Handschriften der reichsstädtischen Bibliothek Regensburg virtuell zusammengeführt

Die 1811/12 aufgelöste Bibliothek der Reichsstadt Regensburg, über Jahrhunderte eine der Hauptsehenswürdigkeiten Regensburgs für Gelehrte aus ganz Europa, ist nach 200 Jahren virtuell neu entstanden. Wertvolle Teile des Bestandes der im 14. Jahrhundert gegründeten Büchersammlung können nun online unter http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/rrbo aufgerufen werden.

[via idw-online]

Bibliothek wieder in Eigenregie

Nach fünfjährigem Intermezzo hat das Haus Thurn und Taxis wieder die Verantwortung für die 220 000 Bände umfassende fürstliche Hofbibliothek übernommen. Seit 2004 hatte die Regensburger Universität das historische Archiv im Schloss St. Emmeram betreut. Nach Auslaufen des Vertrages habe sich das Fürstenhaus entschieden, die Bibliothek wieder in Eigenregie zu führen, teilte die Fürst Thurn und Taxis Gesamtverwaltung mit. Es soll aber weiter eine enge Zusammenarbeit mit der Uni geben. Das Fürstenhaus wollte mit der Kooperation vorübergehend Personalkosten einsparen. Den Grundstock für den Bücherschatz mit allein mehreren tausend alten Handschriften hatte im 18. Jahrhundert Fürst Carl Anselm gelegt.

[via sueddeutsche.de]