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Tim Berners-Lee über Open Data

9th März 2010

Tim Berners-Lee über Open Data

Tim Berners-Lee bei der TED-Tagung über “the year open data went worldwide”.

If people put data on web, government data, scientific data, community (?) data, whatever it is, they will be used by other people to do wonderful things.

Viel kürzer kann man es nicht fassen.

[via Netzpolitik.org]

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29th Januar 2010

Freie bibliographische Daten vom CERN

Die CERN-Bibliothek hat ihre bibliographischen Daten zum Download zur Verfügung gestellt.

The actual data export is from 6.12.2009. We are working on providing regular updates. The Data is provided in zipped MARCXML. We are working on providing other formats, specialy RDF.

For a Z39.50 access to the data it will be soon integrated into biblios.org. The Open Library Project will also integrate the data soon.

Mehr dazu auch in der dazugehörigen Ankündigung oder im schmissigen “Videoclip zum Download”:

Alle verfügbaren Daumen hoch, Patrick! Endlich setzt jemand die Forderung nach Open Access zu bibliographischen Daten (Open Bibliographic Data) in die Tat um. Die Pionierleistung ist geschafft, die gewählte Lizenz (CC0 und Public Domain Dedication) kann besser nicht sein. Gerüchteweise wollen einige Bibliotheken in Kürze folgen.

Und nun bin ich gespannt, was mit den Daten gemacht wird.

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28th Januar 2010

Repository-Software IR+

Logo IR+Der Chronicle of Higher Education berichtet über die neue Repository-Software IR+ der University of Rochester.

The idea is to get professors and graduate students to contribute their papers and dissertations to the repository by combining it with a Web-based workspace that accomplishes lots of other stuff they need to write up that research. Stuff like creating folders, managing files, and collaborating with colleagues. Also, they get to showcase their work on customized “researcher pages.”

Wie wichtig Funktionen wie personalisierbare Seiten sind, wurde hierzublog nun schon oft genug erwähnt. Und in Rochester kann man sich nun am praktischen Beispiel ansehen. Open Access kommt nur voran, wenn die Server den Wissenschaftlern handfesten Mehrwert bieten. Repository-Entwickler, sehr Euch IR+ bitte genau an! Das Repository selbst muss diese Funktionalitäten nicht unbedingt anbieten, aber die Schnittstellen dafür müssen geschaffen und gut dokumentiert werden. Mehr zum Thema Schnittstellen (Serviceorientierte Architektur) übrigens aktuell im Jakoblog.

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26th Januar 2010

Vorschläge für die Enquête-Kommission zum Urheberrecht

Der Telemedicus nennt mit Bezug auf die einzurichtende Enquête-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft verschiedene Themenfelder im Bereich Urheberrecht, die diskutiert werden müssten. Darunter unter anderem die Problematik der verwaisten Werke, die momentan praktisch jeder legalen Verwertung entzogen sind.

Gerade im Buchbereich gibt es viele Werke, die zwar grundsätzlich noch urheberrechtlich geschützt sind, bei denen sich der Urheber aber nicht oder nicht mehr auffinden lässt (sog. „verwaiste Werke”). Problematisch ist dies im Bereich der weiteren Erschließung für die breite Öffentlichkeit. Derartige Werke können nicht ohne weiteres neu aufgelegt werden, auch das Digitalisieren und die digitale Verbreitung sind ohne das Risiko einer Rechtsverletzung oft nicht möglich. Hier stellt sich die Frage, ob ein neues Verfahren eingeführt werden sollte, welches eine solche Nutzung grundsätzlich ermöglicht. Zu denken ist dabei etwa an eine treuhänderische Wahrnehmung von Rechten des Urhebers durch Verwertungsgesellschaften, sofern der Urheber nicht auffindbar ist. Eine solche Regelung würde zum Beispiel den Aufbau digitaler Kataloge deutlich vereinfachen.

Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang eine radikale Verkürzung der Schutzfristen. Würde man sie ausgehend vom Datum der Erstveröffentlichung berechnen, käme man sehr einfach um diese Problematik herum. Aber dies ist angesichts der politisch gewollten finanziellen Absicherung der Autoren-Enkel nicht in Sicht.

Zum Themenfeld Open Access heißt es:

Mehrfach wurde in der Vergangenheit gefordert, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen frei zugänglich gemacht werden sollen („Open Access”). Begründet wird dies unter anderem damit, dass diese Werke meist bereits in ihrer Entstehung mit staatlichen Mitteln gefördert wurden. Eine darüber hinaus gehende Vergütung sei deshalb unverhältnismäßig und schade der freien Verbreitung von öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen. Dem stehen einige Wissenschaftler skeptisch gegenüber. Open Access könne demnach nicht nur zu einer „Enteignung” der Urheber führen, sondern sei auch für die Wissenschaft nicht zwingend förderlich. Im Detail sind also noch viele Fragen offen. Eine qualifizierte und gründliche Debatte wäre demnach wünschenswert.

Ob hier urheberrechtlich reagiert werden kann oder muss, vermag ich nicht zu sagen. Open Access enteignet niemanden. Hier ist also viel mehr Aufklärung gefragt. Also aktive Opposition gegen Döpfner, Reuß & Co.

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25th Januar 2010

Scribd und alternative Publikationsdienste

Eine kleine Übersicht über Publikationsdienste wie Scribd stellt Sebastian Schürmanns im DIYG vor. Für wissenschaftliche Autoren sind natürlich Open-Access-Server die erste Wahl (auch wenn sie von den vorgestellten Publikationsdiensten in Sachen Usability eine Menge lernen müssen). Da kämen dann fachliche oder institutionelle Dokumentenserver in Frage.

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19th Januar 2010

Economists Online

Economists Online

Das europäische Bibliotheksnetzwerk NEEO – Network of European Economists Online geht mit dem weltweit umfassendsten Open-Access-Portal für wirtschaftswissenschaftliche Forschungsartikel online. Der neue Service umfasst zahlreiche Volltexte, Forschungsprimärdaten sowie vollständige Publikationslisten führender Wirtschaftsforscherinnen und -forscher.

Hier geht’s zu Economists Online. Das Portal wird offiziell während der Konferenz “Subject repositories: European collaboration in the international context” vom 28. bis 29. Januar 2010 in der British Library in London freigeschaltet.

[via IDW]

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18th Januar 2010

Medienarchiv 68 geöffnet

Wie das Hamburger Abendblatt heute mitteilt, hat der Axel Springer Verlag sein Medienarchiv mit Artikeln zum Thema Studentenbewegung aus den Jahren 1966-1968 geöffnet.

Mit dem Medienarchiv 68 ist, nach mehr als vier Jahrzehnten, zum ersten Mal eine praktisch vollständige Sammlung der Beiträge zum Thema Studentenbewegung in den Springer-Zeitungen verfügbar.

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15th Januar 2010

Schaufenster der deutschen Open-Access-Szene

Im Juni 2009 forderte ich die Öffnung der Open-Access-Szene und schlug die Einrichtung von Projektblogs vor. Die RSS-Feeds könnte man bündeln und in irgendeiner Form verfügbar machen.

Nun ist es soweit, eine Yahoo-Pipe sorgt nun dafür, dass man zumindest einen gewissen Teil der Open-Access-relevanten Blogs auf einen Blick beobachten kann.

Die Pipe funktioniert folgendermaßen:

  1. In einem Google-Doc werden die Feeds gesammelt, die für die Pipe relevant sind. Ich habe mich dafür entschieden, weil man solch ein Dokument kooperativ erstellen kann. Das heißt, die Auswahl der Feeds ist nicht abhängig von der Pflege der Pipe. Außerdem kann man Google-Spreadsheets auch als .csv anzeigen lassen. Das erleichtert die Weiterverarbeitung mit der Pipe enorm.
  2. Die Feeds werden, wie schon erwähnt, als .csv-Datei in die Pipe eingelesen und aggregiert.
  3. Der aggregierte Feed wird nach verschiedenen Begriffen durchsucht. Motto: Falls Open-Access-relevanter Begriff enthalten, dann ab ins Töpfchen; else: Kröpfchen.

Das war’s schon. Das Ergebnis findet sich nun zusammen mit einem von Lambert Heller vorgeschlagenen Twitterwidget auf der Webseite von Open-Access.net. Und hier:

Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen, Rumgemecker ignoriert. Das Ganze ist nicht perfekt, eben perpetual beta. Aber es ist brauchbar. Wer Blogs vermisst, möge sie hier in den Kommentaren oder per Email an info (at) openaccess-germany.de vorschlagen!

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13th Dezember 2009

Institutionelle Repositorien in Spanien

The situation of open access institutional repositories in Spain: 2009 report von Remedios Melero, Ernest Abadal, Francisca Abad und Josep Manel Rodríguez-Gairín.

Introduction. The DRIVER I project drew up a detailed report of European repositories based on data gathered in a survey in which Spain’s participation was very low. This created a highly distorted image of the implementation of repositories in Spain. This study aims to analyse the current state of Spanish open-access institutional repositories and to describe their characteristics.
Method. The data were gathered through a Web survey. The questionnaire was based on that used by DRIVER I: coverage; technical infrastructure and technical issues; institutional policies; services created; and stimulators and inhibitors for establishing, filling and maintaining their digital institutional repositories.
Analysis. Data were tabulated and analysed systematically according responses obtained from the questionnaire and grouped by coverage.
Results. Responses were obtained from 38 of the 104 institutions contacted, which had 29 institutional repositories. This represents 78.3% of the Spanish repositories according to the BuscaRepositorios directory. Spanish repositories contained mainly full-text materials (journal articles and doctoral theses) together with metadata. The software most used was DSpace, followed by EPrints. The metadata standard most used was Dublin Core. Spanish repositories offered more usage statistics and fewer author-oriented services than the European average. The priorities for the future development of the repositories are the need for clear policies on access to scientific production based on public funding and the need for quality control indicators.
Conclusions.This is the first detailed study of Spanish institutional repositories. The key stimulants for establishing, filling and maintaining were, in order of importance, the increase of visibility and citation, the interest of decision-makers, simplicity of use and search services. On the other hand the main inhibitors identified were the absence of policies, the lack of integration with other national and international systems and the lack of awareness efforts among academia.

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27th November 2009

Radio-Diskussion “Kostenlos versus Copyright”

In der Sendung “Wortwechsel” (Deutschlandradio Kultur, 19.07 Uhr) wird heute über das Thema “Kostenlos versus Copyright – Welche Regeln braucht der Marktplatz Internet?” diskutiert.

Die Suchmaschine Google streitet sich mit Autoren und Verlagen. Die Schriftsteller werfen dem Unternehmen vor, Bücher ohne Erlaubnis fürs Internet zu digitalisieren. Die Verleger verlangen einen fairen Anteil an den Werbeerlösen von Suchmaschinen, Portalen und Dienste-Anbietern. Aber auch untereinander streiten Autoren und Verlage über die Zweitverwertung von Texten und Fotos. Es geht ums Urheberrecht der Kreativen und das Leistungsschutzrecht der Medienwirtschaft. Und darauf haben private wie kommerzielle Internetgemeinde nur eine Antwort: Altes Denken müsse man nicht noch gesetzlich schützen. Und die Verlage kontern, da habe sich ein Kartell im Internet gebildet.

Darüber diskutieren im “Wortwechsel”:

Konstantin Neven DuMont, Vorstand der Unternehmensgruppe M. DuMont-Schauberg;
Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes;
Thomas Mosch, Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien;
Jens Seipenbusch, Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Deutschland

Von NU in Bildung & Gesellschaft, Digitalisierung, Open Access, Termine | Tags: | 0 Comments

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