mit diesem Slogan werben Berliner Bibliotheken für die kostenfreie Ausleihe digitaler Medien.
Die Vorteile, die der Onlineservice «VOeBB24» Kindern und Jugendlichen biete, seien sowohl der Zugriff auf elektronische Medien rund um die Uhr als auch ein breites Angebot, teilte eine VÖBB-Sprecherin mit. Nutzer könnten die Medien kostenfrei entleihen und auf ihren Computer oder Smartphone herunterladen. Mahngebühren entfielen, da sich die e-Medien mit Ablauf der Leihfrist von selbst löschten.
Ende 2006 hüpften zwei Begriffe auf wie aus dem Nichts in den Mainstream. Second Life und iPhone. Während Second Life ungefähr zu dieser Zeit den einmillionsten Secondlifer feierte, kursierten am Jahresende 2006 die ersten Gerüchte um das iPhone. Wie die Relevanz der Begriffe und der dahinter stehenden Konzepte (mobiles Web, bzw. virtuelle Welten) sich entwickelt hat, kann man hervorragend bei Google Trends beobachten.
By the end of 2011, 80 percent of active Internet users (and Fortune 500 enterprises) will have a “second life”, but not necessarily in Second Life, according to Gartner, Inc.
Zwar ist noch nicht Ende 2011, aber diese Prognose würde heute niemand mehr abgeben wollen. Dies bedeutet nicht, dass Gartner mit einer anderen, wesentlich neueren Prognose nicht recht haben könnte. Mitte November wurden die 10 Top-Trends bis 2012 für mobile devices prophezeit.
No. 2: Location-Based Services
No. 3: Mobile Search
No. 4: Mobile Browsing
Addiert man diese drei Trends, kommen wir zum mobilen OPAC, der nicht nur gleich zeigt, wie man zum Buch kommt, sondern auch noch (falls vorhanden) einen Volltext anbietet. Ich hoffe jedoch nicht, dass die Bibliotheken, die unsinnigerweise viel Energie in Second Life gesteckt haben, nun vor dem mobilen Weg zurückschrecken. Noch sind es nur Pioniere, die dort bedient werden. Also genau die Leute, die sich vor drei Jahren auch in Second Life tummelten. Relevanz für den Alltag hatte Second Life jedoch nie, ganz im Gegensatz zu Smartphones.
Mobile Anwendungen für Bibliotheken werden vermutlich das heißeste Thema dieses Jahres. Beispiel gefällig?
RedLaser is an iPhone app ($1.99) that allows the user to scan barcoded items and compare product prices using the Google Product Search.
Now, the WorldCat.org Blog reports that you can scan barcoded books and get back location information (who holds the book) using the WorldCat database.
Und brandheiß flatterte via Netbib dieses wirklich beeindruckende kleine Filmchen herein:
• searching for Library materials
• seeing an item’s cover and reading a summary
• placing a hold for pickup at the location of your choice
• finding ICPL hours, location and phone numbers
Gerade gestern wurde der Wunsch nach einem mobil zugänglichen Katalog auch an die Bibliothek der FH Hannover herangetragen. Die ersten Versuche, dies über eine SRU-Abfrage mit SRUClient zu realisieren, war erst einmal nicht sonderlich überzeugend.
Werte LeserInnen, welche PICA-Bibliothek hat schon einen mobil zugänglichen Katalog? Ich habe keine ausfindig machen können.