Neu entdeckt und neu erworben

So nennt sich eine Vortragsreihe der Franckeschen Stiftungen zu Halle. Im Rahmen der Reihe sollen Aufsehen erregende Wiederentdeckungen der Bibliothek und des Archivs von nun an regelmäßig der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Den Anfang machen am heutigen Tag eine seltene Handschrift aus dem Jahr 1712 über die traditionellen indischen Heilmethoden und ein Luther-Autograph auf einem gedruckten Traktat aus der Reformationszeit. (18.00 Uhr Haus 26, Englischer Saal)

Die Bibliothek der Frankeschen Stiftungen enthält einen bedeutenden Altbestand aus allen Wissensgebieten, wobei der Schwerpunkt im Bereich der Kirchen- und Kulturgeschichte der frühen Neuzeit liegt. Durch die vom Studienzentrum August Hermann Francke durchgeführten Erschließungen der Dokumente wurden zum einen natürlich die Nutzungsmöglichkeiten verbessert, aber sie „bringen auch immer wieder neue Quellenfunde zu Tage“.