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Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Archiv: katalogisierung

2014 1 Jul

GND & RDA

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Die deutsche Übersetzung der RDA (Resource Description and Access) ist auf der Webseite der DNB verfügbar. Erst einmal zumindest:

Die Deutsche Nationalbibliothek hat es als Vertragspartnerin der RDA-Rechteinhaber erreicht, dass die Übersetzung des Regelwerkstexts für die Dauer von 12 Monaten kostenfrei zugänglich gemacht werden darf. In diesem Zeitraum sollten alle Interessenten die Gelegenheit nutzen, sich mit dem Standard vertraut zu machen. Nach Ablauf dieser Frist müssen die Dateien aus dem Webangebot der DNB entfernt werden.

Danach kann niemand mehr die Gelegenheit nutzen, sich mit dem Angebot vertraut zu machen. Wäre ja noch schöner, wenn sich jeder einfach mit einem Standard vertraut machen könnte! Hinz und Kunz! Denn Standards sind ja bekanntlich besonders dann nützlich, wenn sie unter Verschluss gehalten werden. Und zukünftige Berufsanfänger sind selbst schuld. Sie hätten ja früher geboren werden können.

Wer von den jetzt schon RDA-Interessierten vielleicht länger als 12 Monate benötigt, um sich mit RDA vertraut zu machen, kann übrigens ratzfatz ein Privatarchiv anlegen per Firefox-Erweiterung DownThemAll. In meinem Fall hat der Download inkl. Umbenennung aller Dateien nach Link-Text etwa eine halbe Minute gedauert. Video:1

Die verwendeten Optionen (falls es im Filmchen zu schnell geht):

  1. Umbenennungstext: *flattext*.*ext*
  2. Filter: “Alle Dateien” anhaken
  3. Schnelles Filtern: pdf
  4. Andere Filter deaktivieren: anhaken
  5. Dateien speichern in: das muss man schon selbst wissen…

Und schon hat man seine Privatkopie.

[via @suwannie]


  1. Ja, ich habe gerade Screenr für mich wiederentdeckt… []

2012 6 Jul

MARCXML via OAI-PMH von DOABooks

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Die bibliographischen Daten des Directory of Open Access Books sind nun per OAI-PMH auch als MARCXML abgreifbar:

To enable easier incorporation into library catalogues, we have added the MARCXML metadata format the OAI-PMH interface.

[via Doabooks.org]

2012 7 Feb

Libcatcode.org

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Eines Tages begab es sich, dass sich eine Programmiererin (m/w) und ein Bibliothekar (m/w) trafen. Der Bibliothekar sprach: “Du hast Deinen Code in meinen Metadaten!”
Die Programmiererin antwortete: “Deine Metadaten sind in meinem Code!”

So oder ähnlich soll sich die Gründung von Libcatcode.org zugetragen haben. Libcatcode ist eine Q&A-Seite für alle Fragen rund um “cataloging/coding integration and dialogue”.

Die Software dahinter ist übrigens OSQA von Bitnami, das auch für die Answers-Sektion von Semanticweb.com eingesetzt wird.

Im Bibliothekskatalog der Helmut-Schmidt-Universität sind 36 Youtube-Videos katalogisiert, alle mit Bezug zum Namensgeber. Eine kurze Stichprobe in verschiedenen Verbundkatalogen ergab zwar Unmengen an Literatur über Youtube, aber keine weiteren Youtube-Videos.

Zwei Beispiele:

  1. Loki und Helmut Schmidt – Ihr letztes gemeinsames TV-Interview
  2. Global Power and Order : Zwiegespräch zwischen Henry Kissinger und Helmut Schmidt zum Thema “Global Power and Order” ; 13.3.2009 / Helmut Schmidt, Henry Kissinger

2010 20 Mrz

OCLC fördert die Open-Data-Bewegung

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Adrian Pohl bloggt bei Kooptech über OCLC, den Katalogmonopolisten der Bibliothekswelt, und dessen missratende Bemühungen, dieses Monopol aufrecht zu erhalten.

Ganz im Gegenteil scheint OCLC mit seinem krampfhaften Versuch, das eigene Monopol im angelsächsischen Raum zu erhalten, dazu beizutragen, dass sich immer mehr BibliothekarInnen mit einem Open-Data-Ansatz anfreunden. Auf NGC4LIB jedenfalls wurden entsprechende Forderungen, Katalogdaten auf einem Server abzulegen und über OAI-PMH bereitzustellen von verschiedenen Leuten unterstützt. Aus dieser Perspektive kann ich nur sagen: “Weiter so, OCLC!”

Wie so etwas aussehen kann, kann man ja aktuell in Köln bewundern.

OCLC verhält sich in der Tat wie die wissenschaftlichen Monopolverlage zu Hochzeiten der Zeitschriftenkrise. Dass daraus eine bis heute wachsende Open-Access-Bewegung entstanden ist, sollte allen Informationsmonopolisten eigentlich zu denken geben.

Erst hat das CERN seine bibliographische Daten befreit, nun folgt die Universiteitsbibliotheek Gent in Belgien. Auf einer speziellen Webseite sind verschiedene bibliographische Datensets zum Download und zur freien Verwendung veröffentlicht. Diese Bibliothek wird sicherlich nicht die letzte sein, die ihre Katalogdaten in nächster Zeit veröffentlichen wird.

Passend zu dieser Entwicklung hat sich eine Arbeitsgruppe zum Thema “Open Bibliographic Data” gegründet. Ziele:

  1. Act as a central point of reference and support for people interested in open bibliographic data
  2. Identify relevant projects and practices. Promote best practices as well as legal and technical standards for making data open (such as the Open Knowledge Definition).
  3. Act as a hub for the development and maintenance of low cost, community driven projects related to open bibliographic data.

Weitere Informationen gibt es im Open Knowledge Foundation Wiki.

[via OKFN]

Während einer Bastelstunde an einem mobilen Katalog für Hannover (Achtung: funktioniert absolut noch nicht so, wie es mal sein soll. Mehr darüber bei Jakob Voss, von dem ich das Skript auch übernahm.) stöberte ich mal wieder ein wenig in den Katalogisaten im GVK.

Langer Rede, kurzer Sinn: Es gibt nicht nur ein paar Beispiel-EKIs (Erstkatalogisierungs-IDs) wie z.B. diese hier. Eine schnelle Recherche ergab:

Suche nach Treffermenge
eki gbv? 6.019.523
eki dnb? 402.497
eki bvb? 29.030
eki bsz? 21.727

Ich konnte bislang allerdings nur im GVK nach EKIs suchen. Beim Stand der Umsetzung in Sachen EKI hat sich also leider noch nichts wesentliches getan.

Die CERN-Bibliothek hat ihre bibliographischen Daten zum Download zur Verfügung gestellt.

The actual data export is from 6.12.2009. We are working on providing regular updates. The Data is provided in zipped MARCXML. We are working on providing other formats, specialy RDF.

For a Z39.50 access to the data it will be soon integrated into biblios.org. The Open Library Project will also integrate the data soon.

Mehr dazu auch in der dazugehörigen Ankündigung oder im schmissigen “Videoclip zum Download”:

Alle verfügbaren Daumen hoch, Patrick! Endlich setzt jemand die Forderung nach Open Access zu bibliographischen Daten (Open Bibliographic Data) in die Tat um. Die Pionierleistung ist geschafft, die gewählte Lizenz (CC0 und Public Domain Dedication) kann besser nicht sein. Gerüchteweise wollen einige Bibliotheken in Kürze folgen.

Und nun bin ich gespannt, was mit den Daten gemacht wird.

2009 14 Okt

Übersicht Social-Cataloging-Plattformen

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Silvia Czerwinski und Jakob Voss haben eine kompakte Übersicht über verschiedene Social-Cataloging-Plattformen zusammen gestellt.


Übersicht Social-Cataloging-Plattformen von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 25 Verweise - 0.348 Sekunden.