18th
August
2010
Chris Anderson beschreibt in Wired den Tod des Webs. Rob Beschizza widerspricht dieser Aussage und erklärt bei BoingBoing, was man durch unterschiedliche Darstellungsweisen von Statistiken alles “belegen” kann.
Schon 1996 und 1997 hat Wired das Web für tot erklärt.
Von CH in Bibliothek | Tags: Web • wired • zukunft |
23rd
Oktober
2008
Laut Heise tritt die Verordnung zur Pflichtabgabe von Netzpublikationen heute in Kraft.
Generell soll die Anlieferung möglichst per FTP und bevorzugt als PDF erfolgen. Bilder, andere Darstellungselemente sowie “Software und Werkzeuge, die in physischer oder in elektronischer Form erkennbar zu den ablieferungspflichtigen Netzpublikationen gehören”, sind aber ebenfalls betroffen. Dies gilt vor allem für “nicht marktübliche Hilfsmittel”, ohne die ein Lesen der digitalen Werke im Offline-Modus nicht möglich ist.
Ohne mir jetzt die Zeit genommen zu haben, das auszuprobieren: es sieht nicht so aus, als ob die Deutsche Nationalbibliothek seit der Testphase etwas gelernt hätte.
Siehe auch hier, hier oder hier.
Na, wer traut sich ran und schreibt einen Erfahrungsbericht?
Von CH in EDV, Recht | Tags: bürokratie • blog • DNB • klassifikation • langzeitarchivierung • netzpublikation • pflichtexemplarrecht • Web |
6th
November
2007
Es gibt inzwischen zahlreiche OPAC-Alternativen. Aus dem deutschsprachigen Raum wären XOPAC und KUG und bald vielleicht auch Beluga zu nennen. In den USA ist die Softwarelandschaft diesbezüglich wesentlich heterogener. Vielleicht auch deshalb ist mir bisher das eXtensible Catalog Project entgangen. Selbstbeschreibung:
XC has the potential to allow future library users at any level of proficiency to get more out of academic library collections and to give academic libraries more control over how best to help people gather information. As envisioned, XC’s simple yet powerful interface will allow users to navigate through comprehensive search results sorted into useful categories that will give them the resources they seek more easily.
Das Projekt durchlief bisher eine erste Phase, in der ein Konzept erstellt wurde. Und auch für eine zweite Phase ist nun die Finanzierung gesichert. Wie Jennifer Bowen (Co-Principal Investigator
des Projektes) in verschiedenen Mailinglisten schrieb, hat sich die Andrew W. Mellon Foundation dazu bereit erklärt, nach der ersten auch die zweite Phase zu finanzieren. Und das mit einer respektablen Summe:
A $749,000 grant from the Andrew W. Mellon Foundation to the University’s River Campus Libraries will be used toward building and deploying the eXtensible Catalog (XC), a set of open-source software applications libraries can use to share their collections. The grant money will also be used to support broad adoption of the software by the library community. The grant and additional funding from the University and partner institutions makes up the $2.8 million needed for the project. The resulting system will allow libraries to simplify user access to all library resources, both digital and non-digital. This is the second grant awarded to the University by the Mellon Foundation for XC development.
Quelle: New Grant to Improve Online Access to University Library Collections
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13th
Oktober
2007
Wer – wie etliche Bibliotheken – Drupal im Einsatz hat, für den steht nun ein Buch von Hagen Graf über Drupal 4,7 (aktuell ist die Version 5.2) kostenlos bei Addison-Wesley als PDF zum Download bereit.
Wer nicht weiß, was Drupal überhaupt ist, kann sich dies direkt von Hagen Graf erklären lassen:
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Von CH in Bibliothek | Tags: cms • drupal • Web |
1st
Oktober
2007
Wie das Börsenblatt berichtet, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft nun zugesagt, die Digitalisierung der Neuen Deutschen Biographie (NDB) – des “biographischen Grundlagenwerks des deutschsprachigen Kulturraums – finanziell zu unterstützen.
Ihre ersten 22 Bände und die komplette Allgemeine Deutsche Biographie (ADB) werden von der Historischen Kommission bei der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Bayerischen Staatsbibliothek in den kommenden zwei Jahren digital im Volltext erschlossen und im Internet frei zur Verfügung gestellt.
Pressemitteilung
Von NU in Bibliothek, Digitalisierung | Tags: adb • DFG • Digitalisierung • ndb • Web |
1st
Oktober
2007
Das Angebot an deutschsprachigen und noch dazu kostenlosen Online-Bibliotheken war bislang eher überschaubar. [...] Das Portal Zeno.org – meine Bibliothek bietet einige der bislang auf CD und DVD verkauften Exemplare der Digitalen Bibliothek kostenlos an.
[via heise.online]
Von SL in Allgemein | Tags: Web |
25th
September
2007
Lambert hat es schon gefunden, und dann soll das Kleine auch ans Tageslicht: Hannovers BibliothekarInnen, bzw. deren web-interessierte Teilmenge, probiert es mit einem Blog als Kommunikationsmedium: Bibliotheken in Hannover.
Ein Workshop zum Thema “Social Software” ist schon in Planung. Mal sehen, was sich noch so alles ergibt.
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24th
September
2007
Laut Börsenblatt plant Wikimedia neue Kontrollfunktionen für die Online-Enzyklopädie Wikipedia:
Benutzer, die eine bestimmte Zeit bei Wikipedia angemeldet sind und eine bestimmte Anzahl an Bearbeitungen vorweisen können, sollen künftig Artikel als “gesichtete Version” kennzeichnen können.
Zukünftig sollen in der Standardansicht nur Inhalte dargestellt werden, die von Wikipedianern als frei von mutwillig unsinnigen oder tendenziösen Änderungen gekennzeichnet wurden, teilt Wikimedia mit.
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22nd
September
2007
Am Freitag machten das Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel das “Virtuelle Kupferstichkabinett” online zugänglich.
Bereits jetzt ist der Online-Zugriff auf mehr als 4.000 Blätter aus dem 15. bis 18. Jahrhundert möglich. In vier Jahren sollen 30.000 Grafiken, versehen mit wissenschaftlichen Anmerkungen, per Internet zugänglich sein.
[via Heise.de]
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20th
September
2007
Bereits gestern berichtete Spiegel Online, dass man ab sofort das Online-Angebot der New York Times wieder fast komplett kostenlos nutzen kann.
Kostenpflichtig bleiben nur die originalgetreue Digital-Ausgabe der gedruckten Zeitung in einem besonderen Software-Format (14,95 Dollar monatlich), die Online-Version des Kreuzworträtsels und Archiv-Inhalte aus der der Zeit zwischen 1922 und 1986.
Das nun letzte große kostenpflichtige Web-Publishing-Angebot, das “Wall Street Journal” soll dem Beispiel der New York Times bald folgen. Zumindest wenn es nach Rupert Murdoch geht, der eine baldige Übernahme der Mediengruppe Dow Jones, die das WSJ herausgibt, plant, so Spiegel Online.
Die “WSJ”-Webseite ist seit 1996 in großen Teilen kostenpflichtig – und sie hat rund 980.000 zahlende Abonnenten, denen das Angebot 79 Dollar, respektive 49 Dollar für Abonnenten der Druckausgabe im Jahr wert ist.
Beide Magazine erhoffen sich durch Online-Werbung auf den kostenlosen Seiten mehr Umsatz als durch die zahlenden Abonnenten.
Von NU in Open Content | Tags: Gesellschaft • new-york-times • pay-per-view • wall-street-journal • Web |