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Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Archiv: öffentlichkeitsarbeit

Die Hamburger Stabi hatte Besuch von alex.tv für die Dreharbeiten zur deutschen Version von Psys Gentleman. Dazu im Stabi-Blog:

Die anwesenden Nutzerinnen und Nutzer im Informationszentrum haben in den Nachmittagsstunden etwas verwundert Dreharbeiten an der Auskunftstheke und an den Kopierern zur Kenntnis genommen.

[via Textundblog]

Eckhardt, Anna: “Museen und Bibliotheken – ihr Kooperationspotential in der kulturellen Bildungslandschaft im Kontext einer öffentlichkeitswirksamen Marketingstrategie”

Abstract:

Im Rahmen der aktuellen Bildungsdebatte profilieren sich in zunehmendem Maße Museen und Bibliotheken als Akteure der kulturellen Bildung. Durch ihre ausdifferenzierten Angebote agieren sie dabei sowohl auf den formellen und außerschulischen Bildungs- wie auch unterhaltenden Freizeitmärkten, jeweils sowohl auf politischer sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Makro-, Meso- und Mikroebene. Dabei bietet sich insbesondere den vielen Museen, die über eine eigene Museumsbibliothek verfügen, eine signifikant potenzierte Möglichkeit, im Rahmen einer professionellen Öffentlichkeitsarbeit durch die Konzeptionierung ihrer Bibliothek zu einem Informations- und Kommunikationszentrum und deren Positionierung in der Produkt- und Kommunikationspolitik der Marketingstrategie des Museums, ihren (potentiellen) heterogenen Zielgruppen erweiterte und additive Angebote und dadurch neuartige Zugänge zu offerieren sowie die Einrichtung dadurch im Stadtraum öffentlichkeitswirksam neu zu verorten, indem eine derart strukturell und programmatisch revisionierte und professionell geführte Museumsbibliothek der Gesellschaft weitere Lern- wie auch Kommunikationsräume im Sinne eines Kulturzentrums eröffnet. Eine solch autonome und allseits anerkannte Museumsbibliothek, die als zentrale Abteilung des Museums eng mit den anderen Handlungsbereichen der Einrichtung, insbesondere jedoch der Museumspädagogik und der Kommunikationsabteilung zusammenarbeitet, bietet dem Museum des Weiteren durch ihre hybride Scharnierfunktion als museale wie auch bibliothekarische Einrichtung eine ideale Möglichkeit, sich als Ort der kulturellen Bildung innerhalb der (kulturellen) Bildungslandschaft der Region mit weiteren Anbietern dieser Ressorts, vor allem jedoch Bibliotheken und Schulen, kooperativ und öffentlichkeitswirksam zu vernetzen.

Zum Volltext.

2013 16 Feb

Open Access in Kenia und Sudan

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“People value a personal touch. When you speak one on one people tend to take the word seriously. This has worked very well for us but it is very slow especially when someone has a large audience to reach.”

So wird Lilian Gisesa, Repositorymanagerin an der Kisii University, im Artikel Advocating for open access in Kenya and Sudan – case studies zitiert. Klingt vertraut.

Im restlichen Artikel wird auf diverse OA-Neuigkeiten aus Kenia und im Sudan verwiesen.

FDP-Politiker lässt kritische Links per Anwalt löschen:

FDP-Nachwuchshoffnung Lindner geht gegen Links vor, die auf einen seiner Ansicht nach rechtsverletzenden Artikel verweisen.

Ja, sind denn gerade Streisand-Wochen? Die Intervention hat rasch dazu geführt, dass sie in Wikipedia einen eigenen Abschnitt erhalten hat. Wenn man bedenkt, dass sich der Artikel, um den es ursprünglich ging, mit angeblichen Wikipedia-Manipulationen durch Lindners Büro beschäftigt hat, nicht ganz unwitzig.

Die zehn Regeln:

Rule 1: Don’t Reinvent the Wheel
Rule 2: Code Well
Rule 3: Be Your Own User
Rule 4: Be Transparent
Rule 5: Be Simple
Rule 6: Don’t Be a Perfectionist
Rule 7: Nurture and Grow Your Community
Rule 8: Promote Your Project
Rule 9: Find Sponsors
Rule 10: Science Counts

Prlić A, Procter JB (2012) Ten Simple Rules for the Open Development of Scientific Software. PLoS Comput Biol 8(12): e1002802. doi:10.1371/journal.pcbi.1002802

2012 4 Sep

Twitter-Account umbenennen?

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Die “Bibliothek der Fachhochschule Hannover” heißt seit einiger Zeit “Bibliothek der Hochschule Hannover”. Daher müssen nun einige Accounts umbenannt oder umgezogen werden. Zum Beispiel unser Twitter-Account. Das Vorgehen:

  1. Blogposting schreiben, in dem der Hintergrund der Umbenennung beschrieben wird.
  2. Den alten Twitter-Account umbenennen.
  3. Schnell einen neuen Account mit dem alten Benutzernamen anlegen.
  4. Auf dem neuen und dem alten Account bekannt geben, dass eine Umbenennung stattgefunden hat und auf die Hintergründe im Blog verlinken.
  5. Den alten Account so einrichten, dass man über Erwähnungen etc. per E-Mail informiert wird, um eventuelle Anfragen abfangen zu können.

So wurde aus @fhh_bib nun @hsh_bib.

[Inspiriert von Jon Bishop und Amit Agrawal]

Times Higher Education berichtet über einen Versuch, die Sichtbarkeit des eigenen akademischen Oeuvres zu steigern:

Six months ago, Melissa Terras decided to investigate whether putting her past research papers in University College London’s free repository and publicising them via blog posts and Twitter would help them find a wider audience than they would get from journal publication alone.

Die Zugriffszahlen sind durch Öffentlichkeitsarbeit von (vermutlich täglich) ein bis zwei Downloads auf über 70 gestiegen. Terras selbst hat ausführlich über ihren Versuch gebloggt.

Die Hauruck-Aktion zur Übersetzung der Zotero-Dokumentation ist gescheitert. Es wurden einige Seiten der Dokumentation übersetzt. Es gab Hilfsangebote aus der Zotero-Community (vielen Dank dafür!) und viele ermunternde Kommentare aus der bibliothekarischen Gemeinde. Nur übersetzen wollte kaum jemand. Schade.

Möchte jemand einen zweiten Anlauf unternehmen?

Citavi ist im deutschsprachigen Raum der De-facto-Standard in der Literaturverwaltung. Das ist sicherlich darin begründet, dass sich Bibliotheken flächendeckend für eine Citavi-Campuslizenz entschieden haben. Und dazu passende Schulungen anboten und anbieten. Citavi ist in vielen Bibliotheken und somit unter den Nutzern präsent.

Nach dem Ende der Mac-Version stehen die Bibliotheken nun vor dem Problem, eine ausschließlich auf Windows beheimatete Software anzubieten. Je nach Zusammensetzung der Bibliotheksnutzerschaft ist das mehr oder weniger ärgerlich. In wissenschaftlichen Bibliotheken ist der Anteil der Nicht-Windows-User sicher tendenziell höher anzusiedeln als in einer Stadtbibliothek.

Daher benötigen wir eine brauchbare Alternative zu Citavi. Matti Stöhr wies in diesem Zusammenhang im Blog Literaturverwaltung und Bibliotheken kürzlich auf Gerrit Kruses Blog WissTux hin. Der beschäftigte sich mit dem Thema “Wissenschaftliches Arbeiten auf dem Linux Desktop”. In den beiden Postings “Literaturverwaltung mit Linux I und II” stellt er verschiedene Programme kurz vor. Manche Programme werden in eigenen Postings detaillierter beschrieben. Es findet sich u.a. auch eine Beschreibung, wie man Citavi unter Linux verwenden kann. Eins der besonders hervorgehobenen Programme ist Zotero. Dazu schreibt Gerrit Kruse:

Insgesamt gehört Zotero zu den besten Literaturverwaltungsprogrammen für den Linux Desktop. Die Stabilität ist hervorragend und die Synchronisierungsfunktion einzigartig.

Zotero läuft nicht nur unter Linux, sondern auch auf Windows- und Apple-Systemen. Ursprünglich als Firefox-Extension, inzwischen auch als Standalone (Downloads der aktuellen Version 3.0 gibt es hier).

Ein Ergebnis der Literaturverwaltungsumfrage der TIB/UB war:

Interessanterweise sind speziell die Geisteswissenschaftler zugleich sehr vertraut mit Zotero: Die Hälfte von ihnen hat es schon mal ausprobiert oder verwendet es regelmäßig.

Einer weiteren Verbreitung stehen m.E. zwei Gründe entgegen:

  1. Es gibt kaum Zotero-Schulungen durch Bibliotheken und damit einhergehend kaum Öffentlichkeitsarbeit für das Programm.
  2. Die deutschsprachige Dokumentation ist weder vollständig noch gut.

Und damit komme ich endlich zum eigentlichen Anliegen dieses Postings:

Es gibt zwar durchaus gute Tutorials und Handreichungen, zum Beispiel von Frank Weber und darauf aufbauend von Fernuni.ch (PDF). Die Zotero-Dokumentation selbst ist jedoch öd und leer und daher abschreckend.

Um unsere Nutzerschaft abseits von Windows nicht auf dem Trockenen sitzen zu lassen, sollten wir die Zotero-Dokumentation aus dem Englischen ins Deutsche übertragen. Und zwar direkt im Zotero-Wiki. Damit legen wir einen Grundstock für eine stets aktuelle und mitwachsende Dokumentation direkt auf Zotero.org, auf die wir von unseren Bibliotheksseiten verweisen können.

Und wir schaffen gleichzeitig eine Orientierung für unsere Zoteroschulungen. Wie sieht’s aus? Steht die deutsche Übersetzung bis zum 15. April?1

Schritt für Schritt: Übersetzung der Zotero-Dokumentation:

  1. Im Zotero-Wiki registrieren (Bestätigungsmail kam bei mir nach ca. 30 Minuten)
  2. Zu übersetzende Seite (dt. Startseite / engl. Startseite) aussuchen.
  3. Die entsprechende Wikiseite anlegen.
  4. Die Seite übersetzen (für Anleitungen ist Google Translate wirklich hilfreich, auch Leo hilft weiter).
  5. Die fertige Übersetzung auf der Startseite der deutschsprachigen Zoterodokumentation verlinken.

Gegen eine Verbreitung dieses Aufrufs und die Teilnahme von Nichtbibliothekswesen an dieser Hauruck-Aktion spricht natürlich nichts. Wer macht mit?


  1. Willkürlich gewähltes, sehr nahes Datum. Man muss sich ja Ziele setzen! ;o) []

One could receive the impression that live music in a library is always on the folky side of life. Maybe often, but not always! Here is ambient worker Chuck van Zyl with an unknown track at the the Free Library of Philadelphia.

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with “live in the library“.


Live in the library 22: Chuck van Zyl – unknown song von CH steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. blogoscoop
Infobib läuft unter Wordpress.3.0.5 | Theme: angepasst nach : Gabis Wordpress-Templates | Creative Commons Lizenzvertrag 25 Verweise - 0.439 Sekunden.