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Hackday zu Open Bibliographic Data in Berlin

7th Juli 2010

Hackday zu Open Bibliographic Data in Berlin

Am 7. Oktober 2010 findet an der Freien Universität Berlin ein internationaler Workshop / Hackday zu Open Bibliographic Data statt. Aus einer Mail von Organisator Jonathan Gray in der Liste Open Bibliography:

This will be very much focused on discussion and ‘getting things done’
– rather than presentations per se. Key thing is to get interested folks together! Some ideas for things I’d be keen to see:

* discussion / drafting for a ‘manual’ for opening up bibliographic data
* discussion of the role of bibliographic data to help determine which works are in the public domain in which countries (to build services like publicdomainworks.net)
* discussion / hacking on key technologies — e.g. versioning for data, RDF, data stores, user services, …
* future of open bibliographic data — what services people would like to see (e.g. using data as backbone for new kinds of research tools in digital humanities, representing data on maps/timelines)
* open bibliographic data / LOD
* add things here! ;-)

Der Hackday findet im Rahmenprogramm der 3rd Free Culture Research Conference am 8. und 9. Oktober 2010 statt. Wer teilnehmen möchte, sollte sich eindoodlen.

Es mag Zufall sein, dass dieser Hackday in Deutschland stattfindet. Allerdings darf man attestieren, das hierzulande in Sachen Open Bibliographic Data vor allem durch das HBZ (und zumindest in meiner Wahrnehmung insbesondere Adrian Pohl) eine Menge passiert.

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21st Juni 2010

CfP: 12. ISI – Internationale Symposium für Informationswissenschaft

Call for Papers für das 12. ISI (Internationale Symposium für Informationswissenschaft) an der Uni Hildesheim unter dem Motto “Information und Wissen: global, sozial und frei?”

Beiträge sind insbesondere zu folgenden Themenschwerpunkten gewünscht

* E-Learning, E-Science
* E-Society, E-Culture, E-Commerce
* Globalisierung von Informationsprozessen
* Information Retrieval
* Informationsinfrastruktur und ihre Weiterentwicklung (u. a. Forschungsdaten, virtuelle Forschungsumgebungen)
* Informationsmanagement und Wissensmanagement
* Informationsverhalten (information behavior) und Informationskompetenz (information literacy)
* Internationalisierung von Information und Wissen
* Mensch-Maschine-Interaktion, Usability, Mobility
* Multimedia, Multimodalität, Multilingualität
* Open Access, Open Education, Open Innovation
* Qualitätsmanagement und Evaluation
* Social Web, Collaborative Media
* Visualisierung

Neben den genannten Themenschwerpunkten können auch andere Arbeiten zur Informationswissenschaft und angrenzenden Disziplinen eingereicht werden. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Deadline ist der 25. Oktober 2010. Und hier gibt es weitere Informationen, Kontaktdaten, etc.

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21st Juni 2010

Dänisches Bücherbustreffen

Im Fahrbibliotheksblog wird auf ein dänisches Bücherbustreffen hingewiesen, ab den auch die Büchereizentrale Schleswig-Holstein teilnehmen wird. Anmeldeschluss ist der 24. Juni 2010.

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26th April 2010

The Backchannel – Buch & Blog zu Twitter als Konferenzmedium

Auf der Inetbib-Tagung hat man sehr gut beobachten können, wie Twitter (auch, aber natürlich nicht nur bibliothekarische) Konferenzen verändert. Konferenzpublikum konnte sich schon immer beteiligen, es war aber stets damit verbunden, sich direkt exponieren zu müssen, und die Konferenzorganisation muss dies auch zulassen. Für beide Seiten ist die Partizipation nun leichter möglich. Man muss dazu nicht einmal mehr zwingend vor Ort sein.

Via ReadWriteWeb bin ich nun auf Cliff Atkinsons Blog und Buch “The Backchannel” zu eben diesem Phänomen aufmerksam geworden.

Probekapitel und Inhaltsverzeichnis erwecken den Eindruck, als könnte dieses Buch eine Pflichtlektüre für Konferenzveranstalter werden.

Chapter 1 tells the story of the impact the backchannel can have on a presentation, and the new dynamics it introduces.

Chapter 2 explains how you can join a Twitter backchannel, and Chapters 3 and 4 describe the rewards and risks of doing so.

Chapter 5 explains what you can do to start getting ready for a backchannel, Chapter 6 helps you make your ideas more Twitter-friendly, and Chapter 7 offers specific things you can do to engage the backchannel in conversation.

Chapter 8 takes you through some scenarios so you can practice getting real-time feedback from the backchannel, and Chapter 9 describes how you can learn from the example of people who handle the backchannel well.

Zu den in Kapitel 3 und 4 beschriebenen Risiken gehört auch die Ablenkung vom Podiumsgeschehen, die von manchen kritisch, von anderen sicherlich auch als Chance gesehen wird.

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, erhoffe mir aber eine hilfreiche Diskussion, wie schon zum Thema “negative Kritik via Twitter während des Vortrags” am Beispiel von Danah Boyd.

Nebenbei bemerkt:Twitterwall-Spam wird übrigens hoffentlich ein Randphänomen bleiben. Auf der Webciety während der Cebit hat man gesehen, dass man sich damit als Marke keinen Gefallen tut.

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14th April 2010

Inetbib 2010 in Zürich

Zur Zeit findet die Inetbib-Tagung in Zürich statt. Die ersten Vorträge waren überwiegend spannend. Und wenn die Twitter-Suche wieder funktioniert (ist gerade down), kann man die Live-Dokumentation über das Hashtag #inetbib2010 dort verfolgen.

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1st März 2010

CeBIT: “Politik, Demokratie und das Web 2.0“

Eines der interessantesten Panels der kommenden Webciety findet am 4. März um 15 Uhr statt und trägt den Namen “Politik, Demokratie und das Web 2.0“.

Auf dieser Veranstaltung werden Markus Beckedahl, Anke Domscheit, Dr. Martin Lindner und Rolf Luehrs die Veränderungen diskutieren, die das Web 2.0 und die sozialen Medien auf die gesellschaftlichen und politischen Prozesse haben. Zwei Themen, die dabei ebenfalls eine Rolle spielen werden, sind Open Data und e-Government.

Mehr Infos gibt es im Webciety-Blog.

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1st März 2010

Johan Schloemann erhält Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken

Der mit 5.000 Euro dotierte Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken (Helmut-Sontag-Preis) geht in diesem Jahr an Dr. Johan Schloemann, Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung“. Der Deutsche Bibliotheksverband und die Wissenschaftliche Buchgesellschaft verleihen den Publizistenpreis am 15. März 2010 im Rahmen der Eröffnungsfeier des 4. Leipziger Kongresses für Information und Bibliothek.

[via dbv]

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17th Februar 2010

Virtuelle Tagung für Lesezeichen-Liebhaber

Auf der ersten Bookmark Collectors Virtual Convention 2010 vom 20.-21. Februar haben Lesezeichen-Sammler aus aller Welt, die Möglichkeit sich virtuell auszutauschen

Die erstmals veranstaltete 24stündige Online-Convention soll durch Seminare, Galerien und Foren Informationen zur Geschichte und Gestaltung von Lesezeichen vermitteln, aber auch eine Plattform für den Handel (per Trade Show) bieten. Eine weiteres Ziel ist laut Ankündigung auf der Veranstaltungswebsite: “meet fellow professionals and hobbyists, organize groups.”

[via boersenblatt.net]

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2nd Februar 2010

Urheberrechtstage / Skillshare

Der Rahmenterminkalender des DFB ist immer wieder umstritten wegen der terminlichen Ansetzungen zum Beispiel von Freundschaftsspielen der Nationalmannschaft. Dennoch ist er eine hervorragende Einrichtung, die Termindopplungen mit großer Zuverlässigkeit verhindert. Die Informationsszene hat solch einen Rahmenterminkalender leider nicht. Daher werden nun am ersten Juni-Wochenende (4. bis 6. Juni 2010) gleich zwei Veranstaltungen stattfinden.

Der mir bislang unbekannte Skillshare e.V. organisiert eine Tagung in Lüneburg rund um Wikipedia, wo ich auch folgende Infos gefunden habe:

Skillshare ist eine offene Konferenz der deutschsprachigen Wikimedia-Community, die an einem Wochenende in Lüneburg stattfindet. Skillshare bietet den Mitarbeitern der Wikimedia-Projekte eine Plattform zum Austausch und zum Ausbau ihrer Fähigkeiten durch persönliche Kontakte, Workshops, Vorträge und Schulungen. In Kooperation mit externen Projektpartnern werden die Inhalte der Wikimedia-Projekte in Teilprojekten ausgebaut oder verbessert sowie Kenntnisse zur Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte vermittelt.

An unserem Tagungsort haben die Teilnehmer alles, was sie benötigen, um Projektideen zu entwickeln, Themen zu vertiefen oder auch erste Einblicke in bisher unbekannte Bereiche der Wikimedia-Projekte zu bekommen. Erste Workshops und Schulungen sind in Vorbereitung, die Räumlichkeiten sowie die Infrastruktur für weitere Themen und Arbeitsgruppen stehen zur Verfügung.

Neben Veranstaltungen zu heißen Eisen wie Ethik und Artikel zu lebenden Personen und Dauerbrennern à la Urheberrecht werden der Maschinenraum rund um Bots, Scripts und Skins sowie Fotografenthemen aufgegriffen.

Schirmdame ist u.a. Edelgard Bulmahn. Die Webseite (gerade down wieder verfügbar, siehe Kommentar) hält noch ausführlichere Informationen bereit.

Persönlich etwas spannender finde ich die zeitgleich in Wilhelmshaven stattfindenden Urheberrechtstage. Zitat:

Das world wide web, eine horizontale Plattform kollaborativer Kommunikation, läßt die Grenzen zwischen “Mein” und “Dein” verschwimmen, ja hebt sie im “Unser” auf. Alle Nutzer haben und wollen Open Access, womit ursprünglich der barrierefreie Zugang zu wissenschaftlichen Fachinformationen von Wissenschaftlern für Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit gemeint ist. Heutzutage ist jeder Internet-Nutzer nicht nur ein Konsument, sondern auch potentiell Urheber und Werkvermittler in eigener Sache. “Jeder Narr” könne einen Blog oder ein Video ins Internet stellen, heißt es spöttisch-kritisch, aber ebenso viele professionelle Autoren, Musiker und Wissenschaftler publizieren auf eigene Faust und auf eigene Kosten und stellen ihr Werk über cc-Lizenzen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie werden so zu Kollegen und Konkurrenten des “angestammten”, des traditionellen Medien- und Verlagswesens.

[...]

Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung plant in den kommenden Jahren mit dem sog. “3. Korb” eine Änderung, eine aktualisierende Anpassung des geltenden Urheberrechts an die Bedürfnisse von Urhebern, Nutzern und Werkvermittlern.

Das Urheberrecht muß die berechtigten Interessen und Bedürfnisse von Urhebern, Nutzern und Werkvermittlern gleichermaßen berücksichtigen. Die Urheberrechtstage wollen diesen steten Prozeß begleiten und allen Beteiligten die Möglichkeit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich und die jeweiligen Bedürfnisse, Ängste und Hoffnungen kennenzulernen, in einer freundschaftlichen Atmosphäre konstruktiv zu streiten und sich aneinander anzunähern.

Getreu dem Motto: “Wir reden miteinander, nicht übereinander.”

Der Call for Paper gilt noch bis zum 26. März. Die Deadline ist also angenehm kurz vorm Veranstaltungstermin, aktuelle Beiträge sind also nicht unmöglich.

[Danke an Nina für den Hinweis!]

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20th Dezember 2009

Kein Open-Data-Vortrag auf dem Bibliothekskongress

Zeitgleich wurde von Anne Christensen, Patrick Danowski und Adrian Pohl auf den Blogs Netbib, Bibliothek 2.0 und mehr und Übertext ein Posting veröffentlicht, in dem die Bedeutung von Open Data fürs Bibliothekswesen ebenso beschrieben wird wie das Unverständnis darüber, dass gleich zwei Vorträge zu diesem Thema für den Bibliothekskongress 2010 abgelehnt wurden.

Gespannt erwarten wir das Programm, um zu sehen welche Themen BID Deutschland für wichtig und innovativ hält.

Da bin auch ich gespannt. Normalerweise vermute ich nur überhebliches Heulsusentum hinter Postings mit dem Tenor “warum wurde mein Vortrag/Paper abgelehnt” oder “skandalöserweise wurde meine tolle Arbeit zu diesem Thema nicht zitiert”. Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Vielmehr vermute ich, dass den inhaltlich für den Bibliothekskongress Verantwortlichen entweder die Relevanz des Themas nicht klar ist, oder sie gar nicht wissen, worum es genau geht.

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