3rd
Dezember
2009
Heise: OLG Frankfurt schränkt Nutzerrechte in Bibliotheken ein. Nun sollen nicht einmal mehr Ausdrucke von eingescannten Werken möglich sein.
Worin genau unterscheidet sich ein Ausdruck eines eingescannten Werkes von einer Kopie? Auch bei modernen Kopierern wird das Original zuerst eingescannt und dann ausgedruckt. Im Heise-Forum schreibt mukenukem:
Oh, da weiß ich was. Man platziert neben dem Leseplatz einen Fotokopierer, auf den man dann den Monitor drauflegt.
Die Idee ist nicht neu.
Mehr dazu unter anderem bei Archivalia oder Netethics. Die digitale, ausdruckbare Kopie der Urteilsbegründung (PDF) findet sich beim Börsenverein. Sie wurde eingescannt und steht auch außerhalb speziell vorgesehener Leseplätze in Bibliotheken zur Verfügung.
Update: Nun gibt es auch einen Kommentar von Eric Steinhauer zum Urteil.
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2nd
Dezember
2009
Aus Mitteln des Konjunkturprogramms II soll ab 2011 der Aufbau eines nationalen Webportals finanziert werden, welches das digitale Kulturgut von 30 000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zusammenführen soll. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bezeichnete das Vorhaben als “eine angemessene Antwort auf Google”.
Andere Prioritäten als in der gängigen Praxis des Suchmaschinengiganten sollen Urheberrecht und Leistungsschutzrechten eingeräumt werden:
Im Unterschied zu Google werden bei der DDB die Rechte-Inhaber zuerst gefragt, und dann wird gehandelt – „dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar“, sagte Neumann.
[via FAZ.net, Heise.de]
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18th
September
2009
Aufzeichnungen von der GBV-Verbundkonferenz sind im Lecture2Go-Portal der Uni Hamburg verfügbar. Eine Aufzeichnung möchte ich herausheben (ohne alle gesehen zu haben):
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21st
August
2009
Das Bildarchiv Foto der Philipps-Universität Marburg digitalisiert und erschließt mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) europäische Bildnisse von Fürsten, Geistlichen und Gelehrten aus der Zeit zwischen 1450 und 1850.
Die ersten 130 000 Bilder des „Digitalen Porträtindex druckgraphischer Bildnisse der Frühen Neuzeit“ sollen Mitte 2010 zugänglich sein.
Mehr dazu hier.
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20th
August
2009
Die französische Nationalbibliothek verhandelt mit Google über eine Digitalisierung ihrer Bestände. Frankreich habe „nichts gegen die Idee“, Google einen Teil seiner Bücher anzuvertrauen, sagte die für digitale Wirtschaft zuständige Staatssekretärin, Nathalie Kosciusko-Morizet. Großbritannien und Spanien arbeiten schon seit längerer Zeit mit Google zusammen.
[via handelsblatt.com]
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20th
August
2009
Thomas Knüwer legt auf handelsblatt.com seinen eher positiven Standpunkt zum Google-Buchprojekt dar.
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30th
Juli
2009
Amazon will in Zusammenarbeit mit der Universität in Michigan rund 400.000 nicht mehr verfügbare Werke nachdrucken.
Bei Amazon werden die Titel, von denen die meisten inzwischen gemeinfrei sind, je nach Umfang zwischen 10 und 45 Dollar kosten. Sie werden im Soft-Cover-Format angeboten und erscheinen in moderner Optik oder, falls gewünscht, als Faksimile. Beides ist, sobald die Bände einmal digital vorliegen, keinerlei technisches Problem mehr.
Für echte Buchliehaber aber dann doch wohl nur Nachdrucke…
[via taz.de]
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30th
Juli
2009
Ein Artikel bei sueddeutsche.de berichtet über die Misere von Bayerns Archiven hinsichtlich des Papierzerfalls ihrer Bestände. 45% der Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek aus der Zeit von 1840 bis 1970 sind betroffen.
Für die Massenentsäuerung der gefährdeten Archivbestände ist – im Gegensatz zu Baden-Württemberg – in Bayern bisher noch nicht ein einziger Cent ausgegeben worden. Michael Stephan, der Leiter des Münchner Stadtarchivs, beklagte bei der gestrigen Pressekonferenz der Grünen, der Wert der Archive werde völlig verkannt. Die Digitalisierung erleichtere zwar den Zugang zu den Beständen. In einem Archiv werde jedoch nur ein Prozent der Akten und Dokumente zu Forschungszwecken bewegt. Genau so wichtig sei es deshalb, die vom Säurefraß bedrohten Unikate und Originalbände zu restaurieren. Schließlich handle es sich nicht nur um alte Papiere, sondern um Kulturgut, das die Identität eines Landes widerspiegele.
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29th
Juli
2009
Annette Seiler hat in Ihrem (gerade von Drupal auf Wordpress re-migriertem) Blog Intelligent Information eine Bestandsaufnahme deutscher Digitalisierungsprojekte gemacht. Aufgelistet ist ziemlich viel von der Sammlung Geschichte der Hochschule beim Archiv der RWTH Aaachen (mit einer Webseite im Retro-Stil) bis hin zur Franconica-Sammlung der UB Würzburg.
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18th
Juni
2009
Heute beginnt der Fachkongress Buchtage Berlin 2009 unter dem Motto „Neue Bücher. Neue Wege. Neue Jobs – Die Branche der Zukunft“ im Berliner Congress Center.
eim größten Fachkongress der Branche stehe das Thema Digitalisierung mit den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen im Zentrum, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt am Main mit.
[via news-adhoc.com]
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