Logo für Closed Access

Jakob Voss hat ein Logo oder Icon entworfen, mit dem man Closed-Access-Publikationen kenntlich machen kann.

Er hat es auch schon in freier Wildbahn entdeckt. Neben der Kennzeichnung von Quellen in Open-Access-Journals könnte das Logo auch Verwendung in Hochschulbibliographien finden, um Autoren darauf hinzuweisen, dass Ihre Publikationen zwar veröffentlicht, aber nicht öffentlich sind.

Anmerkung: Die graue Variante des Logos halte ich für sehr gut, die farbige unterscheidet sich zu wenig vom Open-Access-Logo.

Mehr dazu in seinem Blog.

Bibsonomy bald quelloffen / Open-Access-Projekt PUMA

Im Bibsonomy-Blog wurden ein paar Neuigkeiten zur Zukunft des Projekts gepostet. Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Bibsonomy-Technologie wird in das PUMA-Projekt eingebracht, das, wenn ich die Projektbeschreibung richtig verstanden habe, Open Access aus Nutzersicht attraktiver machen möchte. Prinzipiell eine gute Idee. Warum die Beispielimplementation an DSpace ausgerichtet wird, könnte ich mir dadurch erklären, dass OPUS m.E. nicht wirklich Open Source ist. Man kann zwar den kompletten Quellcode einsehen, aber eine Testinstallation ist nicht ohne weiteres möglich.
  • Alle Bestandteile des Projektes werden unter als FLOSS veröffentlicht. Also auch Bibsonomy, leider aber erst nachdem das Projekt beendet ist. Wann das sein wird, ist leider weder im Blogposting noch auf der Projektwebseite angegeben.

Schön, dass der Open-Source-Gedanke Einzug hält in die DFG-Projekt-Landschaft. Es ist ja schließlich wirklich schwer vermittelbar, warum Projekte wie Bibtip, die von Steuermitteln angeschoben wurden um eine dauerhafte Verbesserung der Informationsinfrastruktur wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland zu ermöglichen, nicht allen die an eben jener Verbesserung arbeiten möchten, open source zur Verfügung steht.

[via acka47]