Sabrina Juhst berichtet in Ihrem Blog Nachdruck ausführlich und lesenswert über eine Schulung zur Chatauskunft mit LibraryH3lp, die sie in der HSU Hamburg durchgeführt hat. LibraryH3lp ist ein Plugin für den Instant-Messager Pidgin mit dem für die bibliothekarische Auskunft notwendige Features nachgerüstet werden können.
Mir selbst hat Libraryh3lp zwar gefallen, aber wenn man schon eine Chatauskunft hat (z.B. mit RAKIM), dann ist der Leidensdruck nicht sehr groß, auf IM umzusteigen.
Akribie möchte sich in einem “Themenchat” vorstellen. Aus der Ankündigung:
Wer mehr über Akribie wissen möchte, ist herzlich eingeladen. Für alle Interessierten von überall ist ein Themenchat geplant. [...] Eine gute Gelegenheit, um mehr zu hören und uns zu fragen.
Ivan Chew, der Rambling Librarian, hat sich Google Wave genauer angesehen und dabei interessante Möglichkeiten für die Anwendung im Bibliotheksumfeld ausgemacht.
Sein Fazit:
Perhaps it’s not an exaggeration to say the Google Wave demo is a sign of a coming digital tsunami.
We can surf the wave or go under.
Ob es wirklich so dramatisch wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz sollten sich Bibliothekare Google Wave genau ansehen und z.B. über eine Anbindung an Publikationssysteme nachdenken.
Wer sich mit Micro-Blogging beschäftigt, mag sich für folgenden Artikel interessieren:
Murphy, Joe (2008) Better Practices From the Field: Micro-Blogging for Science & Technology Libraries. Science & Technology Libraries 28(4).
Mir bleibt der Sinn der Angelegenheit zumindest für Bibliotheken nach wie vor schleierhaft. Eine mir bislang bekannte Anwendung im Bibliothekskontext ist die Einsatz von Twitter für Neuerwerbungslisteb: http://twitter.com/FHB_Bibliothek. Wobei ich keinen Vorteil zu herkömmlichen RSS-Feeds wie z.B. diesem hier sehe.
Ob die SMS wirklich ein Medium der Zukunft ist, oder ob sie ihren Höhepunkt schon längst überschritten hat, darüber streiten sich die Geister. Bitkom vermeldet zwar Rekorde in Sachen SMS-Verbreitung, lässt sich aber nur ein paar Monate vorher noch folgendermaßen zitieren:
Experten gehen davon aus, dass per Mobiltelefon versandte E-Mails absehbar die Kommunikation über SMS und MMS ablösen.
.. mittwochs in der Zeit von 14.00-16.00 Uhr haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit mit den Mitarbeiter/Innen der ZLB zu chatten. Die Mitarbeiter beantworten allegemeine Fregen zur Bibliothek und geben Hilfestellungen und Informationen zu unterschiedlichen Themen.
Mit dem Begriff Micropublishing (oder Micro-Blogging) bezeichnet man das Veröffentlichen sehr kurzer Mitteilungen wie es zum Beispiel bei Twitter der Fall ist. Oft handelt es sich dabei um eine Art SMS an die interessierte Weltöffentlichkeit.
Gruppen, Projekte, Unternehmen und Institutionen müssen genauso wie andere erst herausfinden, wen und was genau sie mit Micropublishing erreichen können.
Aha, dankeschön! Passend dazu schreibt auch der Webworkblogger Oliver Ueberholz: Alle sind sie im Twitter Wahn, aber viele wissen nicht so recht wozu.. Er selbst ist da schon etwas weiter und bietet eine Menge Anwendungsmöglichkeiten, von denen ein paar beispielhaft erwähnt und in den Bibliothekskontext gestellt seien. Der Einfachheit halber gehe ich im Folgenden von Twitter als Standardapplikation aus. Read the rest of this entry »