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Exzellente Phantomaufsätze in Göttingen

4th Mai 2009

Exzellente Phantomaufsätze in Göttingen

Aufruhr an der Universität Göttingen:

Dort wird Forschern vorgeworfen, Aufsätze (noch) gar nicht geschrieben, sie aber gleichwohl auf ihren Publikationslisten vermerkt zu haben, um sich Drittmittel zu erschleichen.

Es sieht so aus, als wären hier nicht nur bibliometrische Methoden zur Quantifizierung wissenschaftlicher Arbeit gefragt. Offensichtlich muss in Zukunft auch geprüft werden, ob Arbeiten überhaupt existieren…

[via SZ]

Von CH in Bildung & Gesellschaft | Tags: | Comments Off

17th November 2007

SUB Göttingen als “Ort der Ideen” für 2008 ausgewählt

Die SUB gehört damit zu den Siegern eines bundesweiten Wettbewerbs für die Veranstaltungsreihe “365 Orte im Land der Ideen”. Gewürdigt werden damit die vielfältigen Aktivitäten der SUB als Kompetenzzentrum für die Digitale Bibliothek. Aus rund 1.500 Bewerbungen hat die Wettbewerbsjury für jeden Tag des kommenden Jahres – im Schaltjahr insgesamt 365 plus 1 – Institutionen, Initiativen oder Einrichtungen gekürt, die Innovationen entwickeln und zukunftsorientierte Projekte umsetzen. Die Göttinger Bibliothek wird der interessierten Öffentlichkeit am 27. Oktober 2008 ihr Forschungs- und Dienstleistungsspektrum mit dem Schwerpunkt Digitalisierung präsentieren.

Die Pressemitteilung gibt es auf den Seiten des idw.
Mehr Informationen und die anderen Preisträger gibt es auf der Homepage der Inititiative “Deutschland – Land der Ideen“.

Von SL in Bibliothek | Tags: | Comments Off

26th September 2007

SSG „Informations-, Buch- und Bibliothekswesen“ wandert nach Bayern

Laut LIS in Potsdam ist die Entscheidung zwar noch nicht offiziell, aber das Sondersammelgebiet 24.1 wird wohl in die Bayrische Staatsbibliothek ziehen.

Von CH in Bibliothek | Tags: | Comments Off

23rd März 2007

SUB Göttingen gibt SSG “Informations-, Buch- und Bibliothekswesen” auf

Die erste fachliche Nachricht im Blog des b2i1 ist recht ernüchternder Art und für das Bibliotheks- und Informationswesen weitaus bedeutender, als es b2i mutmaßlich jemals werden wird. Die SUB Göttingen gibt ihr Sondersammelgebiet 24.1 auf und verlässt das Projekt b2i (spricht sich ohne ersichtlichen Grund offiziell “bi-tuh-ei” aus. Weil Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften auch englisch ausgesprochen werden? Oder weil es einfach sagenhaft modern klingt?). Nicht viel genaueres kann man den Postings hier und hier entnehmen.

Was das für die bibliotheks- und informationswissenschaftliche Ausbildung bedeutet, die in Deutschland hauptsächlich an Fachhochschulen mit kleinen Bibliotheken stattfindet, ist kaum zu ermessen. Dazu H.C. Hobohm im b2i-Blog:

Nach dem Ende von DOBI, dem Dokumentationsdienst Bibliothekswesen, das ja die Initialzündung für das Portal bedeutete, und der drastischen Neuorientierung der Fachinformation beim BMBF im letzten Jahr könnte man darin fast einen Trend in der Reihung von Ereignissen und Entwicklungen im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Informationsversorgung der betroffenen Wissenschaftsdisziplinen in Deutschland sehen (der ganz im Gegensatz zur internationalen Entwicklung steht).

Das ist nicht nur fast ein Trend.

Nur seiner Anmerkung, dass eine Entscheidung wie die der SUB Göttingen in “Zeiten knapper Kassen verständlich” sei, kann ich absolut nicht zustimmen. Wenn eine solch bedeutende Entscheidung von einer einzigen Universitätsbibliothek getroffen werden kann, und dadurch höchstwahrscheinlich nie wieder reparable Bestandslücken entstehen, nur weil gerade Ebbe in der Kasse ist, dann ist das nicht verständlich, sondern extrem kurzsichtig und unverantwortlich. Das schreit geradezu nach einer gesetzlichen Neuregelung der SSG mit einer Finanzierung durch Bundesmittel, die auch langfristig angelegt ist.


  1. nun auch Teil der Biblioblogsuche Biblioblogsuche []

Von CH in Bibliothek | Tags: | 1 Comment

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