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Library 101

29th Oktober 2009

Library 101

Library 101 ist nun online.Michael Porter und David Lee King präsentieren den Nachfolger zum legendären Gassenhauer “hi-fi sci-fi library”.


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26th Oktober 2009

Der Bibliothekar (und sicherlich auch seine Kolleginnen)

Katalogrezensent Dale Askey hat mit Studierenden der HTWK Leipzig eine packende Reportage über das Studium der Bibliotheks- und Informationswissenschaft gedreht:

Der Vorhang fällt und eine Frage offen: Wo bekommt man solche Brillen her?

[Am Gartenzaun gefunden.]

Update: Dale Askey besteht darauf, selbst selbst keinen Finger gerührt zu haben. ;o)

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7th Januar 2009

Diskriminierung in der bibliothekarischen Fortbildung

Ein lesenswertes Posting zur Diskriminierung im deutschen Schulsystem wird im FOBIKOM-Blog zum Anlaß genommen, über Diskriminierung in der bibliothekarischen Fortbildung nachzudenken.

Als erster Diskriminierungsmangel wird der einfache Mangel an Fortbildungsveranstaltungen genannt. Positivbeispiel ist hier NRW, die durch HBZ und ZBIW ein reichhaltiges Programm anbieten. Dies ist laut FOBIKOM nicht in allen Bundesländern der Fall.

Das Stichwort Mangel führt uns aber schon zum nächsten Diskriminierungsverdacht: Wenn bestimmte Fortbildungen nur für bestimmte Laufbahngruppen angeboten werden (sollen) oder wenn bei bestimmten Angeboten eine bestimmte Laufbahngruppe herausfällt. Haben in Ihrer Einrichtung die FAMIs gleiche Chancen, sie betreffende Fortbildungen zu besuchen wie die Diplomkräfte? Wenn nein, dann werden die FAMIs diskriminiert. In anderen Fällen sind es wieder die Diplomkräfte, die leer ausgehen (sollen): Ich sollte einmal eine Fortbildung in Web 2.0 nur für den höheren Dienst durchführen. Als ich darauf hinwies, dass ich diese Fortbildung für Dippel-Bibbels genauso sinnvoll hielte, wenn nicht gar mehr, habe ich nie wieder etwas von dem Veranstalter gehört.

Wahrlich kein Einzelfall. Aber exemplarisch dafür, dass die Idee der Offenheit, die der gesamten Web-2.0- und der Open-Access/Source-Bewegung zugrunde liegt, im Bibliothekswesen noch lange nicht angekommen ist. Verschiedene, sehr hierarchiebegeisterte Kommentare vom bibliothekarischen Nachwuchs lassen mich auch nur sehr verhalten an Besserung in naher Zukunft glauben.

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6th Januar 2009

Goethe-Institute haben wieder Bibliotheken

Brigitte Doellgast schreibtim Librarian in Residence Blog über ihr ganz persönliches Bibliotheks-Highlight 2008:

Das Goethe-Institut hat sich Anfang November 2008 entschlossen, dass seine Bibliotheken wieder Bibliotheken heißen dürfen. Die letzten Jahre hatte man großen Wert darauf gelegt, dass wir ‚Informationszentren‘ haben und nicht ‚nur‘ Bibliotheken. Die Begründung für die nun erfolgte Rückbesinnung lautet ebenso simpel wie zutreffend, dass Bibliotheken schon längst keine Bücherspeicher sind, sondern ‚ein breites Spektrum an Dienstleistungen (anbieten), das alle realen und virtuellen
Möglichkeiten umspannt.‘

Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit eine sinnvolle Entscheidung, ist der Begriff “Bibliothek” doch gut eingeführt und meist das, wonach Nutzer suchen dürften.

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22nd November 2008

My Morning Jacket: Librarian

Auszug aus dem Text:

sweetest little bookworm. hidden underneath…
is the sexiest librarian…
take off those glasses and let your hair down for me.
take off those glasses and let your hair down for me.

Naja.

[via Bibman]

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25th August 2008

“hi-fi sci-fi library”

Ich bin nicht gerade übertriebener Anhänger fachspezifischen Humors oder bibliothekarischer Selbstdarstellungen. Das liegt vermutlich daran, dass längst nicht alle so gut gelungen sind wie diese hier:

Produziert von Michael Porter und David Lee King. Text und Credits gibt es hier.

[via Netbib]

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15th Juli 2008

Google und das Bibliothekswesen II

Kleiner Nachtrag zu Googles Liebesentzug für Bibliothekswesen. In der Librarian Central wurde, wie schon vermerkt, aufgrund der Diskussion in amerikanischen Blogs tatsächlich noch einmal geposted. Angekündigt wurde, dass ab sofort wieder ein Newsletter verschickt wurde. Die Reaktionen auf dieses Posting sind äußerst interessant. Hans meinte in den Kommentaren:

Come on guys, closing the blog and reverting to an od styl e-mail newsletter, and this from an innovative company like Google? I can’t be the only one who doesn’t get this.

Deftiger wird die Kritik in den Postings, die auf die Librarian Central verlinken.

Lattice of Coincidence:

A message from the Google! And it says… “go phokk yourselves”

John Adkins:

Librarians have long complained about Google’s lack of responsiveness on Google’s very own Librarian Central blog (styled “Your official source for Google tips, news, and updates.”) How dare they ignore us? Don’t they know we are the gatekeepers to the info highway? Well, today we got our answer.

The MLxperience:

The blog shut-down provides even more evidence that Google has been just using Librarians to merely increase their Book Project. Hmmph.

Rick Mason:

They could have kept the blog alive by posting the individual newsletter items one-by-one. They could have used the blog for items posted or discussed elsewhere, but posted there because of their interest to libraries. They could have opened things up a bit and asked for volunteers to coordinate topics and ideas for better incorporating Google into libraries. Any of these would have been about the same amount of work, and would have preserved or improved the dynamic and social aspects of the site. They backed away instead.

Im Absatz zuvor fühlt sich Mason durch den Medienwechsel RSS zu Mail ins Web 1.0 versetzt. Die Frage ist nun (und sie wurde irgendwo anders schon aufgeworfen, ich finde die Quelle leider nicht mehr): Geschah dies absichtlich, oder ist es bloße Mißachtung der BibliothekarInnen? Zumindest im anglo-amerikanischen Bereich gibt es doch mehr als ein paar Dutzend Bibliotheksmitarbeiter, die wissen, was RSS ist. Vielleicht waren es Google nicht genug, so dass nun für die unbeweglicheren unter den Kollegen auf Newsletter zurückgeschaltet wird?

Zumindest wäre das eine Erklärung. Es kann ja nicht viel aufwendiger als der Newsletter sein, einen einmal erstellten Text in ein Blog zu geben. Dass die Googles Library-Aktivitäten als gönnerhaftes Geschenk zu sehen ist, sollte nun klar sein. Wenn man sich bei Googles also ohnehin die Arbeit macht, dieses Geschenk zu basteln: Warum hat man die Form des Newsletters gewählt?

Ach ja, hier geht’s zur Juli-Ausgabe 2008.

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14th Juli 2008

Google und das Bibliothekswesen

Zur Zeit tobt eine heftige Debatte durch die US-amerikanische Biblioblogosphäre, ausgelöst von einem Posting von Steven M. Cohen. Kurzfassung: Google warb jahrelang um die Gunst der BibliothekarInnen und zieht sich jetzt einseitig aus dieser einst innigen Beziehung zurück. Als Beispiel wird die Googles Librarian Central genannt, das für mehr als ein Jahr pausierte und wohl nur aufgrund der aktuellen Debatte wiederbelebt wurde.

Die Problematik war auch schon während der Inetbib-Tagung Flurgespräch. Zwar zeigte Stefan Keuchel dort Präsenz, und er forderte auch alle Bibliothekare auf, mit Google zusammen zu arbeiten. Dass dies praktisch fast unmöglich ist, müsste jedem klar sein, der es einmal versucht hat. Auf Mails wird nicht reagiert, und dass die Librarian Central komatös vor sich hin dämmerte, ist ein mehr als deutliches Zeichen.

Aber ernsthaft: Hat jemand etwas anderes erwartet? Google ist kein Wohltätigkeitsverein, und wenn kein handfestes finanzielles oder strategisches Interesse mehr an einem Partner besteht, lohnt sich auch Engagement nicht mehr. Googles Mission, das Wissen der Welt verfügbar zu machen ist in diesem Sinne so zu verstehen, dass Google Bibliotheken dort anpartnert, wo sie deren Rolle (noch) nicht übernehmen können. Cohen:

But even more, I’m disappointed in librarians who actually fell for this blatant marketing scheme. Did they really think that this relationship would continue? Did they grasp the importance of what Google was/is doing? Will they fight back? Or will they fit the stereotype that librarians are passive and let yet another company walk all over them? I hope they won’t, but then again, I won’t be surprised if they do.

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28th Mai 2008

Archive sind gar nicht so schlimm …

.. und Bibliothekarinnen offensichtlich unfreundlicher als Archivarinnen. Ein Stummfilm über die Freuden der Archivbenutzung1:



  1. und ein willkommener Test für die Embed-Funktion von Yovisto []

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15th Mai 2008

“Workfare”

Telepolis berichtet:

Das Wirtschaftsministerium propagiert neue Maßnahmen, wie Arbeitslose dazu genötigt werden können, Arbeit aufzunehmen. Das Institut für die Zukunft der Arbeit (IZA) hat dazu im Auftrag des Ministeriums eine Studie mit dem Titel “Umsetzung des Workfare-Ansatzes im BMWi-Modell für eine existenzsichernde Beschäftigung” ausgearbeitet, die allerdings sehr spekulativ und wenig belastbar zu sein scheint.

Laut Wikipedia ist Workfare (“Wohlpflicht”) in Anlehnung an Welfare (engl. Wohlfahrt) entstanden und bezeichnet eine Sozialfürsorge, die mit einer Pflicht zur Arbeit verbunden ist. Eindeutig die nächste Möglichkeit für kostenbewusste Bibliotheken, Fachpersonal einzusparen. Schon 1-Euro-Kräfte sind ja auf reges Interesse gestoßen. Nicht nur auf Seiten der Bibliotheken.

Und wieder wird darauf gesetzt, dass auf diese Weise neue Arbeitsplätze entstehen. Wie schon beim 1-Euro-Unsinn (PDF).

Von CH in Bildung & Gesellschaft | Tags: | Comments Off

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