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Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Archiv: open-science

Weiter Infos auf UnUni.tv.

An der Syracuse University ist ein Repository an den Start gegangen, das der Veröffentlichung von qualitativen Daten gewidmet ist, das Qualitative Data Repository. Mehr Infos gibt es dort oder im Chronicle of Higher Education.

Open Access and Open Science principles are an essential part of knowledge creation and sharing. They directly support the researchers need for greater impact, optimum dissemination of research, while also enabling the engagement of citizen scientists and society at large on societal challenges.

This two year project aims to set in place sustainable mechanisms for EU researchers to FOSTER OPEN SCIENCE in their daily workflow, thus supporting researchers optimizing their research visibility and impact, the adoption of EU open access policies in line with the EU objectives on Responsible Research & Innovation.

Mehr Infos gibt es auf der Projektwebseite.

Matthias Fromm sucht MitstreiterInnen für sein Open Science Radio (OSR):

Ich erhoffe mir davon genau die Dinge die mir momentan ein wenig fehlen:

  • etwas mehr Diskurs zu den einzelnen Nachrichten,
  • vielleicht sogar unterschiedliche Meinungen und Bewertungen einzelner Themen (also einfach eine weitere Perspektive),
  • sowie ein bißchen mehr Stringenz hinsichtlich des Veröffentlichungsrhythmus (als Einzelperson neigt man ja dazu den Termin bei Stress einfach schnell zu verschieben).

Das Format würde ich gerne ähnlich belassen, es soll also vor allem weiter darum gehen Neuigkeiten und Entwicklungen rund um das Thema Open Science vorzustellen und zu bewerten. Auch Gäste zu speziellen Thema sind für mich nach wie vor reizvoll.

Ich habe hier Anfang des Jahres schon auf das OSR aufmerksam gemacht. Nach wie vor ist OSR einer von sehr wenigen deutschsprachigen Podcasts, die sich Open Irgendwas auch aus akademischer Perspektive nähern. Und dementsprechend auch für Bibliothekswesen interessant ist.

Abgesehen davon ist es kein Monsterpodcast mit dreistündigen Monologen, sondern gut hörbar und in ansprechender Länge, was ich persönlich nicht unwichtig finde. Also, wenn Ihr auch wollt, dass OSR weiterhin besteht, dann verbreitet bitte diese Nachricht oder setzt Euch mit Matthias selbst in Verbindung. Alles weitere ist in seinem Blog zu finden.

2013 29 Aug

Public Lab

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Das Public Lab will Wissenschaft demokratisieren. Dazu entwickelt es (offene) Software und (bezahlbare) Geräte.

The Public Laboratory for Open Technology and Science (Public Lab) is a community which develops and applies open-source tools to environmental exploration and investigation. By democratizing inexpensive and accessible Do-It-Yourself techniques, Public Lab creates a collaborative network of practitioners who actively re-imagine the human relationship with the environment.

Zu den Werkzeugen gehören MapKnitter, Infrarotkameras, Kartographie-Ballons und das Public Lab Archiveopen data from balloon and kite photography.

[via @recology_]

Teil der Operation Frühjahrsputz 2013, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

David Worlock fragt: Is Open Access over?

Open Access , defined around the historic debate twixt Green and Gold , when Quixote Harnad tilted at publishers waving their arms like windmills , is most definitely over . Open is not , if by that we begin to define what we mean by Open Data , or indeed Open Science . But Open Access is now open access.

Liest man den Artikel, sieht man Open Access als Entwicklung jedoch noch längst nicht am Ende.

Interessantes neues interdisziplinäres Repository: Zenodo.

All research outputs from across all fields of science are welcome! ZENODO accept any file format as well as both positive and negative results. However, we do promote peer-reviewed openly accessible research, and we do curate your upload before putting it on the front-page.

Die Features klingen spannend. Unter anderem kann man direkt aus seiner Dropbox veröffentlichen. Metadatenextraktion aus Dateien ist auch geplant.

[via Peter Suber, siehe auch Archivalia]

Den Versuch, psychologische Studien zu reproduzieren, hatten wir hier kürzlich schon einmal. Nun wurde in der Nature eine Studie veröffentlicht, in der 53 landmark studies aus der Onkologie und Hämatologie untersucht werden. Ergebnis:

It was acknowledged from the outset that some of the data might not hold up, because papers were deliberately selected that described something completely new, such as fresh approaches to targeting cancers or alternative clinical uses for existing therapeutics. Nevertheless, scientific findings were confirmed in only 6 (11%) cases. Even knowing the limitations of preclinical research, this was a shocking result.

“Shocking” trifft es ganz gut.

Begley, C. Glenn; Ellis, Lee M. (2012): Drug development: Raise standards for preclinical cancer research. In: Nature 483 (7391), S. 531–533.

Im American Economic Review wurde 2010 eine anscheinend vielbeachtete Studie über “Growth in a Time of Debt” publiziert.1 Die Washington Post machte nun darauf aufmerksam, dass diese Studie nicht nur in der Austeritätsdebatte eine große Rolle gespielt habe, sondern auch methodisch nicht einwandfrei sei. In der Berechnung (in Excel), die der Studie zugrunde liegt, seien Berechnungsfehler begangen worden.

This discrepancy wasn’t caught earlier because Reinhart and Rogoff hadn’t made their full underlying data public. They only shared their spreadsheet with the Herndon, Ash and Pollin after the latter three tried to replicate the initial results and failed.

Hier geht es zur erwähnten Studie von Reinhart und Rogoff. Die Daten werden dort gleich zum Download angeboten, ebenso der R-Code, mit dem die zweite Auswertung gemacht wurde. Wer nun dort nach Fehlern suchen möchte, kann dies ohne Umstände machen und muss nicht den Studienautoren hinterherbetteln.

PS: Bei diesem Beispiel geht es mir nicht darum, ob sich durch Datenverfügbarkeit nun gegenteilige ökonomische Schlüsse ziehen lassen, sondern einzig um die Reproduzierbarkeit von Wissenschaft.


  1. Reinhart, Carmen M., and Kenneth S. Rogoff. 2010. “Growth in a Time of Debt.” American Economic Review, 100(2): 573-78.
    http://dx.doi.org/10.1257/aer.100.2.573 []

2013 2 Apr

Scigit legt los

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Heute per Mail hereingekommen:

SciGit is finally launching! You can get started at http://www.scigit.com. The client software currently only runs on Windows, but the website can be used by everybody.

Was SciGit ist, habe ich hier schon einmal kurz angerissen.


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