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(Biblio-)Blogempfehlungen

23rd August 2010

(Biblio-)Blogempfehlungen

Neue Biblioblogs allerorten! Der frischeste Neuzugang ist der
TUBfind-Blog der TUB Hamburg-Harburg, in dem über den alternativen Katalog der TUB HH informiert wird. Im letzten Posting geht es um die Probleme mit Umlauten und Trunkierung inklusive Vorschläge zur Umgehung eben dieser Probleme. Das TUBfind-Blog richtet sich also zumindest bislang eher an das technisch interessierte Bibliothekswesen von heute.

Wer so langsam den Überblick verliert, was für Bibliotheksblogs es gibt, dem möchte ich zum wiederholten Male zwei Wege vorstellen, wie man sich zumindest ein kleines bißchen auf dem Laufenden halten kann.

Da ist natürlich einmal der Planet Biblioblog, in dem ziemlich viele (nicht alle) deutschsprachigen Blogs mit Bibliotheksbezug versammelt sind. Eine manuelle, subjektive Selektion aus der deutschsprachigen Bibliotheksblogwelt wird in Lesewolkes Rubrik “Gelesen in Biblioblogs” geboten. Dieser bibliothekarische Perlentaucher erscheint wöchentlich(!), im letzten zur 33. Kalenderwoche wird unter anderem eine Diskussion aus dem ebenfalls noch recht neuen Blog “Ethik von unten” aufgegriffen.

RSS:
http://rss.netbib.de/?media=rss
http://lesewolke.wordpress.com/feed/

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Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: | 0 Comments

18th August 2010

Neues Biblioblog: beyondthejournal.net

Im Willkommensposting heißt es:

Auf beyondthejournal.net werden Lambert Heller und ich in den kommenden Wochen einige Überlegungen zur informationswissenschaftlichen Zeitschrift der Zukunft veröffentlichen.

Unsere Überlegungen basieren auf einem längeren Diskussionsprozesses, den wir analog und digital geführt haben. Wir bedanken uns bei allen, die diesen Prozess bereichert bisher haben, und laden alle Interessierten ein, diese Diskussionen mit uns fortzuführen.

Einige der hier veröffentlichten Gedanken sind das Ergebnis eines Beitrages, den wir für die 1. DGI-Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI) geschrieben haben.

Das Thema war ja auch hier kürzlich noch aktuell und heiß diskutiert.

Im ersten “richtigen” Posting gibt es erst einmal eine Ist-Aufnahme der deutschsprachigen Fachzeitschriften.

Von CH in Bibliothek | Tags: | 0 Comments

29th Juli 2010

Neuer Biblioblog: Ethik von unten

Peter Mayr behagte der “Code of Ethics” nicht. Nun hat er das Blog Ethik von unten ins Leben gerufen, dass eine Diskussion von unten anstossen möchte:

Neben Beiträgen zur deutschen Situation soll versucht werden über den Tellerrand in andere Länder und Berufsgruppen zu schauen und vielleicht dort Anregungen zu bekommen.
Natürlich sind Gastautorinnen und -autoren immer gerne gesehen um ein möglichst breites Spektrum von Meinungen und Thesen abzubilden.
Fallbeispiele aus der konkreten bibliothekarischen Praxis sollen die Möglichkeit geben die – teils doch sehr abgehobenen – Prinzipien die in Berufsethiken dargelegt werden herunterzubrechen auf den Alltag in dem wir uns befinden.

Der erste Blick über den Tellerrand wandert nach Österreich. Dort hat der VÖB VÖBB eine Arbeitsgruppe gegründet, die über ihr Tun bloggt.

Von CH in Bibliothek, Bildung & Gesellschaft, Informationswissenschaft | Tags: | 2 Comments

27th Juli 2010

Neuer Biblioblog: A growing organism

Anne Christensen, demnächst bibliothekarisch in Niedersachsen aktiv, hat den Schritt in die bloggende Selbständigkeit vorgenommen. Fürderhin bloggt sie in ihrem eigenen, nach Ranganathan benannten Blog A growing organism.

Deswegen wird es auch hier um neue Kataloge und andere innovative Informationsdienste von Bibliotheken für ihre Nutzerinnen und Nutzer gehen, aber nicht nur: „The library is a growing organism“ gebietet Altmeister S.R. Ranganathan – und das soll auch für dieses Blog gelten.

Im ersten Post-Hallo-Welt-Posting geht es um die Auskunftstheke, deren Abschaffung vor kurzem vielerorts diskutiert wurde.

Neue Ausleihtheke

Ein Thema, dass sich übrigens in vielen kleineren Bibliotheken dadurch schon vor längerer Zeit dadurch erledigt hat, dass ein reiner Auskunftsplatz überhaupt nicht ausgelastet wäre. In der Bibliothek der FH Hannover zum Beispiel sind Auskunft und Ausleihe schon seit mehreren Jahren zusammengelegt.

Von CH in Bibliothek | Tags: | 0 Comments

16th Juni 2010

Biblioblogistische Lesewolken / Bibliothekarischer Perlentaucher

Liane Haensch hat in der Diskussion über bibliothekarische Fachkommunikation überlegt, was man nun konkret machen könnte, um den bibliothekarischen Diskurs in Gang zu bringen:

Was könnte man noch tun?! Eventuell in bibliothekseigenen Intranets oder Wikis auf interessante Blogs bzw. Beiträge verlinken oder mal in Beratungen anbringen, was man Neues gelesen hat und eben auch wo.

In ihrem Blog Lesewolke ist sie nun damit beschäftigt, einen Teil ihrer Überlegungen in die Praxis umzusetzen. In der Kategorie “Gelesen in Biblioblogs” (natürlich auch als RSS-Feed abonnierbar) bietet Sie seit einigen Wochen eine Art persönlichen bibliothekarischen Perlentaucher. Im Posting zur 23. Kalenderwoche weist sie z.B. auf die Klicksafe-Leitfäden zur Privatsphäre in Sozialen Netzwerken (via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW) oder Stefan Niggemeiers Überlegungen zum Leistungsschutzrecht hin.

Dass diese Art der Zusammenfassung ein nachhaltiger Weg zu einer lebendigeren und offeneren Fachkommunikation ist, glaube ich nicht. Es ist aber auf jeden Fall ein Versuch, etwas zu bewegen. Bis auf weiteres werde ich den entsprechenden Feed auf jeden Fall persönlich weiterempfehlen.

Eine Alternative, die ich immer noch für recht pfiffig halte, ist die sehr hemdsärmelige Umsetzung eines Posting-Empfehlungsdienstes/Overlay-Journals/Perlentauchers/Wasauchimmer über einen Social-Bookmarking-Dienst. Adrian Pohl schlug dies ebenfalls in der Diskussion vor. Ich hatte so etwas auch schon mal im als “global libnews” im Rahmen der LibWorld-Reihe vorgeschlagen. Alles, was wir bräuchten, wäre ein gemeinsames Tag, z.B. bibnews oder bibdisk oder so etwas. Und natürlich ein Kern von Freiwilligen, die eifrig partizipieren, ohne zu übertreiben und das neue Medium vollspammen.

Ich habe einen sehr grob gezimmerten Prototypen erstellt, natürlich nur als proof of concept. Wer einen Delicious-Account hat, kann einen Beitrag mit den Tags “bibnews” plus einem weiteren Tag versehen, dass dann für die Einordnung in die entsprechende Kategorie sorgt. Mögliche Kritikpunkte:

  • Spam. Wer die entsprechenden Tags verwendet, kann jeden Inhalt unterbringen. Dies kann man unterbinden, indem man nicht einfach nur die RSS-Feeds zu den entsprechenden Tags als Grundlage nimmt. Mögliche Lösung: Die JSON-Feeds lassen die Einschränkung auf das Netzwerk eines Delicious-Users zu. Man könnte also einen User anlegen, in dessen Netzwerk alle aufgenommen werden, die berechtigt sein sollen, Inhalte hinzuzufügen.
  • Die optische Gestaltung, klar.
  • Die inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Kategorien. Noch klarer.
  • to be continued…

Ob man nun Social-Bookmarking-Dienst wie Delicious für diesen Zweck nimmt, ist m.E. zweitrangig. Ein Nachteil ist, dass nicht innerhalb eines inhaltlichen Abschnitts zu verschiedenen Links zum Thema hinweisen kann. Auch Verweise auf Offline-Quellen sind nicht einfach zu realisieren.

Dies ist jetzt eine direkte Reaktion auf die Initiative der Lesewolke. Mein Vorschlag an die werte Leserschaft: Zerreißt meinen Prototypen in der Luft und denkt Euch was Besseres aus!

Von CH in Bibliothek, Open Access, Web 2.0 | Tags: | 5 Comments

16th Mai 2010

Informationskompetente Informationskompetenzvermittler?

Das Bibliothekare ungern bloggen oder Blogs lesen, darüber habe ich mich gerade erst wieder ausgelassen. Es ist ja auch schon fast ein Dauerthema für die immer noch recht überschaubare Biblioblog-Szene. Anlässlich eines neuen Lotse-Tutorials zum Thema Plagiate stellte nun Lambert Heller in einem Kommentar bei Bibliothekarisch.de diese Art der “Informationskompetenzvermittlung” in Frage. Sein Vorschlag: Man könnte – statt diese Tutorials en bloc zu veröffentlichen und das Online-Äquivalent zu Frontalunterricht umzusetzen – die einzelnen Kapitel auch peu à peu bloggen.

Ich will hier niemanden ein großes, arbeitsintensives eigenes Blogprojekt o.ä. Einreden. Sondern ich will allen professionellen Informationskompetenz-Vermittlern dringend empfehlen: Tauchen Sie bitte als KonsumentInnen in die Sphäre der originären Webmedien ein!

Ob es noch was wird mit den Bibliothekswesen und dem WWW?

Von CH in Bibliothek, Informationskompetenz | Tags: | 2 Comments

14th März 2010

Bibroulette bei Netbib

Die Vielfalt deutschsprachiger Biblioblogs kann man (stets aktuell) über den Planeten Biblioblog kennenlernen. Oder stichprobenartig über das Bibroulette. Mich hat es zu Dale Askey geführt, der zuletzt sich und uns fragte, was denn ein Bibliothekar sei.

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9th Februar 2010

Bloggende Bibliotheks-Drachen

Zwei Bibliotheksdrachen bloggen anonym über den bibliothekarischen Alltag.

Wir möchten mit diesem Blog über die Arbeit, die Bibliotheken und Bibliothekare tagtäglich leisten, berichten. Außerdem möchten wir Lesetipps geben, besonders schöne Bibliotheken vorstellen und Vorurteile gegen unseren Berufsstand entweder bestätigen oder hinwegfegen ;-D

Der geneigte Leser erfährt nur: Drache 1 und 2 sind Bibliotheksassistentinnen in einer bayrischen Museumsbibliothek und einer Universitätsbibliothek. Warum Drachen?

Verzweifelter Ausruf eines angehenden Doktoranden: “Je älter und wertvoller das Buch, desto größer der Drache, der es bewacht.

Pergamonmuseum, Ishtartor, Drache. Eine der ältesten Abbildungen eines Drachens - CC: BY-SA, by "Hahaha"

Passend dazu dieser Hinweis auf einen Bücherfluch aus dem Bibliotheksdrachenblog.

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27th Januar 2010

Weblog der Hamburger Lehrerbibliothek

Es ist ja immer schön, wenn man sieht, wie aus einem Workshop praktische Ergebnisse erwachsen. Neuestes Beispiel eines Workshops zu “Web 2.0 in Behördenbibliotheken” ist das Weblog Bibliothek des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg: Newslog Hamburger Lehrerbibliothek.

Zwei Einträge gibt es schon, unter anderem wird auf den kostenfreien Zugang zur Literaturdatenbank FIS Bildung hingewiesen.

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21st September 2009

1001 bibliothekarische Postings

Gibt es drüben bei Bibliothekarisch.de. Glückwunsch!

Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: | 1 Comment

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