30th
April
2009
Ich habe mich aus verschiedenen Gründen gegen eine Teilnahme am Bibcamp 2009 entschieden. Ein Grund war unter anderem die Form der Organisation über Mixxt. Zumindest für mich muss ich feststellen: Mixxt schießt mit Kanonen auf Spatzen. Blogs, Foren, Wikis, persönliche Profile, alles wird dort angeboten. Natürlich muss man die Funktionen nicht nutzen, aber durch das Überangebot wirkt Mixxt sehr unübersichtlich. Manchmal ist weniger eben doch mehr.
Wer sich dort angemeldet hat, wird nicht gerade mit der Nase darauf gestoßen, wie man seinen Account dort löschen kann. Um anderen die Suche zu ersparen: Wenn man angemeldet ist, findet man auf Mixxt.de den Punkt Mixxt-Einstellungen. Dort ist unter “Benutzerzugang” die Option Zugang löschen. Im Verlauf der Abmeldung erfährt man:
Manche Beiträge von Dir werden anonymisiert und nicht gelöscht. Wieso? Zum Beispiel im Falle eines Forum-Beitrages, dessen Antworten dann bedeutungslos werden würden.
Wenn man seine Kontaktdaten also im Forum gepostet hat, bleiben sie dort erhalten.
Von CH in Bibliothek, Web 2.0 | Tags: bibcamp2009 • mixxt • social-software • soziale netzwerke • unkonferenz |
30th
Oktober
2008
Die Planungen zum Bibcamp 2009 gehen anscheinend los. Die Organisation soll über Mixxt laufen. Noch ein Account? Noch ein Profil, das irgendwo im Netz liegt und nach dem Bibtag nicht mehr gebraucht wird? Ich gestehe, dass ich nicht weiß, warum ich mich registrieren sollte. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kommentarfunktion unten auf dieser Seite entgegen.
Noch was Grundsätzliches: Enigen wir uns auf bibcamp2009 als gemeinsames Tag?
[via Lesesaal 2]
Von CH in Bibliothek | Tags: bibcamp • bibcamp2009 • unkonferenz |
28th
April
2008
Was sich aus einem Blogposting entwickeln kann:

In den letzten Jahren diskutierten Bibliotheken in Deutschland die Entwicklungen des Web2.0 und deren Relevanz für die Arbeit der Bibliotheken. Die Entwicklung von Diensten, welche auf der Mitarbeit von Nutzerinnen und Nutzern basieren und stark individualisierte Angebote möglich machen, die immer einfachere Handhabung von individueller und kollaborativer Contentproduktion mittels Weblogs, Wikis und auf einzelne Aufgaben zugeschnittene Angebote wie Flickr, GoogleEarth oder MySpace, scheinen einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel beim Umgang mit Informationen anzuzeigen, der an Bibliotheken nicht vorbeigehen wird. Ebenso werden die Dienste, die als Teile des Semantic Web verstanden werden, auf den Umgang mit Informationen großen Einfluss haben. Wir sehen darin große Chancen. Gleichzeitig wurden gerade im Bereich der Validität von Metadaten, Formaten und potentiellen veränderlichen Dokumenten große Probleme für die bibliothekarische Arbeit ausgemacht. Zudem wurden die Quasimonopole im Internet und Softwarebereich als problematisch thematisiert.
Mit all diesen Debatten verbunden sind auch die Ansätze und Prinzipien der Open Source Bewegung, sowohl als Bewegung zur Erstellung Freier Software als auch als gesellschaftliches Projekt ‘Freie Rede’ (free speech) im digitalen Zeitalter zu verwirklichen. Übergreifendes Schlagwort all dieser Debatten war zumeist die Bibliothek2.0.
Wir denken, dass diese Debatten eine große Relevanz für das Bibliothekssystem der Zukunft haben werden und deshalb vorangetrieben werden müssen. Mit dem Bibcamp wollen wir einen Rahmen bieten, dies in einem Konferenzrahmen zu tun. Wir sind überzeugt, dass eine Debatte um die Bibliothek2.0 am besten in einen Umfeld geführt wird, welches Grundsätze der Freien Rede selber umsetzt. Deshalb haben wir die Organisationsform einer Unkonferenz gewählt.
Und hier gibt’s weitere Informationen und auch die Möglichkeit zur Anmeldung. Die Unkonferenz findet statt am 16. und 17. Mai an der HU Berlin und der FH Potsdam.
An die Teilnehmenden: Spricht etwas gegen bibcamp2008 als gemeinsames Tag?
Von CH in Bibliothek | Tags: bibcamp • konferenz • unkonferenz |
13th
Juni
2007
Edlef Stabenau hat schon am 3. Juni seinen Ersatz für die Ning-Community Bibliothek 2.0 veröffentlicht. Von der Adresse bibliothek20.de wird man zu einer von ihm gestalteten Seite auf Drupal-Basis geleitet, in der man so ziemlich alles kann, was man in einer Community können muss. Der größte Vorteil gegenüber Ning.com ist wohl der enorme Übersichtlichkeitsgewinn in den Foren und Diskussionen.
So, und nun versuchen wir doch noch einmal, das Thema bibliothekarische Unkonferenz zu beleben.
Von CH in Bibliothek | Tags: bibliothek20 • konferenz • social-software • unkonferenz • Web |