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HGIS Germany

16th September 2008

HGIS Germany

Stefan H. machte mich auf HGIS Germany aufmerksam.

HGIS Germany ist ein historisch-geographisches Informationssystem, das auf Flächenbasis aufgebaut ist und die Entwicklung der Mitgliedstaaten des Deutschen Bundes (bzw. des Norddeutschen Bundes/Deutschen Reiches) von 1820 bis 1914 abbildet. Es verbindet damit Informationen zu Raum und Zeit in einem Informationssystem. [...] Den geographischen Daten sind historische Informationen, wie etwa Bevölkerungszahlen, Wirtschaftsdaten, dynastische Verbindungen oder auch multimediale Staatenbeschreibungen, zugeordnet.

Ein Beispiel ist die Visualisierung der Streichgarnproduktion in Preußen:

Dieses hübsche Projekt zeigt sehr schön auf, wie man historische Daten visualisieren kann. Und nun sich mir die Frage: Könnte man so etwas nicht auch mit Freebase hinbekommen? Durch Freebase Parallax bieten sich dem geübten Herumklicker schon etliche Visualisierungsmöglichkeiten. Auch wenn ich es spontan nicht hinbekommen habe: Ich sehe es als nicht unmöglich an, die Zeitleiste mit den Map-Funktionen zu kombinieren. Wenn das jetzt tatsächlich noch nicht gehen sollte, kann man eine solche Funktion sicherlich implementieren.

So schnell werden wir das jedoch nicht herausfinden können. Denn:

© HGIS Germany, 2006-2007. All rights reserved.

Eine Nachnutzung der erstellten Datenbanken ist also offensichtlich nicht vorgesehen. Immerhin kann HGIS auch so z.B. für schulische Zwecke verwendet werden.

Von CH in Open Content, Web 2.0 | Tags: | Comments Off

9th September 2008

E-Denkarium zum E-Learning (und so)

Neues Futter für den Feedreader: Fobikom macht auf das E-Denkarium aufmerksam, das Weblog von Gabi Reinmann, Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg. Im neuesten Beitrag reflektiert sie anläßlich der neuen Ausgabe von Forschung & Lehre die (teils nicht existente) Weiterentwicklung im Bereich E-Learning in den letzten 10 Jahren:

Was ist in den letzten zehn Jahren eigentlich passiert? Warum fällt es so vielen aus der immer noch vergleichsweise kleinen E-Learning-Community offenbar so schwer, in ihren Hochschulen Gehör zu finden? Warum muss man nach wie vor erklären, was ein LMS ist und warum man damit allenfalls administrative, aber keine didaktischen Probleme lösen kann? Warum stehen die digitalen Medien auch heute noch recht weit unten auf der Agenda, selbst wenn es um Hochschuldidaktik geht? Warum kämpfen wir bis dato mit bisweilen schon lustigen Vorurteilen, wir würde nach einer leeren und leblosen Universität streben? Warum ziehen damals wie heute (vor allem für Hochschulleitungen) allenfalls ökonomische Argumente, wenn man E-Learning ins Spiel bringt?

Das ganze Blog scheint auf den ersten Blick sehr lesenswert. Auch wegen kleiner Anekdoten über die notwendige Frustrationstoleranz beim Schreiben von Anträgen.

Von CH in E-Learning | Tags: | Comments Off

2nd Mai 2008

100 Artikel über E-Learning

Eine Liste von 100 Artikeln über E-Learning hat Tony Karrer zusammengestellt.

[via Stephens Lighthouse]

Von CH in E-Learning, EDV | Tags: | Comments Off

26th Oktober 2007

Blogs als CMS für Studenten

“Blogs as a Student Content Management System” ist der Titel eines Artikels von Rick Musser und Staci Martin-Wolfe, in dem sie berichten, wie news students der University of Kansas School of Journalism auf das Onlinepublizieren vorbereitet werden. Früher wurde ihnen Dreamweaver nahegebracht, mit der Folge, dass sich die Studenten überfordert fühlten: Dreamweaver proved to be too much program for the generic journalism student.

In der Folge wurde nach einem CMS gesucht, dass die umfangreichen Ansprüche der Universität erfüllen könnte. Es ging ein Angebot für die Einrichtung des (mir bislang unbekannten) CMS namens Ingeniux ein, das mit Einrichtungskosten von 50.000 Dollar allerdings den zur Verfügung stehenden Finanzrahmen weit sprengte.

Die gefundene Lösung deutet sich schon dezent im Titel des Artikels an:

It was then that a light went on for us. Weblogs were, in fact, small content management systems. A Weblog (now more commonly known as a blog) was simply a Web-based publication system. Granted, blogs usually consisted of periodic articles (normally in reverse chronological order) that were more journal entries than news stories. But, we reasoned, there was no reason that blogging software couldn’t be used to do text, photo, audio, and video news. Since we first addressed the problem in 2004, events in the world of blogging have proved us more right than we could have ever known.

Schließlich werden noch Pro und Contra der jeweiligen Lösungen aufgeführt. Ich erlaube mir hier ein etwas ausführlicheres Zitat:
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Von CH in Informationskompetenz | Tags: | Comments Off

20th Juli 2007

kommunikation@gesellschaft: Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen

Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft zum Thema “Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen”. Das Inhaltsverzeichnis wirkt recht vielversprechend. Ein paar beim Überfliegen ausgewählte Artikel:

  • Till Westermayer (Freiburg): Politische Wiki-Nutzung zwischen Groupware und Text-Event – diskutiert an Fallbeispielen aus dem Umfeld von Bündnis 90/Die Grünen
  • Steffen Büffel (Trier), Thomas Pleil (Darmstadt), Jan Sebastian Schmalz (Münster)
    Net-Wiki, PR-Wiki, KoWiki – Erfahrungen mit kollaborativer Wissensproduktion in Forschung und Lehre
  • Christoph Koenig, Antje Müller, Julia Neumann (Darmstadt): Wie können Wikis im E-Learning ihr Potential entfalten? Ein Feldversuch, Eigenschaften aus der ‘freien Wildbahn’ auf die Universität zu übertragen.

kommunikation@gesellschaft hat übrigens auch eine Sonderausgabe von 2005 zum Thema “Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung” herausgegeben.

Die Beiträge können im Blog der Zeitschrift diskutiert werden.

[via Technikforschung]

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