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Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Archiv: google book search

Zwei Artikel im Tagesspiegel:

1. Die Magna-Carta und die asiatischen Elefanten

Die Open-Access-Bewegung fordert mehr Freiheit für das Wissen im Netz. Zwar geht die nötige Reform des Urheberrechts nur langsam voran. Doch es gibt bereits eine ansehnliche Zahl digitaler Bibliotheken, die umsonst und frei sind. Surftipps aus der Netzspiegel-Redaktion.

2. Nur langsam mehr Freiheit des Wissens

Ein Hacker lädt eine große digitale Bibliothek herunter. Ist das Diebstahl oder die Befreiung des Wissens? Auf jeden Fall eine Reaktion darauf, dass die Open-Access-Bewegung zehn Jahre nach ihren Anfängen nur langsam vorankommt.

Googles Think Quarterly dreht sich in der aktuellen Ausgabe um Innovation. Beispielsweise schreibt Susan Wojcicki, Googles 16. Angestellte, über ihre persönlichen Wahrnehmungen und Erfahrungen, die 8 Pillars of Innovation:

No matter how ambitious the plan, you have to roll up your sleeves and start somewhere. Google Books, which has brought the content of millions of books online, was an idea that our founder, Larry Page, had for a long time. People thought it was too crazy even to try, but he went ahead and bought a scanner and hooked it up in his office. He began scanning pages, timed how long it took with a metronome, ran the numbers and realized it would be possible to bring the world’s books online. Today, our Book Search index contains over 10 million books.

Ebenfalls interessant sieht The Science Fiction Behind Search aus. To read…

2011 31 Mai

Google stellt APIs um

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Google stellt verschiedene APIs um. Manche werden auch eingestellt und teils durch neue APIs ersetzt. So wird zum Beispiel die Google GData Books API am 1. Dezember 2011 zurückgezogen und soll durch die Books API ersetzt werden. Die Google Blog Search API hat ebenso wie die Google Translate API schon am 26. Mai den Dienst eingestellt:

Important: The Google Translate API has been officially deprecated as of May 26, 2011. Due to the substantial economic burden caused by extensive abuse, the number of requests you may make per day will be limited and the API will be shut off completely on December 1, 2011. For website translations, we encourage you to use the Google Translate Element.

Weitere Informationen in der Ankündigung im Google Code Blog, Kommentarunmut inklusive.

[via Coffee|Code]

Aus Mitteln des Konjunkturprogramms II soll ab 2011 der Aufbau eines nationalen Webportals finanziert werden, welches das digitale Kulturgut von 30 000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen zusammenführen soll. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) bezeichnete das Vorhaben als “eine angemessene Antwort auf Google”.
Andere Prioritäten als in der gängigen Praxis des Suchmaschinengiganten sollen Urheberrecht und Leistungsschutzrechten eingeräumt werden:

Im Unterschied zu Google werden bei der DDB die Rechte-Inhaber zuerst gefragt, und dann wird gehandelt – „dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar“, sagte Neumann.

[via FAZ.net, Heise.de]

2009 14 Nov

Einigung im Streit um Google Book Settlement

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Laut Pressemeldungen wurde von Google, der Autorenvereinigung Authors Guild und dem Verlegerverband AAP ein revidierter Entwurf für das Google Book Settlement vorgelegt. Demnach soll sich der Geltungsbereich der Vereinbarung auf Werke beschränken, die urheberrechtlich in den USA, Kanada, Großbritannien oder Australien registriert sind.

Mehr dazu u.a. bei ZEIT online, Börsenblatt.

Ok, OCR-Unfälle sind nichts besonderes. Dennoch: Wer sich bei Archive.org den Volltext der “ladinischen Idiome in Ladinien, Gröden Fassa, Buchenstein, Ampezzo” ansehen möchte, stößt auf folgende einleitende Bemerkung:

ocr_unfall

This is a digital copy of a book that was prcscrvod for gcncrations on library shclvcs bcforc it was carcfully scannod by Google as pari of a projcct to make the world’s books discoverablc online.

Ist das ein gröden-fassadisches Ladiner-Idiom? 1337 sp3@k? Googles Mitarbeiter neigen ja zu so etwas.

Wer noch mehr dieser carefully scanned books sucht, findet sie natürlich auch per Google. Man bediene sich am besten einer Phrasensuche nach “prcscrvod for gcncrations”.

Nach Marek Lieberberg möchte sich nun Bodo Kirchhoff vor den Karren des Börsenvereins spannen lassen. In den Tagesthemen durfte er bar jeder Kenntnis der Materie sein Unbehagen an der “Proletarisierung” seiner Werke durch Googles Buchsuche zum Ausdruck bringen. Das sich jeder über Wissen hermacht, wie er will, ist offensichtlich nicht im elitären Sinne Kirchhoffs.

Ich konnte kein Werk von Kirchhoff ausfindig machen, dass über Googles Buchsuche tatsächlich vollständig verfügbar gemacht wurde. Bei allen (z.B. bei bei dieser Ausgabe des “Schundromans”) waren nur einzelne Abschnitte durchsuchbar, nicht einmal eine ganze Seite konnte ich mir anzeigen lassen. War das Kirchhoff nicht bekannt? Und ist ihm auch nicht bekannt, dass er selbst in die Proletarisierung in erheblich größerem Umfang eingewilligt hat, als er seine Einwilligung zur Veröffentlichung einer Leseprobe auf einer für ihn eingerichteten Webseite gab? Vielleicht ist er aber auch der abwegigen Meinung, dass man die von ihm genehmigte Leseprobe schließlich nur im Gesamtkontext der Webseite aufnehmen würde.

Die Tagesthemen übernehmen übrigens unkritisch das Wort “Urheberrechtsbruch”, was für mich ganz klar einer Vorverurteilung Googles gleich kommt. Wer sich über schlechten Journalismus und ahnungslose Dichter aufregen möchte, der sollte sich den Beitrag auf der Webseite der Tagesthemen ansehen. Der betreffende Teil fängt fast exakt in Minute 26 an.

Ein Kommentar zur Sendung findet sich auch bei Archivalia.

Im Artikel Using Book Data Providers to Improve Services to Patrons in der neuen Code4Lib-Ausgabe beschreibt Mike Beccaria, wie er für ein Widget bibliographische Informationen über die APIs von Librarything, Open Library und Google Book Search bezieht.

At Paul Smith’s College, I recently implemented a “New Books” display using open APIs and an image scroller. In this article I’ll give a brief overview of Google Book Search, OpenLibrary and Worldcat, explain how I created this New Books Widget using book cover data, and provide readers with some practical and simple code to show how to collect this data. This article will be of interest to anyone who wants to read about a brief overview of current state of free book data service providers. Additionally, beginner programmers will likely find the examples at the end of the article helpful when getting started with projects of their own.

Sein Widget beschreibt er folgendermaßen:

Python software that reads a text file containing ISBN numbers and uses them to query Open Library and Google Book Search for book information from the respective libraries and adds them to a MYSQL database. Also downloads and processes book thumbnail covers.

Eine interessante Ergänzung zur Kollektion ähnlicher Widgets im Code4Lib-Wiki, die bei der Weiterentwicklung des Open Book Widgets sicherlich Einfluß haben wird.

Update 12. Juni 2009: Auf dieser Seite werden nur die 100 aktuellsten Links angezeigt. Die vollständige Liste gibt’s bei Delicious:

Dem Heidelberger Appell und den vorhergehenden Artikeln in taz und FAZ folgten inzwischen glücklicherweise schon ein paar Appelle an den gesunden Menschenverstand. Hervorheben möchte ich hier nur die Matthias Spielkamps Essay Open Excess: Der Heidelberger Appell im Perlentaucher, Ben Kadens ausführliche Replik und natürlich Joachim Eberhardts Postings zu der Angst des Roland Reuß vor Open Access in drei Teilen (1, 2 & 3). Um den Überblick nicht zu verlieren habe ich eine kleine Materialsammlung rund um die Debatte angelegt, die unter dem Tag heidelberger_appell bei Delicious zu finden ist. Sicherlich nicht vollständig, aber vielleicht für den einen oder anderen ganz nützlich:

Google hat eine neue Embed-Funktion für die Google-Buchsuche angekündigt. Damit kann man – sofern vorhanden – den Scan samt Suchfunktion und noch einigen anderen Spielereien in eine andere Homepage oder ein Blog einbinden.


Der dazu benötigte Code lässt sich mit dem Preview-Wizard erzeugen. Benutzerfreundlich ist das nicht, aber immerhin funktioniert es. Und die UoC-Library hat es sogar schon (testweise?) in den Katalog eingebunden. Für deutsche Bibliotheken kommt das im Normalfall noch nicht in Frage, da einfach noch nicht ausreichend Material zur Verfügung steht.

[via ReadWriteWeb]


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