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Google News im neuen Gewand

1st Juli 2010

Google News im neuen Gewand

Google News hat ein neues Design verpasst bekommen. Die Google-Oberflächen verändern sich ständig ein kleines bißchen, und in den letzten Monaten und Jahren hat sich Google News immer mehr der Aufteilung einer klassischen Tageszeitung angenähert. Hinzugekommen sind auch viele Personalisierungsfunktionen.

Die automatisierte Einteilung von Artikeln in die verschiedenen Rubriken ist nicht gelungen. Im Panorama würde ich eine bunte Tüte mit Nachrichten über Schneeleoparden-Nachwuchs im Leipziger Zoo, Ballspiele der Mayas oder über die Tournee von Lena Meyer-Landrut erwarten. Google hält anderes für ähnlich unterhaltsam, unter anderem die Quartalszahlen der Allianz:

Das ist sicherlich diskutabel, letztlich aber nur eine Frage des Geschmacks. Anders verhält es sich mit der Sportrubrik, in der sich neben Schweinsteigers Verbalattacken auf die argentinische Nationalmannschaft auch die sportlichen Höchstleistungen des Hurrikans Alex (Zitat: mehr als 150 Kilometern pro Stunde) finden:

Da ist noch viel Raum für Verbesserungen. Da Google News sicherlich häufiger frequentiert wird als Google Scholar ist damit zu rechnen, dass diese Fehler auch tatsächlich behoben werden. Anders als bei Google Scholar.

[via ReadWriteWeb]

Von CH in Suchmaschinen, Web 2.0 | Tags: | 0 Comments

18th August 2008

Blackwell Synergy von Google Scholar mißverstanden

Sebastian Wolf machte in Inetbib auf Risiken und Nebenwirkungen der automatischen Metadatengeneration durch Google aufmerksam.

Google Scholar kümmert sich auch nicht um die Original-Metadaten aus den Dokumentenservern, sondern indexiert Autorennamen etc. per automatischer Texterkennung. Die Metadaten von Dokumentenservern sind in der Tat manchmal erstaunlich schlecht, aber die automatische Autorenerkennung macht z.B. “F Password”, “D Surgery” und “I View” zu erfolgreichen und vielzitierten Autoren in Google Scholar.

Es gibt sogar einen Aufsatz, der von allen Dreien gemeinsam geschrieben wurde. Dort bestätigt sich auch, was sich schon bei einem Überfliegen der Ergebnislisten der anderen “Top-Autoren” aufdrängt: zwei von drei Versionen des Werkes werden mit korrekten Autorenangaben versehen, nur bei Blackwell Synergy schlägt die Interpretation stets fehl.

Allerdings sind Blackwell-Autoren nicht das einzige Opfer der fehlerhaften Autorenerkennung. Wenn man nach Reputationseffekt erhält man auch gleich als erstes ein Werk von “F Wirtschaftswissenschaften” angeboten.

Bleibt nur zu hoffen, dass F. Wirtschaftswissenschaften (bestimmt ein guter Freund von F. Informationswissenschaft, der wiederum sehr viel mit F. Potsdam veröffentlicht) in nicht-deutschsprachigen Ländern nicht tatsächlich ab und an als Autor angegeben wird.

Von CH in Suchmaschinen | Tags: | Comments Off

19th Mai 2008

Bibliotheken oder Google – Studie der ZBW

Im Auftrag der ZBW Kiel hat die Agentur HS&P eine noch unveröffentlichte Studie erstellt. Laut aktueller c’t ergibt sich dabei ein für Bibliotheken wenig schmeichelhaftes Bild. Gefragt wurde: Mit welchen Internetseiten suchen Sie nach wissenschaftlicher Literatur?

Die Reihenfolge der Antworten:

  1. Google
  2. Bibliothekskataloge
  3. Wikipedia
  4. Uni-Homepage
  5. Online-Dienste der Bibliotheken (?)
  6. KVK
  7. EZB
  8. Amazon
  9. ZDB
  10. Google Scholar
  11. Fachspezifische Portale

Eine spannende Frage ist nun die Bekanntheit der Virtuellen Fachbibliotheken, was auch auf dem Bibcamp eifrig diskutiert wurde. Markus Trapp hatte dazu noch erwähnt, dass er mittels Cibera-Blog erfolgreich zusätzliche Aufmerksamkeit auf seine ViFa lenken konnte.

Wie auch immer: Es ist zweifellos falsch, den zweiten Platz der OPACs als beruhigend zu empfinden. Also heißt es, von der “Konkurrenz” zu lernen und die besten Ideen schamlos zu kopieren.

Von CH in Informationskompetenz | Tags: | 3 Comments

16th Juli 2007

BibTeX-Export und Bibsonomy-Links in ViBI

Der InfoWissBlog der Saarbrücker Informationswissenschaftler macht auf zwonullige Erweiterungen ihres OPACs aufmerksam: BibTeX-Export und Bibsonomy-Links in ViBI

ViBI generiert nun auch einzelne Datensätze im BibTeX-Format und bietet eine neue Möglichkeit, um Metadaten von Monografien einfach in das Social-Bookmarking-System Bibsonomy zu übernehmen. Dazu gibt es nun auch Links zur weiteren Recherche zu Google Books, WorldCat, Google Scholar, Wikipedia und Technorati. Außerdem wurde die Ausgabe mit zusätzlichen Metadaten angereichert, um die automatische Übernahme in das Literaturverwaltungsprogramm Zotero (Firefox-Plugin) zu erleichtern.

Beispielhaft verlinkt sei hier dieser Titel. Außerdem neu ist ein RSS-Feed für Neuerwerbungen.

Von CH in Bibliothek, Open Content | Tags: | 1 Comment

1st Februar 2007

Google Scholars Zitationswerkzeug

Im Google Librarian Center macht Ben Bunnell auf die Möglichkeit aufmerksam, Dokumente direkt aus Google Scholar in Programme wie Citavi oder Endnote zu importieren. Zur Verfügung stehen folgende Formate:

  1. BibTeX
  2. EndNote
  3. RefWorks
  4. RefMam
  5. WenXianWang

[via Google Librarian Center]

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