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Kategorie: Schnickschnack

Questionable Content über Bibliotheksfauna: “The stacks are an instanced dungeon”. Und hier die Fortsetzung.

Vor zwei Wochen schrieb Markus zitierte Markus den Herrn Proust: “Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.” Manchmal ist das Medium aber doch nicht ganz unwichtig.

[Danke an Günter für den Hinweis!]

Und bin darüber auch mal wieder beim Poetron gelandet.

tüftelndes Wissen

Beeindrucken und jauchzen:
Wissen denken!
Sie beeindrucken!

Ach mächtige Eigenschaft…
Ach angenehmer Mensch…
Wissen denken!

Bibliothekarin ist mächtig!
Bibliothekarin ist hastig!
Und Tüfteln!
Ja allezeit deftig!

Lebewohl dem Freund

Die Entsagung finde.
Sie finde und sie tute!
Ach Wissenssuchender, verliebtes Wesen du,
Nicht länger wollen diese Schafe leben.

Die Ewigkeit vergeht,
Es finden die wollüstigen Weisheite,
Und ewig droht dir Verderben!

Habe bei einer blogarchäologischen Ausgrabung den Sloganizer wiederentdeckt.

  • “Toll bleibt toll: Bibliotheken braucht diese Welt!”
  • “Freude mit Bibliotheken, herzig und fantastisch!”

Wir schreiben das Jahr 2013. Mehr oder weniger zufällig stieß ich gerade auf einen Bibliothekskatalog einer kleinen öffentlichen Bibliothek. Was nicht bemerkenswert wäre, hätte dort nicht in großen roten Lettern gestanden:

Für die historisch Interessierten oder Jüngeren: Internet Explorer 6.0 und Netscape 7.0 wurden beide im 2002 veröffentlicht. Die Phrasensuche “Optimal mit Netscape 7.0 / IExplorer 6.0″ lässt Google zur Zeit 79 Treffer finden.

Mit wenig Aufwand und ein wenig Kenntnis der Browserantike lassen sich schnell weitere Relikte der Browserantike finden. Zum Beispiel Optimierungen für Netscape 4.7 (30. September 1999), Internet Explorer 5.5 (die Beta ist vom 25.12.1999) und Lynx 2.8.3:

Wer kann das toppen? Ich habe noch eine sehr hobbyistisch anmutende Bibliotheksseite im Geocities-Look gefunden, die lasse ich aus Gründen der Fairness außen vor, da sie offensichtlich als Praktikantenprojekt entstanden und vermutlich in Vergessenheit geraten ist.

Heise.de berichtet über ein Tierstimmenarchiv der Cornell University mit – gelinde gesagt – verschrobenen Nutzungsbedingungen:

Die Bestände können für nicht-kommerzielle Forschung, Bildung und persönliche Zwecke online genutzt werden. Auch die Einbindung in eigene Webseiten ist unter diesen Voraussetzungen gestattet. Der Download der Dateien ist hingegen nicht vorgesehen. Für die kommerzielle Verwendung können Lizenzen erworben werden, wobei die Preise je nach Verwendungszweck gestaffelt sind. Die Nutzungsbedingungen der Macauly Library gestattet es heise online aber nicht, ohne schriftliche Genehmigung Links auf die Website zu setzen. Der geneigte Leser kann zwecks Zugriff mittels HTTP “macaulaylibrary”, gefolgt von einem Punkt und der Zeichenfolge “org”, in die Adresszeile seines Browser eingeben.

Wer keine Links will, bekommt auch keine. Projekte mit dermaßen schrägen Benutzungseinschränkungen möchte ich nicht unterstützen/verlinken.

Das Kurzposting Bibliothek der Tiergeräusche ist übrigens seit über fünf Jahren eins der beliebtesten hier auf Infobib. Das Interesse an Tiergeräuschen ist riesengroß. Ob für Hörspiele oder auch um Kindern verschiedene Tierstimmen vorzuspielen. Das Schaf macht “Mäh”, die Kuh macht “Muh”, das ist allgemein bekannt. Aber was macht eigentlich eine Giraffe oder ein Dachs? Für die wahrlich Interessierten hier ein wenig Dachsgeschrei:

2013 23 Jan

Bibflirt

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Bibflirt.de:

Egal ob in der Bibliothek, Vorlesung oder Mensa – wenn es jemanden gibt, von dem du einfach nicht deine Augen lassen kannst, hinterlass hier anonym deine Flirtbotschaft! Wer hier nur lernt, macht etwas falsch ;)

Die Universitäten in Heidelberg und Bremen scheinen sich besonders gut (oder schlecht?) zum Flirten zu eignen.

[via VÖBBLOG]

2013 18 Jan

Bibliotheks-Sauce! Go Barbra!

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Der Streisand-Effekt, mal etwas anders. Schaut, besser: hört selbst hinein!

Ja, das Jahr ist noch jung. Aber die Tweets zum Hashtag #overlyhonestmethods sind dermaßen mannigfaltig und unterhaltsam, dass eine Steigerung schwierig wird! Selbst wer keinen Twitter-Account hat und nichts damit zu tun haben will, sollte einmal einen Blick darauf werfen.

Worum geht’s? Robert T. Gonzales beschreibt es folgendermaßen (und hat auch schöne Beispiele gesammelt):

Have you ever conducted scientific research? Are you familiar with the less-than-glamorous (and sometimes surprisingly slipshod) ways of the world’s overworked, underpaid, and severely caffeinated scientists? Then #overlyhonestmethods is probably the funniest thing you’ll read today.

Es begann (wenn ich nichts übersehen habe) mit diesem Tweet von @dr_leigh. Und dann ging’s los. Und hört seitdem nicht mehr auf. Ein paar aktuelle Beispiele?

Ein paar weitere Sammlungen gibt es hier, hier, hier, hier, …

PS: Inzwischen gibt es auch #overlyhonestreviews.


Hashtag des Jahres: #overlyhonestmethods von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 25 Verweise - 0.464 Sekunden.