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In des Nutzers Schuhen

11th Januar 2010

In des Nutzers Schuhen

CC: BY-NC by Mary and The Baby Cheeses

CC: BY-NC by Mary and The Baby Cheeses

“Denn wir wissen nicht, was sie wollen” ist ein Posting von Margret Plank im Bibcamp-Blog betitelt. Sie beklagt das Desinteresse der Nutzer an von der Bibliothek angebotenen Schulungen und Fortbildungen. Um herauszufinden, was die Nutzer wirklich wollen, schlägt sie vor: “Walk a mile in user shoes.”

Eine richtig gute Idee. Momentan ist es ja noch oft der Fall, dass sogenannte Entscheider meist wenig bis gar keinen Nutzerkontakt haben. Gerade in großen Bibliotheken. Welche BibliotheksdirektorInnen setzen sich ab und an mal in die Ausleihe oder die Auskunft? Welche Dezernenten, Referenten? Es ist – zumindest soweit ich das überblicken kann – eine Minderheit. Was die Bibliotheksleitung angeht, kann man das noch für vertretbar halten, solange sie sich auch sonst aus dem Tagesgeschäft heraushält.

Aber spätestens wenn es an die in manchen Bibliotheken “Produktentwicklung” genannte Konzeption von Dienstleistungen geht, ist Distanz zum Nutzer problematisch. Niemand würde einen Ingenieur zur Konzeption eines Autos anwerben, der noch nie wirklich am Straßenverkehr teilgenommen hat.

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13th Dezember 2009

Vom Umgang mit krümelnden Nutzern

Anschauliches Video über den Umgang mit schwierigen krümelnden Nutzern:

Es tauchte in letzter Zeit hier und da mal auf. Ich weiß nicht mehr, woher ich es habe.

Von CH in Schnickschnack | Tags: | 1 Comment

2nd Oktober 2009

LibraryH3lp an der HSU Hamburg

Sabrina Juhst berichtet in Ihrem Blog Nachdruck ausführlich und lesenswert über eine Schulung zur Chatauskunft mit LibraryH3lp, die sie in der HSU Hamburg durchgeführt hat. LibraryH3lp ist ein Plugin für den Instant-Messager Pidgin mit dem für die bibliothekarische Auskunft notwendige Features nachgerüstet werden können.

Mir selbst hat Libraryh3lp zwar gefallen, aber wenn man schon eine Chatauskunft hat (z.B. mit RAKIM), dann ist der Leidensdruck nicht sehr groß, auf IM umzusteigen.

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9th Juni 2009

Google Wave für Bibliothekare

Ivan Chew, der Rambling Librarian, hat sich Google Wave genauer angesehen und dabei interessante Möglichkeiten für die Anwendung im Bibliotheksumfeld ausgemacht.

Sein Fazit:

Perhaps it’s not an exaggeration to say the Google Wave demo is a sign of a coming digital tsunami.

We can surf the wave or go under.

Ob es wirklich so dramatisch wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz sollten sich Bibliothekare Google Wave genau ansehen und z.B. über eine Anbindung an Publikationssysteme nachdenken.

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27th Februar 2008

Micro-Blogging for Science & Technology Libraries

Wer sich mit Micro-Blogging beschäftigt, mag sich für folgenden Artikel interessieren:

Murphy, Joe (2008) Better Practices From the Field: Micro-Blogging for Science & Technology Libraries. Science & Technology Libraries 28(4).

Mir bleibt der Sinn der Angelegenheit zumindest für Bibliotheken nach wie vor schleierhaft. Eine mir bislang bekannte Anwendung im Bibliothekskontext ist die Einsatz von Twitter für Neuerwerbungslisteb: http://twitter.com/FHB_Bibliothek. Wobei ich keinen Vorteil zu herkömmlichen RSS-Feeds wie z.B. diesem hier sehe.

Hier geht’s auf jeden Fall zum Volltext.

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14th Januar 2008

Participatory Reference

Dave Lankes über “soziale” Auskunft.

Abstract: Who said reference has to be one person, one librarian, one question? Can reference be a social activity? How can we truly put the user at the center of reference? How can we re-imagine reference as a learning activity where the reference librarian facilitates learning? David Lankes will focus on reference as a truly participatory process and how such a process can take advantage in the latest in web technologies.

[via DIG_REF und Virtual Dave]

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28th Oktober 2007

Auskunft per SMS

Ob die SMS wirklich ein Medium der Zukunft ist, oder ob sie ihren Höhepunkt schon längst überschritten hat, darüber streiten sich die Geister. Bitkom vermeldet zwar Rekorde in Sachen SMS-Verbreitung, lässt sich aber nur ein paar Monate vorher noch folgendermaßen zitieren:

Experten gehen davon aus, dass per Mobiltelefon versandte E-Mails absehbar die Kommunikation über SMS und MMS ablösen.

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10th September 2007

Ask for What You Want

When was the last time someone said lawyers or doctors needed to update their images into the 21st century? How many skits on Prairie Home Companion or Saturday Night Live have you seen where doctors appear as outdated, dowdy spinsters in need of love or romance? None. Yet Garrison Keillor’s “Adventures of Ruth Harrison, Reference Librarian” parades antiquated and stereotyped images of librarians as humor.

Dies und mehrüber das bibliothekarische Selbstbewusstsein und Berufsbild gibt es in folgendem Artikel: Ask for What You Want von Michael Casey & Michael Stephens (Library Journal, 15. August 2007)

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29th August 2007

Micropublishing für Bibliotheken

Mit dem Begriff Micropublishing (oder Micro-Blogging) bezeichnet man das Veröffentlichen sehr kurzer Mitteilungen wie es zum Beispiel bei Twitter der Fall ist. Oft handelt es sich dabei um eine Art SMS an die interessierte Weltöffentlichkeit.

Der Fischmarkt beendet nun eine kleine Artikelserie über Micropublishing mit einem Posting über Micropublishing für Institutionen. Für Bibliotheken und andere Informationseinrichtungen ist daraus nicht viel zu entnehmen, höchstens:

Gruppen, Projekte, Unternehmen und Institutionen müssen genauso wie andere erst herausfinden, wen und was genau sie mit Micropublishing erreichen können.

Aha, dankeschön! Passend dazu schreibt auch der Webworkblogger Oliver Ueberholz: Alle sind sie im Twitter Wahn, aber viele wissen nicht so recht wozu.. Er selbst ist da schon etwas weiter und bietet eine Menge Anwendungsmöglichkeiten, von denen ein paar beispielhaft erwähnt und in den Bibliothekskontext gestellt seien. Der Einfachheit halber gehe ich im Folgenden von Twitter als Standardapplikation aus.
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23rd August 2007

Bibliothek != E-Learning

Zwei Artikel über Bibliotheken und E-Learning:

Library Resources Must Not Be E-Learning Tools

Just exactly what do non-librarians think of the myriad library databases they can access courtesy of their local library. Not much apparently. Well, they certainly don’t think of the library’s resources as learning tools. Or it may be that they only think of the library resources as gateways to information, but by themselves not as resources that can facilitate or promote student learning. We need to do more to get our user community thinking of the library’s databases, bibliographic manager tools, and more as robust learning tools.

A List Without Libraries

The Centre for Learning & Performance Technologies’ list of Top 100 Tools for Learning — culled from top-10 charts created by e-learning experts — names a wide array of tech tools that professors have come to love. Among the items that made the cut are Web browsers, e-mail clients, RSS feeders, blogging programs, and, of course, Microsoft’s evergreen PowerPoint presentation software.

But online library resources, which would seem like a good fit for e-learners, are notably absent from the master list. What gives? “It’s not as if the responding experts ignored information-retrieval tools,” writes Steven Bell at ACRLog. “Both Google and Google Scholar are on the top-100 list. And it’s not as if these experts wouldn’t know something about library databases.”

[via Gamoia]

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