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Archiv: Open Source

2013 11 Jul

Frankreichs Hochschulen sollen Open Source einsetzen

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Die französische Nationalversammlung hat am Dienstag einen Gesetzentwurf verabschiedet, wonach im Hochschul- und Forschungssektor hauptsächlich Open Source verwendet werden soll. Die Initiative enthält kurz und knapp die Bestimmung für diesen Sektor: “Freie Software wird bevorzugt eingesetzt.” Der Senat hatte den Vorstoß bereits Anfang Juli abgesegnet. Nach der Zustimmung des Parlaments fehlt nur noch die Unterschrift des französischen Präsidenten François Hollande, damit das Gesetz in Kraft treten kann.

[via Heise]

2013 15 Feb

Der Plan – Copyright Slavery

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Über den Umweg einer alten Pizza gefunden.

Der eventuell bevorstehende Verkauf von Mendeley an Elsevier wird vielerorts diskutiert. Ein paar Links:

Zotero positioniert sich derweil ganz offen als freie Alternative:

Die zehn Regeln:

Rule 1: Don’t Reinvent the Wheel
Rule 2: Code Well
Rule 3: Be Your Own User
Rule 4: Be Transparent
Rule 5: Be Simple
Rule 6: Don’t Be a Perfectionist
Rule 7: Nurture and Grow Your Community
Rule 8: Promote Your Project
Rule 9: Find Sponsors
Rule 10: Science Counts

Prlić A, Procter JB (2012) Ten Simple Rules for the Open Development of Scientific Software. PLoS Comput Biol 8(12): e1002802. doi:10.1371/journal.pcbi.1002802

2012 20 Nov

Der $1500-DIY-Buchscanner

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Buchscanner mit Umblätterfunktion sind recht teuer. 50.000 Euro, 100.000 Euro und mehr. Dany Qumsiyeh stellt in diesem Video seinen Linear Book Scanner vor, den er mit Materialien für $ 1500 (unter anderem ein Staubsauger) gebaut hat:

Die Baupläne des Linear Book Scanner sind unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht! Mehr Infos dort oder bei The Verge.

[via Netbib]

2012 15 Nov

Koha-Installationsparty / OBMS

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Ob das Bibliothekssystem Koha “eine denkbare Alternative” ist, will die Bibliothek der TH Wildau herausfinden. Und lädt zu einer “Installationsparty” ein:

Im Rahmen einer Installationsparty wollen wir das freie Bibliothekssystem Koha gemeinsam installieren und einen ersten Blick in das System werfen. In gemeinsamer Diskussion soll erörtert werden, welche Probleme ein eigener Betrieb des Systems als Alternative zu einem bezahlten Hosting aufwirft und welche Art von Unterstützung notwendig wäre, um als Bibliothek diesen Schritt zu gehen.

Ziel des Abends soll sein, dass alle Teilnehmenden mit einer laufenden Koha-Installation und neuen Ideen nach Hause gehen.

Terminlich ist nur genannt, dass die Veranstaltung um 17 Uhr beginnt, das Ende offen ist und die Bibliothek am 2. Dezember um 11 Uhr schließt. Vermutlich findet die Installationsparty also am 1. Dezember statt. Die TH-Bibliothek nimmt Anmeldungen per Mail entgegen.

Auf der GBV-Verbundkonferenz hatte Inken Feldsien-Sudhaus (Leiterin der TUB Hamburg-Harburg) schon angekündigt, dass Koha auch in ihrer Bibliothek getestet werden wird. Sie ist auch Mitglied der AG OBMS, die sich der “Evaluation von Open Source Bibliotheksmanagement-Systemen für Wissenschaftliche Bibliotheken” widmet. Die Arbeit der AG ist ist in einem Wiki dokumentiert. Behandelt wurden (u.a.?) Evergreen, Koha und Kuali OLE.

PS: Das BSZ bietet übrigens KOHA-Hosting an.

VIVO ist nicht nur eine Software, ein Netzwerk und eine Ontologie, sondern auch eine Community.

Das Entstehen der aufgeführten Bestandteile ist nur möglich gewesen durch die Förderung des National Instititute of Health (RFA-RR-09-009). Dadurch konnten sich Teams verschiedener Einrichtungen mit der gemeinsamen Entwicklung befassen. Die Kollaboration wird kommuniziert durch Blog oder Twitter. Es gibt ein umfangreiches und einigermaßen gut gepflegtes Wiki, diverse Mailinglisten (unter anderem eine zur VIVO-Ontologie), einen IRC-Channel und Bug-Tracker für verschiedene Themenbereiche.

Darüber gibt es regelmäßige Telefon- und Videokonferenzen:

Weekly development calls and biweekly implementation and ontology calls provide structured opportunities for participating in VIVO, while the IRC Chat and mail lists are more free-form.

Mehr dazu auf der Community-Webseite. Nicht vergessen werden dürfen die “echten” VIVO-Konferenzen, zum Beispiel die letzte vor einigen Wochen in Miami, Florida. Zu den Konferenzen wurden umfangreiche Materialien gesammelt.

VIVO ist – praktisch betrachtet – erst einmal eine Open-Source-Software, die es zu installieren gilt. Alle Features aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Daher verweise ich für genauere Informationen noch einmal auf das Wiki. Ich möchte nur einen kleinen Eindruck geben und zum Selbstentdecken anregen.

Auf der Sourceforge-Projektseite heißt es:

VIVO is a semantic web project built on the Jena semantic web framework, and is an application to facilitate the discovery of researchers and collaborators across the country and internationally.

Der Benutzer-Oberfläche und das Backend sehen folgendermaßen aus:

Beispielseiten für Personenprofile:

VIVO bietet Visualisierungen der Forschungsaktivitäten. Im Profil von David Alan Easley kann man zum Beispiel drei Visualisierungstools entdecken. Das Co-Author-Network, die Map of Science und das Co-Investigator-Network. Anklicken und entdecken! Wer nur einen Schnappschuss haben möchte:

Die Anweisung “Interact” gilt natürlich nur für die entsprechende Applikation.

Morgen geht’s weiter mit dem VIVO-Netzwerk.

2012 30 Jul

Sechs Missverständnisse über Open Source

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Dave Kelly und Cody van de Mark haben sechs Missverständnisse über Open Source Software ausführlich erläutert:

Misconception: Free means there is no monetary cost
Misconception: Open source is free development
Misconception: Open source means poor quality
Misconception: Open source has no support
Misconception: Open source is bad for business
Misconception: Open source does not generate business revenue

Nicht besonders originell und den meisten sicherlich längst klar. Für alle anderen, aber auch zur Auffrischung: Leseempfehlung!

2012 7 Mrz

Open Innovation und Open Source Innovation

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Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Open innovation and open source innovation: what do they share and where do they differ?


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