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Bloggende Bibliotheks-Drachen

9th Februar 2010

Bloggende Bibliotheks-Drachen

Zwei Bibliotheksdrachen bloggen anonym über den bibliothekarischen Alltag.

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Der geneigte Leser erfährt nur: Drache 1 und 2 sind Bibliotheksassistentinnen in einer bayrischen Museumsbibliothek und einer Universitätsbibliothek. Warum Drachen?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: “Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht.

Pergamonmuseum, Ishtartor, Drache. Eine der ältesten Abbildungen eines Drachens - CC: BY-SA, by "Hahaha"

Passend dazu dieser Hinweis auf einen Bücherfluch aus dem Bibliotheksdrachenblog.

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27th Januar 2010

Weblog der Hamburger Lehrerbibliothek

Es ist ja immer schön, wenn man sieht, wie aus einem Workshop praktische Ergebnisse erwachsen. Neuestes Beispiel eines Workshops zu “Web 2.0 in Behördenbibliotheken” ist das Weblog Bibliothek des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg: Newslog Hamburger Lehrerbibliothek.

Zwei Einträge gibt es schon, unter anderem wird auf den kostenfreien Zugang zur Literaturdatenbank FIS Bildung hingewiesen.

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21st September 2009

1001 bibliothekarische Postings

Gibt es drüben bei Bibliothekarisch.de. Glückwunsch!

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16th August 2009

Wer bloggt über was?

Gerhard Hachmann beklagt das Schweigen im Bloggerwald zu einer neuen Auflage des Lehrbuches Basiskenntnis Bibliothek von Böttger. Er kann sich nicht erklären, warum es bis auf einen kleinen Hinweis auf die Existenz des Buches nichts dazu gebloggt wurde. Keine Rezension, rein gar nichts.

Wird das Buch ignoriert, weil es sich “nur” um eine Fachkunde für die FaMIs handelt? Weil es sowieso alle schon kennen? Weil es ausschließlich als Printmedium erscheint? Weil es nicht um einen in die Zukunft gerichteten 2.0-Inhalt geht? Weil in der Biblioblogosphäre Ausbildungsfragen so gut wie gar nicht thematisiert werden, und sich keiner für so etwas zuständig fühlt?

In dieser Reihenfolge: Jein. Nein. Nein. Eher ja. Ja, und ja.

1. Die meisten Biblioblogger (alle?) betreiben ihr Geblogge mehr oder weniger privat, zumindest zusätzlich zum normalen Arbeitspensum. Sie decken damit ihre beruflichen und privaten Interessen ab. Obwohl die deutschsprachige Biblioblogosphäre schon vielfältiger wird, ist die Dominanz von eher web-affinen BibliothekarInnen nicht zu übersehen. Anscheinend bloggen hauptsächlich mit der Ausbildung befasste Bibliothekswesen bislang nicht oder nicht zu diesem Thema.

2. Ich habe das Buch zufällig am Donnerstag oder Freitag in der Hand gehabt, da ich es bei einem Kollegen sah. Aber ich kenne es in der Tat nicht.

3. Printmedien sind nicht komplett außerhalb der Wahrnehmungssphäre. Zumindest nicht außerhalb meiner. Aber eine PDF-Version wäre sicherlich häufiger erwähnt worden. Wenn auch nur, weil das noch etwas besonderes ist.

4. Siehe Punkt 1: Es geht in Biblioblogs überwiegend um “Web-Themen”. Das ist meines Erachtens höchst logisch, da die Medien, in denen wir uns hier bewegen, selbst noch genügend Neues bieten, das beschrieben werden will und muss. In neueren Biblioblogs geht es aber auffällig oft nicht primär um das Web selbst, sondern z.B. um Schulbibliotheken, Leseförderung, Katalogisierung von asiatischen Schriften und vielleicht auch bald um die FAMI-Ausbildung.

5. Ich fühle mich in der Tat nicht zuständig. Weil ich mich bloggerisch für überhaupt nichts zuständig fühle. Ich blogge über Themen, die mich interessieren, ohne Vollständigkeitsanspruch. Wer ein Thema aufgegriffen sehen möchte, mag sich gerne selbst darum kümmern. Der Teil in den 2.0-Theorien, der sich um Partizipation dreht, ist durchaus ernstzunehmen. Frei nach JFK: Frag nicht, was die Biblioblogosphäre für Dich tun kann, sondern frag, was Du für sie machen kannst.

Es gibt zahlreiche Themen, die in Biblioblogs nicht behandelt werden, obwohl sie durchaus ihre Leserschaft im vielzitierten Long Tail fänden. Ein paar Desiderate (wie es in der DFG-Prosa immer so schön heißt) meinerseits wären zum Beispiel:

  • Immer noch Blogs von Niggemann, Lux & Co
  • bloggende ProfessorInnen an den Fachhochschulen, die sich dem Bibliothekswesen in irgendeinem Sinne widmen. Ich weiß nicht, ob ich die Ausnahmen loben oder das restliche Schweigen peinlich finden soll.
  • BibliotheksdirektorInnen scheinen ihre Meinung auch nicht gerne öffentlich zur Diskussion stellen zu wollen.
  • Die ganzen EDV-Leute in den Bibliotheken, die tagein, tagaus an irgendwelchen Perl-Skripten basteln, die jeden Tag das Rad neu erfinden: Tausch Euch aus! Stellt Eure Skripte ins Netz.

Was brauchen wir? Mehr und unterschiedliche Biblioblogs. Ganz klar. Also, Bibliothekswesen, hört die Signale! Auf ins Gefecht Web 2.0!

[via Netbib]

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29th Juli 2009

Bestandsaufnahme: Digitalisierungsprojekte in Deutschland

Annette Seiler hat in Ihrem (gerade von Drupal auf Wordpress re-migriertem) Blog Intelligent Information eine Bestandsaufnahme deutscher Digitalisierungsprojekte gemacht. Aufgelistet ist ziemlich viel von der Sammlung Geschichte der Hochschule beim Archiv der RWTH Aaachen (mit einer Webseite im Retro-Stil) bis hin zur Franconica-Sammlung der UB Würzburg.

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22nd Juli 2009

Neue Open-Access-Blogs

Die deutsche Open-Access-Szene öffnet sich. Dies manifestiert sich unter anderem in zwei neuen Blogs zum Thema, die ich kurz vorstellen möchte:

WissPub: Gemeinschaftsblog zu wissenschaftlicher Kommunikation im Netz. Das Autoren-Team ist bunt gemischt. Geschrieben wurde bislang über die Open-Access-Week 2009, digitale Geisteswissenschaften in Deutschland oder (aktuell) über deutschsprachige Open-Access-Blogs.

OANetzwerk: Auf Anregung beim letzten OA-Netzwerk-Treffen in Stuttgart hat Robin Malitz ein Blog eingerichtet, dass die Aktivitäten des Netzwerkes erläutern soll. Im letzten Posting erklärt er die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen OA-Projekten wie OA-Statistik (das für meinen Geschmack gar nicht schnell genug einsatzfähig sein kann) oder DOARC.

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2nd Juli 2009

Peter Suber reduziert Bloggen über Open Access

Wie Peter Suber bekannt gab, sieht er sich ab sofort nicht mehr in der Lage, jeden Tag für einen umfassenden Überblick über Open-Access-Aktivitäten auf der ganzen Welt zu sorgen. In seinen eigenen Worten:

Today I step back from systematic daily blogging in order to free up time for my new position at the Berkman Center.

The blog itself will continue and Gavin will continue at something like his current pace. I will continue my daily crawl for OA-related news. I’ll continue to tag what I find for the OA tracking project (OATP). I’ll continue to write the monthly SPARC Open Access Newsletter (SOAN). I’ll continue to work full-time for OA.

I’ll even continue to blog, though only sporadically. Open Access News (OAN) will be smaller and more selective than in the past. I cannot assure you that the news it covers will be the most important subset. (That presupposes that Gavin and I will be on top of all new developments and in a position to pick the most important.) I’ll blog what I notice, what moves me, and what I have time for, with the accent on the third criterion. It should be a eclectic bunch. I know that I’ll notice a lot of important news, thanks to OATP, and I know that I’ll be moved to blog a lot of it. But because of my new projects, even the most important news will be important news that I only have time to tag, not to blog.

Es ist nicht übertrieben, wenn man Peter Suber als eine der treibenden Kräfte hinter der gesamten Open-Access-Bewegung sieht. Bleibt also nur eines zu sagen:

Thanks a lot, Peter, for years of excellent work and loads of information for all those who are interested in open access!

[via Archivalia]

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10th Juni 2009

FAMI 2.0: Google Maps und Fachblog

Die Berliner Geheimbibliotheken geistern ja schon seit ein paar Tagen durch die Biblioblogs. Zwei FAMIs aus Berlin haben im Rahmen eines Berufschulprojektes versteckte Bibliotheken in Berlin ausfindig gemacht und auf per Google-Maps zusammengemasht:


Berlin’s Secret Libraries auf einer größeren Karte anzeigen

Passend gab CoCo (auch FAMI) in einem Kommentar bekannt:

Der Blog für Bibliotheksangestellte (speziell für Famis) ist in der DNB in Leipzig vorgestellt worden. Das Abschlussprojekt von mir und noerchen war ein voller Erfolg.

Das Blog heißt FamiBib. Die für den Aufbau des Blogs erforderlichen Kenntnisse wurden bei einem Selbstlernkurs erworben, dessen dritte Auflage unmittelbar bevorsteht. Mehr zu diesem Thema gibt es in Kürze in jedem deutschsprachigen kooperativen Biblioblog mit bib im Namen.1

Mit solch engagierten FAMIs sind die Bibliotheken eindeutig für 2.0 bereit.


  1. Falls ich durch die Kriterien doch nicht alle anderen ausgeschlossen haben sollte: Hier oder drüben bei Netbib wird sich auf jeden Fall ein Hinweis auf den Kurs finden. Vielleicht ja auch bei FamiBib. ;o) []

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8th Juni 2009

LibWorld – South Africa

Johann van Wyk, Library Manager of the Education Library of the University of Pretoria, South Africa, has been employed by the University of Pretoria since 1989. He is interested in knowledge management, Communities of Practice, Library 2.0/Web.2.0 and E-research. He is blogging at www.edulibpretoria.wordpress.com. He is introducing the biblioblogosphere in South Africa to us in this LibWorld edition.
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28th Mai 2009

Open Access Network wurde 7 Jahre alt

Peter Subers Open Access News feierten den siebten Geburtstag:

I forgot to mention that yesterday was the 7th birthday of OAN. Yesterday we had 17,391 posts, which comes to about 7 a day for 7 years.

Auch wenn die Vielzahl der News oft erschlagend wirkt, ist OAN nach wie vor Pflichtlektüre für jeden, der mit Open Access zu tun hat oder haben möchte.ä

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