Bibliothek für gegenwartsbezogene Nahoststudien eingemottet

Das Hamburger Abendblatt berichtet heute über den Konflikt zwischen der Deutschen Orientstiftung und dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA). Der Streit gipfelte heute im Abtransport der 37 000 Bände starken Bibliothek für gegenwartsbezogene Nahoststudien nach Berlin.

Die Stiftung hatte die Bibliothek im achten Stock sowie etwa 20 weitere Räume am Neuen Jungfernstieg 21 im Februar versiegelt und keine Miete an das GIGA gezahlt. Höhe der Rückstände laut Steinbach bis Juni: rund 47 000 Euro. Prominenter Anwalt der Deutschen Orientstiftung ist Otto Schily. Weder Studenten der Universität Hamburg noch die Mitarbeiter des Instituts für Nahoststudien konnten die Bibliothek seit dem 8. Februar 2007 betreten.

Ob die Bücher künftig wieder öffentlich zugänglich gemacht werden, ist derzeit noch unklar.
In die freiwerdenden Räume soll nach Plänen der Stadt die Zentralbibliothek der Wirtschaftswissenschaften einziehen.