In der aktuellen c’t (Heft 12, 2010, S. 168) findet sich eine kompakte kleine Anleitung, was man mit QR-Codes alles machen kann. Und vor allem, wie man sie erzeugt. Für mich neu: Man kann auch farbige QR-Codes generieren, solange die Helligkeitskontraste hoch genug sind.
Als Bonus gibt es ein kleines Bookmarklet (dieses hier: URL2QR), das man als Lesezeichen in den Browser ziehen packen kann. Klickt man drauf, wird via Google-Chart-Tools ein QR-Code mit der URL des aktuell geöffneten Tabs erzeugt. Allerdings nur in schwarz-weiß.
Das es auch bunter und sogar mit kleinen Design-Elementen geht, kann man z.B. hier und hier sehen. Und hier:
Dieser Code wurde mit dem Moji-Q-Generator erzeugt. Je mehr Schnickschnack man allerdings in QR-Codes packt, desto schwerer lesbar scheinen sie zu sein. Wer ein wenig Geld investieren möchte, kann sich jedoch einwandfrei lesbare QR-Schmuckstücke basteln lassen.
Das Bibliothekare ungern bloggen oder Blogs lesen, darüber habe ich mich gerade erst wieder ausgelassen. Es ist ja auch schon fast ein Dauerthema für die immer noch recht überschaubare Biblioblog-Szene. Anlässlich eines neuen Lotse-Tutorials zum Thema Plagiate stellte nun Lambert Heller in einem Kommentar bei Bibliothekarisch.de diese Art der “Informationskompetenzvermittlung” in Frage. Sein Vorschlag: Man könnte – statt diese Tutorials en bloc zu veröffentlichen und das Online-Äquivalent zu Frontalunterricht umzusetzen – die einzelnen Kapitel auch peu à peu bloggen.
Ich will hier niemanden ein großes, arbeitsintensives eigenes Blogprojekt o.ä. Einreden. Sondern ich will allen professionellen Informationskompetenz-Vermittlern dringend empfehlen: Tauchen Sie bitte als KonsumentInnen in die Sphäre der originären Webmedien ein!
Ob es noch was wird mit den Bibliothekswesen und dem WWW?
Es zwitschert es von allen Dächern: Die TIB/UB hat seit gestern einen eigenen Youtube-Channel, in dem sich Benutzerinformationen zu verschiedenen Themen finden. Zum Beispiel zur Fernleihe Zeitschriftenrecherche:
Erst der überwiegend gelungene Homepage-Relaunch, nun auch noch Video-Tutorials: die TIB/UB legt in letzter Zeit ein ordentliches Tempo vor!
Web 3.0 Concepts Explained in Plain English verspricht Amit Agarwal. Leider verbirgt sich dahinter keines der tollen Commoncraft-Videos, aber immerhin eine Kollektion netter Präsentationen, die auch einen guten Einstieg in das Thema bieten.
Man kann – wie z.B. mit Captivate, Camtasia, Wink u.ä. – sog. Screencasts aufzeichnen. Der Unterschied dabei ist die total einfache Bedienung, aber dadurch fehlen natürlich auch so ausgefeilte Nachbearbeitungsmöglichkeiten, wie sie die anderen Programme bieten. ScreenToaster ist noch eine geschlossene beta-Version, man kann sich anmelden und bekommt dann Zugang.
Die Anmeldung geht sehr schnell. Ich habe mich am 19. November angemeldet und bereits einen Tag später war die Einladung in der Mailbox. Die richtige Anwendung für den schnellen Screencast zwischendurch.
Das Netz, unendliche Weiten. Was es da nicht gibt, das gibt’s nicht. Auf der Suche nach einer deutschen Fassung eines Commoncraft-Videos bin ich so auf dotSUB.com gestoßen. Aus der Selbstbeschreibung des Projekts:
dotSUB is a browser based tool enabling subtitling of videos on the web into and from any language. There is nothing to buy and nothing to download. Recognizing the potential of global communication powered by the Internet, the founders of dotSUB created a web-based tool that enables video to be accessed in an open, collaborative, “wiki” type environment. The dotSUB tool gives anyone the ability to translate video content into multiple languages via subtitles rendered over the bottom of the video.
Einiger der Commoncraft-Videos sind schon vorhanden. Und nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Thai, Hebräisch, Chinesisch und noch vielen anderen Sprachen.
Die Sprachwahl erfolgt im Flashplayer, auch während des Abspielens. Wie vollständig ein Text in eine Sprache übersetzt wurde, wird das eine Prozentangabe hinter der Sprachauswahl angezeigt.