Vor zwei Wochen schrieb Markus zitierte Markus den Herrn Proust: “Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.” Manchmal ist das Medium aber doch nicht ganz unwichtig.
[Danke an Günter für den Hinweis!]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
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2013 18 Apr
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Vor zwei Wochen schrieb Markus zitierte Markus den Herrn Proust: “Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.” Manchmal ist das Medium aber doch nicht ganz unwichtig.
[Danke an Günter für den Hinweis!]
2013 27 Jan
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Aus der Rubrik “Bibliotheken, macht das bitte nicht mit”:
Now Macmillan, another one of the “Big Six” publishers, announced Thursday its new plan for selling e-books to American public libraries. Macmillan now says its titles will cost $25 (by comparison, some of its same bestselling titles in the Kindle store go for $8 to $12)—and once acquired by a library, each will be available for two years or 52 check-outs, whichever comes first.
Man erinnere sich an HarperCollins. Für alle E-Books, die nicht dauerhaft für die Benutzung durch Bibliotheksnutzer freigegeben werden, sollte m.E. kein Cent gezahlt werden. Vgl auch die Aachener Erklärung der AGMB (leider nur PDF).
[via Fefe]
2012 24 Jul
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Die EU tritt auf die Bremse, und das bei einem heiklen Thema. Seit Jahren gibt es Pläne für einen internationalen Vertrag, der das Urheberrecht zu Gunsten Blinder und Sehbehinderter lockern soll. Hauptanliegen ist, die Übertragung von Büchern und anderen Sprachinhalten in geeignete Formate für Blinde auch ohne Zustimmung der Rechteinhaber zu gestatten. Die EU sprach sich jetzt aber bei der World Intellectual Property Organisation (WIPO), wo über den Vertrag verhandelt wird, in einer nichtöffentlichen Sitzung gegen diese Pläne aus.
Mehr im Lawblog, wo auch dieser Erfahrungsbericht eines blinden Studenten verlinkt ist.
2012 9 Jun
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Auf Zeit.de wird über Bookboon berichtet. Dabei handelt es sich um eine Firma, die werbefinanzierte Lehrbücher für Studierende veröffentlicht. Im Text und in den Kommentaren wird teils die Qualität der Bücher kritisiert.
2012 11 Apr
Abgelegt unter: Bibliothek,Digitalisierung | RSS 2.0 | TB | Tags: divibib, drm, ebooks, nasjonalbiblioteket, Nationalbibliothek, Norwegen, onleihe | 4 Kommentare
Jürgen Fenn macht in seinem Blog Schneeschmelze (via DLF, via Aftenposten) auf eine norwegische Alternativ-Initiative zur Onleihe aufmerksam. Die norwegische Nasjonalbiblioteket startet mit einem Angebot von 50.000 E-Books, die Nutzer in den Stadtbibliotheken herunterladen können sollen.
Der zur Erklärung der Hintergründe herbeigerufene Thomas Brevik meint in einem Kommentar, dass das Modell der Onleihe in vielen Punkten ähnelt, unter anderem wird auch DRM eingesetzt. Zitat:
Most of us think the whole “ebooks from norwegian publishers-thing” is less than optimal, but it is the only game in town for now, so we try it out and hope we can be a force for change in the future
Dass man in die Bibliothek fahren muss, um sich eine Datei abzuholen, ist natürlich auch ein Anachronismus.
2012 15 Feb
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Die Lehrbuchsammlung als Kerngeschäft und Zukunftssicherung der wissenschaftlichen Bibliotheken? Elsevier sieht das nicht so und wirbt für eLibrary student flat und mediscript Online plus Lernsystem. Für 60 Euro pro Semester gibt es folgendes Angebot:
- Wählen Sie aus 40 Bestsellern der Studienliteratur Ihre 10 Favoriten aus, z.B. den Sobotta, das Physikum von Buchta oder Innere Medizin von Renz-Polster.
- Nutzen Sie diese 10 Titel für 6 Monate online und offline.
- Ein Monat vor Ablauf der 6 monatigen Laufzeit können sie für das nächste Semester neue Titel auswählen.
[via Medinfo]
2012 23 Jan
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Apple versucht, ein proprietäres E-Book-Format auf den Markt zu drücken. Es ist abzusehen, dass eher früher als später die ersten Wissenschaftler vor den Bibliothekstüren stehen, die iBooks (so der Name des Formats) auf Institutional Repositories schaufeln möchten. Oder Eltern, die die Bibliotheken fragen, warum man dort keine iBooks herunterladen kann. Oder Autoren, die den Bibliotheken die Anschaffung von iBooks nahelegen möchten. Daher hier ein zwei Postings über iBooks, die ich lesenswert finde.
2011 17 Nov
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Barbara Fister macht sich in Inside Higher Ed Gedanken über die buchfreie Bibliothek:
No matter how innovative the bookless library sounds, this isn’t a situation we planned. If the academic library of the future is bookless, it won’t be because of vision. It will be because of the lack of it.
Mit Buch ist hier die Papierversion gemeint. Mehr im Artikel: The Myth of the Bookless Library.
2011 3 Nov
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Der Einzelhandelskonzern Amazon hat sein E-Book-Angebot in den USA erwartungsgemäß um einen Verleih erweitert. Kunden des Premiumdienstes Amazon Prime bekommen Zugriff auf gegenwärtig rund 5000 Titel, einem Bruchteil des über 800.000 E-Books starken Angebots im US-amerikanischen Kindle Store. Darunter befinden sich laut Amazon 100 aktuelle oder ehemalige New-York-Times-Bestseller, in Summe umfasst das Leihangebot jedoch hauptsächlich eher weniger bekannte Werke.
[via Heise]
2011 26 Apr
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Schon der wohl bekannteste QR-Code-Generator von Kaywa bietet an, verschiedenartige Informationen (URL, Text, Phone Number, SMS) zu kodieren. Es sind jedoch noch viele weitere Anwendungen denkbar. Eine davon ist die Kodierung von Calendar-Events. Dafür bietet der ZXING QR-Generator eine Maske, die auf Googles Chart API aufsetzt.
Gibt man die gewünschten Daten ein, so produziert Google Charts zum Beispiel diesen QR-Code:

Nutzt man ein entsprechend ausgestattetes Smartphone, erhält man nach Einlesen des QR-Codes nicht nur die Daten des Events, sondern auch die Möglichkeit, dies dem eigenen Kalender hinzuzufügen. Klingt großartig, funktioniert nur leider auf vielen Geräten nicht. Zumindest war dies der Stand vor ca. einem Jahr.1 Daher – und weil wir noch keine Möglichkeit sehen, die Kalender-Informationen mit einer Anmeldung per E-Mail zu verknüpfen2- setzen wir in der Bibliothek der Fachhochschule Hannover bislang auch nur Links auf Webseiten mit weiterführenden Informationen ein.
Über den ZXING-Generator sind auch andere Inhalte kodierbar. Zum Beispiel die Geokoordinaten der Bibliothek der FH Hannover:

Auch Kontaktdaten und weitere Informationen sind denkbar. Dies sind mehr oder weniger alles Anwendung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Die hinter QR stehende Idee der Verknüpfung von virtueller und “echter” Welt bietet gerade in Bibliotheken jedoch weitaus spannendere Anwendungen. Zum Beispiel die schon erwähnte Anwendung des Smartphones als Ausweisersatz. Oder natürlich die Verknüpfung der physischen Bestände mit E-Books oder E-Journals. Ein kleiner Aufkleber mit dem QR-Code könnte im Präsenz-Exemplar eines Buches auf parallel verfügbare Online-Ausgaben hinweisen.
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