäftigt zu haben, bräuchten wir keine professionelle inhaltliche Erschließung mehr. Auch eine interessante Debatte, aber weiter im Text…

Seite 3: Vorschau

Hier kann man die bibliographischen Daten kontrollieren und ggf. zurück zum Erfassungsformular springen.

Seite 4: Dateien hochladen

Nun kann man die Datei tatsächlich hochladen. Zumindest der Teil der publikationswilligen AutorInnen, die es bis hierhin geschafft haben. Nach – wenn ich mich nicht verzählt habe – 27 Feldern ist man also dort angekommen, wo man eigentlich hinwollte.

Wie kann man es besser machen?

Nicht nur bei OPUS ist die Lage derart unübersichtlich. Um nur ein anderes Beispiel zu nennen: E-Prints’ Upload-Vorgang umfasst ebenfalls vier Seiten mit etwa 20 Feldern, davon zahlreiche Pflichtfelder. Wie man es besser machen kann, zeigen verschiedene Publikationsdienste aus dem nicht-akademischen Bereich, die ich morgen vorstellen möchte.

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16th Juli 2010

CERN nutzt Creative-Commons-Lizenzen

Creative-Commons-Blog:

The evolution of scholarly communication in the field, recently embodied by the SCOAP3 initiative, has reached an important milestone with the publication of the first results of the LHC experiments under a Creative Common license. These have appeared in the European Physical Journal (Springer) doi:10.1140/epjc/s10052-009-1227-4 (CC BY-NC); Journal of High Energy Physics (SISSA), doi:10.1007/JHEP02(2010)041 (CC BY-NC); Physics Letters (Elsevier), doi:10.1016/j.physletb.2010.03.064 (CC BY); and Physical Review Letters (APS), doi:10.1103/PhysRevLett.105.022002 (CC BY).

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12th Juli 2010

Publizieren statt Patentieren: neues Verfahren zur Insulinherstellung Open Access veröffentlicht

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam mit indischen und italienischen Kollegen ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Insulin mithilfe eines genetisch veränderten Hefepilzes entwickelt. Mit der neuen Methode kann das Hormon zur Behandlung von Diabetes besonders effizient und preisgünstig produziert werden. Dr. Ursula Rinas vom HZI und ihre Kollegen haben sich entschlossen, das neue Verfahren nicht zum Patent anzumelden, sondern zu veröffentlichen – in der Open-Access-Zeitschrift „Microbial Cell Factories“.

Eine Prüfung der Verwertungsaussichten für das neuartige Verfahren kam zu dem Ergebnis, dass ein Patentantrag voraussichtlich langwierig und die Erfolgsaussichten eher ungewiss sein würden. Die Forschergruppe um Dr. Ursula Rinas entschied sich stattdessen für den Weg der Veröffentlichung, um mit der neuen Methode hergestelltes preisgünstiges Insulin möglichst für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern zugänglich zu machen. Mit der Wahl einer Open-Access-Zeitschrift für die Publikation des Fachartikels ist sichergestellt, dass die Informationen nicht nur für Wissenschaftler aus den reichen Industriestaaten, sondern weltweit frei zur Verfügung stehen.

Publikation:
Gurramkonda, C. et al. 2010: Application of simple fed-batch technique to high-level secretory production of insulin precursor using Pichia pastoris with subsequent purification and conversion to human insulin. Microb. Cell Fact. 9: 31. doi:10.1186/1475-2859-9-31.

Quelle: CC-BY: Helmholtz Open Access Newsletter

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7th Juli 2010

Hackday zu Open Bibliographic Data in Berlin

Am 7. Oktober 2010 findet an der Freien Universität Berlin ein internationaler Workshop / Hackday zu Open Bibliographic Data statt. Aus einer Mail von Organisator Jonathan Gray in der Liste Open Bibliography:

This will be very much focused on discussion and ‘getting things done’
– rather than presentations per se. Key thing is to get interested folks together! Some ideas for things I’d be keen to see:

* discussion / drafting for a ‘manual’ for opening up bibliographic data
* discussion of the role of bibliographic data to help determine which works are in the public domain in which countries (to build services like publicdomainworks.net)
* discussion / hacking on key technologies — e.g. versioning for data, RDF, data stores, user services, …
* future of open bibliographic data — what services people would like to see (e.g. using data as backbone for new kinds of research tools in digital humanities, representing data on maps/timelines)
* open bibliographic data / LOD
* add things here! ;-)

Der Hackday findet im Rahmenprogramm der 3rd Free Culture Research Conference am 8. und 9. Oktober 2010 statt. Wer teilnehmen möchte, sollte sich eindoodlen.

Es mag Zufall sein, dass dieser Hackday in Deutschland stattfindet. Allerdings darf man attestieren, das hierzulande in Sachen Open Bibliographic Data vor allem durch das HBZ (und zumindest in meiner Wahrnehmung insbesondere Adrian Pohl) eine Menge passiert.

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28th Juni 2010

Open-Access-Experiment mit edition sigma

Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) und der Verlag edition sigma werden in den nächsten drei Jahren drei unterschiedliche Vertriebswege untersuchen:

ITAS und TAB geben bei der edition sigma drei Buchreihen heraus, die ab sofort wie folgt zugänglich sind:

1. Die ITAS-Buchreihe „Gesellschaft – Technik – Umwelt“ (bis heute 12 Bände) wird zusätzlich zum normalen Buchvertrieb als kostenpflichtiges, aber preisreduziertes E-Book über das Internet angeboten: http://edition-sigma.zevep.com.
2. Die 29 Titel der TAB-Buchreihe „Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag“ stehen als PDF zum Download über die Webseiten des ITAS (http://www.itas.fzk.de/deu/itaslit/reihe-tab.htm) und des TAB (http://tab-beim-bundestag.de/de/publikationen/buecher) zur Verfügung. Neuerscheinungen sind nach einer Karenzzeit von sechs Monaten ebenfalls vom Web des TAB und des ITAS abrufbar.
3. Die ITAS-Buchreihe „Global zukunftsfähige Entwicklung – Nachhaltigkeitsforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft“ (bis heute 14 Bände) wird unverändert nur als gedrucktes Buch über den Buchhandel vertrieben und stellt die Kontrollgruppe dieses Vergleichs dar (siehe http://www.itas.fzk.de/deu/itaslit/reihe-gze.htm).

Mehr Informationen in dieser Presseerklärung.

So wichtig solche Experimente auch sind, um Zweifel auszuräumen: Warum sind eigentlich nicht alle Schriften des TAB frei verfügbar?

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