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Online-Petition gegen drohende Schließung der KMB in Köln

29th Juli 2010

Online-Petition gegen drohende Schließung der KMB in Köln

Aufgrund von Sparmaßnahmen der Stadt Köln, soll die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) geschlossen werden.

Wenn der Rat der Stadt Köln dem Verwaltungsvorschlag am 7. Oktober 2010 tatsächlich zustimmt, soll die KMB geschlossen und das zu ihr gehörende Rheinische Bildarchiv dem Stadtarchiv zugeschlagen werden. Damit würde nicht nur eine Einrichtung zerschlagen, die mit einem Literaturbestand von über 400.000 Bänden und ca. 800.000 Negativen den entsprechenden Abteilungen des Museum of Modern Art in New York oder der Tate Gallery in London und der Bibliothéque Centre Pompidou in Paris ebenbürtig ist, zusätzlich würde die Bibliothek – durch die Schließung – der Öffentlichkeit entzogen. Eine solche Entscheidung würde aber auch das Ende für ein einzigartiges Serviceangebot bedeuten, das die KMB mit den Dossiers über bildende Künstler aufbaut.

Da die Kunst- und Museumsbibliothek eine sehr engagierte Leserschaft hat, wurde eine Online-Petition ins Leben gerufen, um sich für den Erhalt der Bibliothek einzusetzen.

Hier geht es zur Online-Petition.

Auf den Seiten von Kulturpro.com sind viele Artikel und auch ein Radiobeitrag zum Thema verlinkt.

[via rheinschiene.aktuell]

Von SL in Bibliothek, Bildung & Gesellschaft | Tags: | 1 Comment

13th November 2009

Links zur Open-Access-Petition / unterstützende Archive und Bibliotheken

Ein paar Links zur Open-Access-Petition:

Inzwischen unterstützen – vermutlich größtenteils auch als Reaktion auf Jakob Voss’ Mail – verschiedene Bibliotheken die Petition:

Hinweise auf weitere unterstützende Archive und Bibliotheken nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen. Erstaunlicherweise konnte ich noch keinen Aufruf vom Archiv der RWTH Aachen finden, auch nicht im entsprechenden Weblog.1 Kommt ja bestimmt noch. In Archivalia findet man übrigens ständig neue Informationen zur Petition.

PS: Ich bin gespannt, ob und wann sich die Bibliotheksverbände positionieren…


  1. Das verrottete, verschnarchte und heuchlerische Archivwesen mal wieder! Kleines Späßchen am Rande, SCNR, nix für ungut und ein schönes und mitzeichnendes Wochenende allerseits! []

Von CH in Bibliothek, Open Access | Tags: | 13 Comments

6th Mai 2009

Angewandter Code of Ethics: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten!

Mir sind nicht viele Bibliotheken bekannt, die dem Ethischen Grundsätze der Bibliotheks- und Informationsberufe (PDF) offiziell Gefolgschaft geschworen haben. Die Citybibliothek Berlin (PDF) ist eine davon. Widersprochen haben dem Code nur wenige.

Es mag unzulässig sein, von stillschweigendem Einverständnis auszugehen, da viele Bibliothekare die ethischen Grundsätze schlicht und ergreifend gar nicht kennen. Doch in den Grundsätzen wird an einer Stelle formuliert, was ich als essentielles Fundament der Informationsberufe verstehe, und somit von vielen Kollegen als Selbstverständlichkeit empfunden werden dürfte:

Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen ein sowie für die Existenz von Bibliotheken und Informationseinrichtungen als Garanten des ungehinderten Zugangs zu Informationsressourcen aller Art in unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.

Da ich mich hier oft über fehlendes politisches Engagement der Bibliotheksverbände mokiere darf ich nun ein Positivbeispiel natürlich nicht unerwähnt lassen. Im Bibliotheksportal macht der DBV auf die Petition gegen Indizierung und Sperrung von Internetseiten aufmerksam.

Meines Erachtens noch zu wenig offensiv, da man bei einem derart relevanten Thema die Bedeutung der Informationsfreiheit und die Wichtigkeit der Informationseinrichtungen öffentlich zur Geltung bringen könnte. Eine öffentliche Einmischung hier und beim Heidelberger Appell (zu dem ich keine Äußerung fand) hätte der Wahrnehmung der Informationsberufe und natürlich auch den Anliegen selbst sehr gut getan.

Dennoch: Schon der kleine Hinweis auf die Petition ist meines Erachtens ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Von CH in Bibliothek, Bildung & Gesellschaft | Tags: | 1 Comment

26th Januar 2007

EU-Petitions: Wer unterzeichnet?

Ein kleines Lob an die Bibliothekare: Von den ersten 3000 Unterzeichnern der EU-Petition für offenen Zugang zu Forschungsergebnissen in der EU (inzwischen sind es schon 8430) haben sich immerhin 413 als BibliothekarInnen zu erkennen gegeben. Sehr schwach ist die Beteiligung der Physiker (211) und Geisteswissenschaftler (167).

337 der Unterzeichner stammen aus Deutschland. Damit stellt Deutschland die bis dato in absoluten Zahlen zweitgrößte Unterzeichnergruppe nach Großbritannien mit 379 Unterzeichnern.

[Quelle: Summary Statistics at c3000 signatures (PDF)]

Zur Petition lässt sich sonst noch sagen:

Unterschreiben und weitersagen!

Open-Access-Petition unterschreiben

Anmerkung: Ja, dieses Posting hat den Charakter einer Wasserstandsmeldung.

Von CH in Open Access | Tags: | Comments Off

17th Januar 2007

Petition for guaranteed public access to publicly-funded research results

If I can believe the Webalyzer statistics almost a third of the infobib.de readers are from non-english non-german speaking countries. Therefore I want to make a first english posting. It won’t be the last one:

There is an ongoing EU petition for guaranteed public access to publicly-funded research results.

Sign it! Spread it!

Sign

You can find further information on open access on the petition’s site, in Peter Suber’s blog or in his (who signed the petition, too, of course) “Overview to Open Access“.

Von CH in Open Access | Tags: | 3 Comments

17th Januar 2007

Wichtig: Unterschreiben!

Es wurde hier und woanders oft genug gefordert: Freier Zugang zu allen mit öffentlichen Geldern finanzierten wissenschaftlichen Arbeiten! Nun hat die Euroscience workgroup on scientific publishing (unterstützt von DFG, JISC, SPARC-Europe, SURF, DEff) eine Petition veröffentlicht, die eben dies fordert.

Unterschreiben und weitersagen!

Open-Access-Petition unterschreiben

Auf der Petitionsseite selbst oder bei Zugang zum Wissen gibt es erläuternde Informationen zum Thema:

A1: Garantierter öffentlicher Zugang zu mit öffentlichen Mitteln geförderten wissenschaftlichen Ergebnissen kurz nach der Publikation;.
A2: Neue Publikations-Geschäftsmodelle sollten wettbewerblich erprobt werden.
A3: Wissenschaftliche Zeitschriften sollten auch bzgl. weiterer Kriterien analysiert und gerankt werden (Qualität der Dissemination wie Authorisierung, Archivierung, Copyright Vorkehrungen, Einbindung in Abstract- und Index-Dienste, etc.
A4: Garantie des freien Zugangs und der Langzeit-Archivierung für alle Zeit.
A5: Entwicklung interoperabler Werkzeuge, um die Sichtbarkeit von Wissen, sowie den Zugang und die Dissemination zu verbessern.
B1: Förderung wettbewerbsfreundlicher Strategien.
B2: Überprüfung der Auswirkungen eventueller zukünftiger Übernahmen und Fusionen von kommerziellen wiss. Verlagen auf ihre Auswirkung auf die Preise.
B3: Förderung der Entwicklung des elektronischen Publizierens.
C1: Gründung eines Advisory Committees
C2: Förderung weiterer Untersuchungen, insbesondere zur rechtlichen Sicherung der Verbreitung wissenschaftlichen publizierten Materials, zur ökonomischen Analyse alternativer Formen der Verbreitung wiss. Informationen, und zur weiteren technischen Entwicklung.

Bislang sind wir etwa 900 Unterzeichner. Wer nicht genau weiß, warum er/sie das unterzeichnen sollte, findet bei Peter Suber (der natürlich auch unterzeichnet hat) genügend Argumente: “Open Access Overview

[via Inetbib]

Von CH in Open Access | Tags: | Comments Off

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