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Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen

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Archiv: video

Die Hamburger Stabi hatte Besuch von alex.tv für die Dreharbeiten zur deutschen Version von Psys Gentleman. Dazu im Stabi-Blog:

Die anwesenden Nutzerinnen und Nutzer im Informationszentrum haben in den Nachmittagsstunden etwas verwundert Dreharbeiten an der Auskunftstheke und an den Kopierern zur Kenntnis genommen.

[via Textundblog]

Vor zwei Wochen schrieb Markus zitierte Markus den Herrn Proust: “Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.” Manchmal ist das Medium aber doch nicht ganz unwichtig.

[Danke an Günter für den Hinweis!]

Frauen in Führungspositionen bei den DBV-Mitgliedern nach Sektionen. Vollansicht nach dem Klick:

Die Grafik ist “work in progress”. Die Basis der verwendeten Zahlen wurde mir freundlicherweise vom DBV nach sehr kurzer Antwortzeit (und mit der Genehmigung, sie als Open Data zu veröffentlichen!) überlassen. Die Daten sind bei Figshare zu finden:

Members of Deutscher Bibliotheksverband e. V. (dbv).
http://dx.doi.org/10.6084/m9.figshare.647329
Retrieved 19:35, Mar 17, 2013 (GMT)

Die dort zu findenden Daten habe ich für die Darstellung noch ein wenig angereichert und um ein paar Dutzend Angaben ergänzt. Sobald ich dazu komme, werde ich die vollständigeren Daten zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. An den Zahlenverhältnissen wird sich nach jetzigem Stand kaum etwas ändern.

Die schwarze Hilfslinie kennzeichnet den Gesamtanteil von Frauen im Bibliothekswesen nach “Berufe im Spiegel der Statistik” des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Mittel von 2007 bis 2011 (74,48%). Auch da ist keine statistisch signifikante Änderung durch aktuellere Daten zu erwarten.

Sektion 3B, in denen der Frauenanteil in Führungspositionen höher ist als im gesamten Bibliothekswesen, beinhaltet 1113 Mitglieder in Öffentlichen Bibliothekssystemen und Bibliotheken für Versorgungsbereiche bis zu 50.000 Einwohner und Landkreise mit bibliothekarischen Einrichtungen. Am niedrigsten ist der Frauenanteil an den Spitzen von “Wissenschaftlichen Universalbibliotheken” (Sektion 4) und Öffentlichen Bibliothekssystemen und Bibliotheken für Versorgungsbereiche von über 400.000 Einwohnern (Sektion 1).

In Danilo Vetters Film “Die geschätzte Kollegin vom festgezurrten Haupthaar : Geschlecht (k)eine Frage in Bibliotheken?” wurde das Thema Frauen in Führungspositionen übrigens auch angesprochen, ebenso das Thema Reputation und (ungleiche) Bezahlung. Ein Beispiel: Frauen waren für die Führungsaufgaben ja angeblich überhaupt nicht geeignet (ca. 06:55).

Martin Weigert beschreibt auf Netzwertig, wie ein tolerierter Urheberrechtsverstoß dem Urheber einen Geldsegen beschert. Es geht um den Harlem Shake.

Jeder kann mitmachen. Es braucht lediglich eine kleine Gruppe von Freunden, Kollegen oder Bekannten, ein paar möglichst dämliche Masken oder Verkleidungen und eine Kamera. Ein Protagonist lässt sich mehrere Sekunden lang mit einer eigenwilligen Tanzbewegung filmen, inspiriert von dem aus der HipHop-Welt stammenden Harlem Shake, während andere Akteure ihn scheinbar ignorieren. Es folgt ein Schnitt, woraufhin sämtliche Darsteller mit teilweise äußerst übertriebenen Tänzen oder sich wiederholenden Bewegungen gezeigt werden. Nach 30 Sekunden ist alles vorbei.

Es gibt inzwischen zehntausende von Harlem-Shake-Videos. Und natürlich auch einige, die in Bibliotheken gedreht wurden. Zum Beispiel:

Deutsche Bibliotheken konnte ich nicht finden. Ich habe auch nicht besonders lange gesucht. Aber Unis. Zum Beispiel die Uni Bayreuth:

2013 15 Feb

Der Plan – Copyright Slavery

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Über den Umweg einer alten Pizza gefunden.

2012 18 Okt

Wenn Facebook in den 90ern entstanden wäre..

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Joris Pekel hat im Europeana-Blog einen Gastbeitrag über das Open Knowledge Festival veröffentlicht. Unter anderem weist er auf das im Open Video Make Session Project entstandes Filmchen Horror in Kallio hin.

Google hat ein Patent namens “Automatic large scale video object recognition” (United States Patent 8254699) eingereicht. Abstract:

An object recognition system performs a number of rounds of dimensionality reduction and consistency learning on visual content items such as videos and still images, resulting in a set of feature vectors that accurately predict the presence of a visual object represented by a given object name within an visual content item. The feature vectors are stored in association with the object name which they represent and with an indication of the number of rounds of dimensionality reduction and consistency learning that produced them. The feature vectors and the indication can be used for various purposes, such as quickly determining a visual content item containing a visual representation of a given object name.

Es sollen also Objekte in (bewegten) Bildern erkannt werden. Die vorgestellte Technik ist laut Horst Bischof eine von mindestens fünf, sechs weitere[n] Methoden der Objekterkennung. Hangouts und Youtube fallen mir als erste Anwendungsmöglichkeiten ein.

[via @gleonhard]

Promo-Video für Peer Evaluation:

[via Björn Brembs]

Sobald man in der in der Bahn sitzt, die Nase tief im Schmöker vergraben, setzt sich normalerweise die Person mit dem größten Kommunikationsbedürfnis im Umkreis von mehreren hundert Kilometern direkt neben einen. Es käme von Herzen: “Zisch ab, ich lese!”

Das Anliegen, solch schwätzende Störer zu verjagen oder zumindest von ihren Anquatschversuchen abzuhalten, ist auf der ganzen Welt weit verbreitet. Erin Bowman, Sarah Enni und Tracey Neithercott haben nun – inspiriert von diesem Button bei Etsy – eine Reihe von Schutzumschlägen gestaltet, mit denen man seinen Mitmenschen sein Ruhebedürfnis mitteilen kann. Die Botschaften gehen von freundlich (“At Hogwarts, BRB”) bis zu direkt (“Go away, I’m reading”). Mit Zwischenstufen (“Fiction > Reality”).

Die Schutzumschläge gibt’s unter CC-Lizenz zum Download, einfach auf die Namen der Schöpferinnen klicken! Und so funktioniert’s:

Via BibliOdyssey:


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