Free Technology for teachers stellt Anwendungsmöglichkeiten verschiedener kostenloser Webtechnologien und -dienste in der Lehre vor. Unter anderem geht es dabei auch das aktuell zumindest in den Medien omnipräsente Google Street View. “Create maps to tell a story” lautet der Ratschlag:
Maps are obviously useful for Social Studies teachers, but did you know that you can also use multimedia maps to tell a story? Google Maps and Google Earth can both be used to create a multimedia story.
Werden solche oder andere Dienste schon in der “teaching library” eingesetzt? Wie? In der Materialiendatenbank Informationskompetenz konnte ich nichts derartiges finden. Durch fehlende Lizenzvermerke wäre die Weiternutzung der dort veröffentlichten Dokumente allerdings ohnehin nicht gewährleistet.
Google Maps hat mal wieder eine neue Funktion verpasst bekommen. Neuerdings kann man Strecken planen und sich das Höhenprofil anzeigen lassen. Höhenprofile kennt man eventuell schon von verschiedenen Webseiten. Die Stadt Stuttgart bietet sowas zum Beispiel an, um Fahrradrouten zu planen. Dies geht nun auch in den Google Maps, allerdings (wenn ich das richtig verstanden habe) erstmal nur über eine API.
Das ist zum Beispiel das Höhenprofil einer von mir regelmäßig absolvierten Fahrradtour, zusammengeklickt in ca. 3 Minuten.
Sinnvolle bibliothekarische Anwendungen fallen mir spontan zwar nicht ein, aber das ist nur eine Frage der Zeit und des Bedarfs. Wer alpennäher wohnt, hat da vielleicht mehr Ideen.
Die Berliner Geheimbibliotheken geistern ja schon seit ein paar Tagen durch die Biblioblogs. Zwei FAMIs aus Berlin haben im Rahmen eines Berufschulprojektes versteckte Bibliotheken in Berlin ausfindig gemacht und auf per Google-Maps zusammengemasht:
Passend gab CoCo (auch FAMI) in einem Kommentar bekannt:
Der Blog für Bibliotheksangestellte (speziell für Famis) ist in der DNB in Leipzig vorgestellt worden. Das Abschlussprojekt von mir und noerchen war ein voller Erfolg.
Das Blog heißt FamiBib. Die für den Aufbau des Blogs erforderlichen Kenntnisse wurden bei einem Selbstlernkurs erworben, dessen dritte Auflage unmittelbar bevorsteht. Mehr zu diesem Thema gibt es in Kürze in jedem deutschsprachigen kooperativen Biblioblog mit bib im Namen.1
Mit solch engagierten FAMIs sind die Bibliotheken eindeutig für 2.0 bereit.
Falls ich durch die Kriterien doch nicht alle anderen ausgeschlossen haben sollte: Hier oder drüben bei Netbib wird sich auf jeden Fall ein Hinweis auf den Kurs finden. Vielleicht ja auch bei FamiBib. ;o) [↩]
Mashups können durch die Kombination von Daten einen Mehrwert gegenüber den ursprünglichen Informationsquellen bieten. Diese Arbeit stellt Mashups vor und zeigt, wie Bibliotheken Mashups bislang für sich nutzen. Des weiteren wird untersucht, wie verbreitet sie auf ausgewählten Websites wissenschaftlicher Bibliotheken sind. Abschließend wird anhand eines einfachen, praktischen Beispiels erläutert, wie ein Mashup realisiert werden kann, und welche Schritte dafür notwendig sind.
Die Bachelorarbeit von Christian Stelzenmüller “Mashups in Bibliotheken : Untersuchung der Verbreitung von Mashups auf Webseiten wissenschaftlicher Bibliotheken und Erstellung eines praktischen Beispiels” ist hier online verfügbar.
die am BIX-WB im Jahr 2007 teilgenommen haben. Es wird neben der Adresse und den BIX-Ergebnisdaten der Bibliotheken auch ein Link zur Homepage der einzelnen Bibliotheks-Website angezeigt.
Diese Bachelorarbeit zeigt sehr schön, dass
Mashups keine Zauberkunst sind, und
durchaus praktische Anwendung finden können.
Somit ist sie ein weiteres Argument dafür, dass auch Bachelorarbeiten oft veröffentlichungswürdig sind.
Unglaubliches gibt es mal wieder bei Google zu berichten.
Street View ist ein neues Feature für Google Maps, mit dem sich 3D-Panoramas in sehr hoher Qualität anzeigen lassen. Man kann bis an Gesichter und Nummernschilder heranzoomen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Promis gesichtet werden oder Ehen zerbrechen, weil er/sie in flagranti abgelichtet wurde. Ebenso zwangsläufig wird es zu Klagen von unfreiwillig portraitierten kommen.
Deutsche Städte sind bislang nicht enthalten, auch ist die Nutzung des Dienstes momentan nur möglich, wenn man gl=us an den URL anhängt.
Wieder ein Eintrag aus der Rubrik “Klein, aber oho”, in der Beiträge versammelt sind, wie es auch kleinen Bibliotheken möglich ist, innovative Dienstleistungen anzubieten.
Für die Recherche vom heimischen Rechner ist eine Toolbar sehr nützlich, aber die Bücher einer Bibliothek wollen ja auch entliehen werden. Und dafür ist es normalerweise nach wie vor notwendig, in die Bibliothek zu kommen. Das Zeichnen unverständlicher Lagepläne oder die urheberrechtlichen Unwägbarkeiten bei der Einbindung professionellen Kartenmaterials können nun getrost der Vergessenheit anheim fallen. Google (wer sonst…?) hat eine Funktion zu den Google Maps hinzugefügt, die es erlaubt, in das gegebene Kartenmaterial Markierungen und Mediendateien einzufügen und das Gesamtwerk dann als “persönliche Karte” zu veröffentlichen. Read the rest of this entry »
Easter Egg? Wenn man bei Google Maps versucht, sich eine Wegbeschreibung z.B. von Hannover nach Miami anzeigen zu lassen, bekommt man eine nicht ganz einfache zu befolgende Anweisung (der 34. Punkt, das Bild zum Vergrößern bitte anklicken):
“Swim across the Atlantic Ocean | 5,572 km”:
Der optimale Punkt für den munteren Kopfsprung in die Fluten ist also das Terminal Grande-Bretagne. Gut, dass es Google gibt! Ich wäre sonst womöglich an völlig falscher Stelle ins Meer gesprungen.