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Mobile Web-Apps statt nativer Apps für Smartphones

8th Juli 2010

Mobile Web-Apps statt nativer Apps für Smartphones

Chris Cameron erläutert bei ReadWriteWeb, warum es attraktiver ist, Web-Dienste zu entwickeln statt Apps für spezielle Plattformen (z.B. Android oder iOS).

The first is the simplicity of the coding itself. [...] Developers can use HTML, CSS and JavaScript to create Web apps instead of learning new languages to code native applications.

Schon die Programmierung wird für viele Bibliotheken ein KO-Kriterium sein, dass plattformspezifische Apps fast unmöglich macht.

Secondly [...], the mobile Web market is much larger than native applications markets.

Kurz: Welche Plattform auch immer, ins Web kann man auf allen. Also viele Fliegen mit einer Klappe.

The third and possibly most important reason developers should be attracted to mobile Web apps is that the Web is an open platform. Developers don’t have to spend weeks on an application only to see it rejected for increasingly strange reasons. Steve Jobs can’t censor the Web like he can the iPhone, and there is no waiting for applications to be approved.

Für mich persönlich ausschlaggebend, für Bibliotheken vielleicht nicht. Wobei es durchaus denkbar ist, dass die eine oder andere Bibliothek Inhalte anbieten könnte, die im Jobschen Sinne moralisch zweifelhaft sind.

Von CH in Bibliothek, EDV, Web 2.0 | Tags: | 2 Comments

5th Februar 2010

iPhone vs. Second Life: 1-0

Ende 2006 hüpften zwei Begriffe auf wie aus dem Nichts in den Mainstream. Second Life und iPhone. Während Second Life ungefähr zu dieser Zeit den einmillionsten Secondlifer feierte, kursierten am Jahresende 2006 die ersten Gerüchte um das iPhone. Wie die Relevanz der Begriffe und der dahinter stehenden Konzepte (mobiles Web, bzw. virtuelle Welten) sich entwickelt hat, kann man hervorragend bei Google Trends beobachten.
Google Trends: iPhone vs. Second Life

iPhone: rot
Second Life: blau.

Gartner ignorierte die eigenen Erkenntnisse und prophezeite:

By the end of 2011, 80 percent of active Internet users (and Fortune 500 enterprises) will have a “second life”, but not necessarily in Second Life, according to Gartner, Inc.

Zwar ist noch nicht Ende 2011, aber diese Prognose würde heute niemand mehr abgeben wollen. Dies bedeutet nicht, dass Gartner mit einer anderen, wesentlich neueren Prognose nicht recht haben könnte. Mitte November wurden die 10 Top-Trends bis 2012 für mobile devices prophezeit.

No. 2: Location-Based Services
No. 3: Mobile Search
No. 4: Mobile Browsing

Addiert man diese drei Trends, kommen wir zum mobilen OPAC, der nicht nur gleich zeigt, wie man zum Buch kommt, sondern auch noch (falls vorhanden) einen Volltext anbietet. Ich hoffe jedoch nicht, dass die Bibliotheken, die unsinnigerweise viel Energie in Second Life gesteckt haben, nun vor dem mobilen Weg zurückschrecken. Noch sind es nur Pioniere, die dort bedient werden. Also genau die Leute, die sich vor drei Jahren auch in Second Life tummelten. Relevanz für den Alltag hatte Second Life jedoch nie, ganz im Gegensatz zu Smartphones.

Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: | 2 Comments

8th Januar 2010

iPhone-Application von Librarything: Local Books

Im Librarything-Blog beschreibt Tim Spalding eine iPhone-App, mit der Bibliotheken, Buchläden und andere verbuchte Orte gesucht und gefunden werden können. “Local Books” kann:

* Search for venues (bookstores and libraries) as well as events near your current location using the iPhone’s built-in location features.
* Search for venues and events at any location or by name.
* Venues can be sorted by distance, name, or type.
* Venues are color coded, following the maps on LibraryThing Local (colors correspond to the colors used on maps in LibraryThing Local).
* Each venue has a detail page with a map. Tap it to jump to the iPhone Maps application.
* Venues often sport a description, clickable website and phone number links, events, and a photo.
* You can favorite locations and events, and there’s a “Favorites” list where you can find them.(1)

Wer seine Bibliothek dort verzeichnet wissen will, muss sie einfach in Librarything Local eintragen.

Die Bezeichnung ist nicht sehr glücklich gewählt. “Local Book Places” wäre eventuell angebrachter.

Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: | Comments Off

5th März 2009

Kindle-Bibliothek nun auch für das iPhone

US-Besitzer eines iPhone oder iPod Touch können bald eBooks von Amazon lesen. Dazu reicht ein kostenloses Zusatzprogramm, das im App Store zur Verfügung gestellt wird. Amazon will sein Lesegerät Kindle damit noch populärer machen.

[via news.de]

Von SL in Ausland, E-Learning | Tags: | Comments Off

19th November 2007

Das iPhone als Blog-Server

Ja, die Überschrift stimmt schon. Eigentlich ist ein iPhone ja nur dann sinnvoll, wenn man in einer szenigen Cocktailbar sitzt, nicht raucht (oder sich in einem Nichtraucherbundesland befindet) und irgendwie nicht weiß, womit man total cool herumspielen soll. Rene von Docpool hat sein iPhone ein wenig zweckentfremdet und betreibt nun ein Blog auf seinem iPhone. Es wird wohlgemerkt nicht von dort befüllt. Wenn man die URL http://docpool.org/iphone/ aufruft, ruft man die Seiten direkt von seinem Edeltelephon ab. Wie es geht, hat er hier beschrieben. Es wird tatsächlich ein Apache auf dem iPhone betrieben. Die ToDo-Liste sieht folgendermaßen aus.

  • Ein Demon, der bei veränderter Netzanbindung, den Tunnel neu einrichtet.
  • Managementmode mit dem man Einträge löschen kann.
  • PHP-Script ändern, damit es die Fotos aus dem iPhone läd. (Done)
  • Script sollte Kommentare entgegen nehmen können und idealerweise gleich auf dem iPhone darstellen.
  • Die Menge der Daten sollte überprüft werden für Verbindungen, die nicht so Flat sind…

Für Ungläubige verlinkt Rene extra die entsprechende PHP-Info. Auf meine erstaunte Nachfrage meinte er:

Der blog läuft tatsächlich auf dem iPhone.
Ist noch nicht wirklich stabil, aber es funktioniert eigentlich schon sehr gut. Hatte schon instabilere Server ;-)

Dafür packe ich mein 1337-Tag wieder aus! ;o)

Von CH in EDV, Web 2.0 | Tags: | 1 Comment

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