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Archiv: suma ev

2010 27 Jan

SuMa-Awards 2010

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Auch 2010 wird der SuMa-Award auf’s Neue vergeben.

Mit einem Marktanteil von über 90% hat ein einziger Anbieter in Deutschland das Quasi-Monopol auf den Zugang zu den Informationen im Internet. Welche Nutzerdaten erfasst und für welche Zwecke diese verwendet werden lässt sich nicht nachvollziehen. Von einem freien, pluralistischen und demokratischen Zugang zum Wissen im Netz kann schon lange nicht mehr die Rede sein.

Mit den SuMa Awards wollen wir ein deutliches Zeichen gegen diese Entwicklung setzten und zugleich für Aufklärung sorgen. Der SuMa-eV spricht zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Internet-Portale (BDIP) all diejenigen an, die sich mit dem Einfluss digitaler Informationen auf unsere Gesellschaft konstruktiv auseinandersetzen, sei es künstlerisch, wissenschaftlich, journalistisch, pädagogisch, technisch, im familiären Alltag oder auf jede beliebige andere Art und Weise.

Unser Ziel ist es, die Bedeutung der Informationserschließung für die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft in das Bewusstsein und den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Die Verleihung der SuMa Awards unterliegt keiner thematischen Einschränkung. Eingereichte Arbeiten können ihre Botschaft beispielsweise in künstlerischer, wissenschaftlicher, programmierter, literarischer, juristischer oder medialer Form ausdrücken – aufklärend, provokativ, veranschaulichend etc. Beispiele und Inspiration finden Sie unter unseren bisherigen Preisträgern sowie in unserer Projektgalerie.

Jede/r kann sich beteiligen: Reichen Sie Ihre Vorschläge einfach per E-Mail an awards@suma-ev.de ein.

Jeder SuMa-Award ist mit 2000-3000 Euro dotiert. Einsendeschluß ist der 30.6.2010. Auf den SuMa-Seiten gibt es weitere Informationen zur Teilnahme.

Wolfgang Sander-Beuermann beklagt das Oligopol der größten drei Suchmaschinenanbieter (Google, Microsoft, Yahoo), die hierzulande gemeinsam auf einen Marktanteil von 98% kommen. Auffällig sei, dass es in Russland oder China einheimische Alternative gäbe, hierzulande aber nicht.

Es ist das Ergebnis beispielloser Ignoranz in der Wissenschafts- und Förderpolitik. Anstatt in realitätsnahe Zukunftstechnologien der IT zu investieren, die von den Nutzern gebraucht werden, wurden Unsummen an Fördergeldern für abgehobene Wolkenkuckucksvisionen sinnlos verbrannt. Denn das Ganze ist eine Frage des Geldes: es ist völlig naiv, zu glauben, dass technisch gute neue Ideen ausreichen würden, um neue Maßstäbe zu setzen. Nur dann, wenn solch gute neue Ideen mit ausreichend Startkapital versorgt werden, kann etwas Konkurrenzfähiges daraus werden. Solange jedoch die Wissenschafts- und Medienpolitik weiter im Tiefschlaf vor sich hin googelt, wird sich hieran nichts ändern.

Den nationalen Suchmaschinennotstand auf die Politik zu schieben, halte ich für sehr vereinfachend. Wo ist denn aus einem staatlich geförderten IT-Forschungsprojekt mal ein erfolgreiches Unternehmen geworden? Und genau darum geht es doch: um kommerziell erfolgreiche Suchmaschinen. Da ist kein Geld vom Staat gefragt, das ist Aufgabe der hiesigen IT-Firmen. Und wenn von denen keiner Geld verdienen will oder sich die Konkurrenz zu Google & Co nicht zutraut, dann ist es eben so. Beklagenswert, aber durch Forschungsprojekte nicht zu ändern.

[Via Recherchenblog]

2008 14 Aug

SuMa-Awards vergeben

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Die Gewinner der SuMa-Awards sind ermittelt. Eine Jobsuchmaschine, ein künstlerisches Mash-Up und ein Lied einer Band namens “Die Betakteten” aus dem Brieftauben-Umfeld.

Wolfgang Sander-Beuermann schreibt in Inetbib, er könne sich übrigens auch gut vorstellen, dass aus dem Kreis der Leserschaft dieser Liste demnächst Bewerbungen für die “SuMa Awards 2009″ eingingen.

Trotz manchmal zögerlicher Reaktion lohnt es sich bestimmt, bei der nächsten Auflage neue Vorschläge einzureichen.

Update: Jetzt auch im SuMa-Blog zu finden.


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