Infobib

Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

Du durchsuchst gerade das Archiv des Tags ‘Bibliothek’.

Archiv: Bibliothek

Eckhardt, Anna: “Museen und Bibliotheken – ihr Kooperationspotential in der kulturellen Bildungslandschaft im Kontext einer öffentlichkeitswirksamen Marketingstrategie”

Abstract:

Im Rahmen der aktuellen Bildungsdebatte profilieren sich in zunehmendem Maße Museen und Bibliotheken als Akteure der kulturellen Bildung. Durch ihre ausdifferenzierten Angebote agieren sie dabei sowohl auf den formellen und außerschulischen Bildungs- wie auch unterhaltenden Freizeitmärkten, jeweils sowohl auf politischer sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Makro-, Meso- und Mikroebene. Dabei bietet sich insbesondere den vielen Museen, die über eine eigene Museumsbibliothek verfügen, eine signifikant potenzierte Möglichkeit, im Rahmen einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit durch die Konzeptionierung ihrer Bibliothek zu einem Informations- und Kommunikationszentrum und deren Positionierung in der Produkt- und Kommunikationspolitik der Marketingstrategie des Museums, ihren (potentiellen) heterogenen Zielgruppen erweiterte und additive Angebote und dadurch neuartige Zugänge zu offerieren sowie die Einrichtung dadurch im Stadtraum öffentlichkeitswirksam neu zu verorten, indem eine derart strukturell und programmatisch revisionierte und professionell geführte Museumsbibliothek der Gesellschaft weitere Lern- wie auch Kommunikationsräume im Sinne eines Kulturzentrums eröffnet. Eine solch autonome und allseits anerkannte Museumsbibliothek, die als zentrale Abteilung des Museums eng mit den anderen Handlungsbereichen der Einrichtung, insbesondere jedoch der Museumspädagogik und der Kommunikationsabteilung zusammenarbeitet, bietet dem Museum des Weiteren durch ihre hybride Scharnierfunktion als museale wie auch bibliothekarische Einrichtung eine ideale Möglichkeit, sich als Ort der kulturellen Bildung innerhalb der (kulturellen) Bildungslandschaft der Region mit weiteren Anbietern dieser Ressorts, vor allem jedoch Bibliotheken und Schulen, kooperativ und öffentlichkeitswirksam zu vernetzen.

Zum Volltext.

Es wird um Teilnahme an einer Umfrage zum Code of Ethics gebeten:

Im Jahr 2007 verfasste der Dachverband BID (Bibliothek & Information Deutschland) ethische Grundsätze für Bibliotheks- und Informationsberufe.
Die Masterarbeit am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht, wie es heute – sechs Jahre nach dieser schriftlichen, ethischen Grundsteinlegung – um die Rezeption und den Kenntnisstand der Grundsätze steht.

Folgende Links führen zur Umfrage:

http://content.wuala.com/contents/berufsethik/ethik_umfrage/berufsethik.html

http://file2.npage.de/012671/96/html/berufsethik.htm

Weitere Infos finden sich in seiner Inetbib-Mail.

Die Wut ist groß auf die Islamisten in Mali. Nicht nur ihre Gräueltaten gegen die Einwohner sorgen für Zorn. Gewaltige Entrüstung löste auch die Nachricht aus, dass die Islamisten die Bibliothek in der Wüstenstadt Timbuktu angesteckt und damit offenbar Tausende Schriften zerstört haben.

Mehr auf Tagesschau.de.

2013 16 Jan

Neues Biblioblog: Bibfobi statt Fobikom

Abgelegt unter: Bibliothek | RSS 2.0 | TB | Tags: , , | Kommentare geschlossen

Das dynamische Fobikom-Duo bloggt nun wieder! Und zwar im Blog “Fortbildung in Bibliotheken : Up to date Bleiben in Skills und Inhalten”. Aus der Selbstbeschreibung:

In gewisser Weise ist “Fortbildung in Bibliotheken” ein Nachfolger des FobiKom-Blogs, es schreiben hier Ilona Munique und Jürgen Plieninger über Lernen, Selbstlernen, eLearning, Fortbildung, Weiterbildung … in Bibliotheken und darüber hinaus.

Zu finden ist das Blog unter bibphobie bibfobi.wordpress.com.

[via Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW]

In einigermaßen regelmäßigen Abständen werden Beiträge aus der Libworld-Reihe in Journals oder Büchern zitiert. Ich erfahre davon meistens über Alerts, z.B. bei Google Scholar. Was ich selten erfahre ist der eigentliche Inhalt der Publikation über den Abstract hinaus. Fast immer handelt es sich um Closed-Access-Publikationen. Natürlich ließe sich an die Artikel gelangen. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Ich könnte die meist geforderten 25 – 39 US$ zahlen,1 ich könnte die Fernleihe bemühen, ich könnte nach eventuellen Embargo-Zeiten nach OA-Versionen suchen. Und noch vieles mehr.

Will ich das? Ich will ja nur schnell nachsehen, in welchem Kontext die Libworld-Publikation (aktuell der Finnland-Artikel von Reetta Saine, der anscheinend in diesem Artikel zitiert wurde) erwähnt wird. Dafür so ein Aufwand?2

Zusammenfassung: Bezahlschranken sind Zugangsschranken sind Entdeckungsverhinderer sind innovations- und wissenschaftsfeindlich.


  1. Haha. Hat das überhaupt schon mal jemand gemacht? Oder ist das eher ein symbolischer Preis? []
  2. Besonders unverständlich ist das bei Publikationen der IFLA, die sich oft an ein Publikum aus Schwellen- und Entwicklungsländern richten. []

Die Taz berichtet über die Nöte der Lübecker Stadtbibliothek:

Wo alter Reichtum und steter Verfall so krass aufeinandertreffen wie kaum irgendwo sonst: Schätze aus zehn Jahrhunderten muss die Lübecker Stadtbibliothek hüten – hat aber nicht mal Mittel zum Erhalt ihrer Zweigstellen. Auftakt zur neuen Serie über norddeutsche Bibliothekszustände

In der nächsten Folge soll es um die Schweriner Stadtbibliothek gehen.

2012 17 Sep

Bibliotheken in Bremer Open-Data-Service

Abgelegt unter: Bibliothek | RSS 2.0 | TB | Tags: , , , , | Kommentare geschlossen

Die Senatspressestelle Bremen fragt sich und uns:

Wie beantrage ich einen Reisepass? Wo finde ich die nächste Toilette? Wann ist die Stadtbibliothek geöffnet? Auf solche und andere Fragen gibt jetzt eine neue Bremen-App Antwort.

Und das geht, weil die entsprechenden Daten in maschinenlesbarem Format veröffentlicht wurden. Die Metadaten und der Download – hier geht’s natürlich um die Bibliotheksdaten – findet sich hier, nebst einigen erläuternden Worten.

Der Datensatz für jede Bibliothek beinhaltet den Namen, eine kurze Beschreibung der Zielsetzung, Aufgaben oder des Zwecks, eine kurze Beschreibung des Bestands, Angaben zu Öffnungszeiten, Adresse und Kontaktdaten. Die Öffnungszeiten sind für jeden Tag mit Beginn und Ende in separaten Datenfeldern erfasst, ebenso die Adresse getrennt mit Straßenname und Hausnummer, damit eine örtliche und zeitliche Lokalisierung über Apps für mobile Geräte möglich ist.

Daumen hoch!

[via Dr0ide]

In TechnologyReview wird der SpeechJammer beschrieben. Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dem man lästige Quatschereien unterbinden kann. Bzw. deren Urheber so irritieren, dass sie lieber schweigen. Das Prinzip:

Psychologists have known for some years that it is almost impossible to speak when your words are replayed to you with a delay of a fraction of a second.

Kurihara and Tsukada have simply built a handheld device consisting of a microphone and a speaker that does just that: it records a person’s voice and replays it to them with a delay of about 0.2 seconds. The microphone and speaker are directional so the device can be aimed at a speaker from a distance, like a gun.

Klingt spektakulärer als es dann aussieht:

Im TechnologyReview werden als potentielle Anwendungsgebiete Konferenzen, Meetings, Kinos und Bibliotheken genannt.

[Besten Dank an Christian S. für den Hinweis!]

AQAK: A library anxiety scale for undergraudate students / Anwar, M. A. … – In: Journal of Librarianship and Information Science. – (2012).
DOI: http://dx.doi.org/10.1177/0961000611425568

The library environment has drastically changed since 1992 when Bostick’s Library Anxiety Scale was developed. This project aimed to develop a scale specifically for undergraduate students. A three-stage study was conducted, using students of Kuwait University. A variety of statistical measures, including factor analysis, were used to process the data. A test re-test was undertaken to estimate the reliability of the scale. The resulting scale, named AQAK, consists of 40 statements clustered into five factors which are: (1) Library resources, (2) Library staff, (3) User knowledge, (4) Library environment, and (5) User education. This new scale with a Cronbach’s alpha value of 0.904 is 90 percent reliable. The gender of the participants, the type of high school attended, and the college where they are studying have no relationship with library anxiety.


Anwar et al.: AQAK : A library anxiety scale for undergraduate students von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 24 Verweise - 0.392 Sekunden.